Der Trend geht wieder zum Rucksack! Heute in der Betrachtung der ONA THE CAMPS BAY SMOKE

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Ich werde immer öfter im Kreise der Freunde, Bekannten und Lesern des Taschenfreak-Blogs nach „DEM Fotorucksack“  gefragt. Der Trend geht wieder mehr zum Rucksack?! Die Menge der Fragen in meinem Taschenfreak-Postfach lässt auf jeden Fall darauf schließen.

Vor ein paar Wochen traf ich Patrick Ludolf, auch bekannt als Blogger von Neunzehn72.de, wenige Tage bevor er auf seinen Trip aufs Containerschiff ins Chinesische Meer aufbrach und sah seinen Rucksack bei unserem Treffen in Wetzlar bei Leica. Genau diesen Rucksack konnte ich jetzt auch testen und möchte Euch diesen heute in meinem Beitrag hier etwas näher vorstellen.

Es handelt sich heute in diesem Beitrag um den ONA THE CAMPS BAY SMOKE.

Lassen wir zu erst einmal ein paar Bilder zu diesem Rucksack sprechen:

Volumen / Beladung

Der Camps Bay ist von innen größer als außen. Er wirkt von außen viel kleiner als er innen im Ladevolumen zu sein scheint. Ich war erstaunt was ich da alles hinein verpacken kann. In meiner Testbeladung war folgendes sehr gut verstaut und das ohne quetschen und drängen.

Im Fotofach unten:

  • Sony A7R II mit dem recht großen Sony 85 1.4 G MASTER
  • Sony Zeiss 16-35
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony HVL-43M (das Blitzgerät)
  • Sony A6000 mit Sony 28 2.0
  • Leica Q mit 28 1.7
  • Ersatzakkus
  • zwei Speicherkartenetuis

Im oberen „Daily-Pack“:

  • Sonnenbrille im Etui
  • Leica C im Neopren Case
  • Bose Headset im eigenen Leder-Etui
  • Notizheft und Stifte
  • Geldbörse

Im Seitenfach:

  • eine Flasche Flens 🙂

Da geht echt was rein!

Fächer / „Abteilungen“

Der Camps Bay hat die folgenden Fächer und Unterteilungen:

  • Das große Fotofach unten
    … welches sogar noch ein wenig größer ist als der Zugriff dazu, auf den Bildern ist das 55mm Objektiv und der Blitz kaum zu sehen, denn diese sind schon unter dem Reißverschluss verschwunden.
  • Ein Kleinteilefach auf dem Deckel des Fotofachs
    … welches ideal für das Smartphone, Visitenkarten, das Ladekabel, paar Stifte und andere kleine und flache Artikel geeignet ist. Der Zugriff darauf ist durch den Überwurfdeckel geschützt.
  • Das obere „Daily-Pack“
    … welches für ein „Daypack“ recht klein ist, für die wichtigsten Artikel wie Sonnebrille, Kekse, Geldbörse, Kekse, Kompaktkamera, Kekse, Sonnencreme, Kekse, Kopfhörer, Kekse, Powerbank, Kekse oder auch für Kekse geeignet ist. (An dieser Stelle schöne Grüße vom Krümelmonster :-))
  • Das Notebookfach
    … welches durch das obere Daily-Pack erreicht wird. Hier kann man flache Notebooks und Tablets (oder auch beides – wenn flache Geräte) sehr gut verstauen. Ich habe hier mein Macbook Pro 13″ verstaut – aber auch größere 15″ Geräte passen hier gut.
  • Zwei Seitentaschen
    … welche wie es der Name schon sabt an den Seiten des Rucksacks zu finden sind. Diese sind ideal für kleine Stative oder eben die kleine „Pulle“ für zwischendurch, wie Ihr auf meinen Bildern oben sehen konntet.

Material / Verarbeitung / Qualität

Ich war wirklich zwiegespalten beim auspacken des Rucksacks. Waxed Canvas ist beim ersten Anfassgefühl etwas an das man sich erst gewöhnen „muss“, wie ich finde. aber nach ein paar Stunden und Tagen fühlt es sich so an wie es sich anfühlen muss. Es ist sehr robust, wasserabweisend und eben gewachst, also nicht sehr „Stofflike“. Der Wachs verhindert das alles am Stoff kleben bleibt und verdichtet eben auch die Poren der Baumwolle (Canvas) und verhindert somit schnelles Eindringen von Regen oder Spritzwasser. Am Boden ist der Rucksack mit einem schicken aber auch recht strapazierfähigem Leder versehen so das man den Rucksack auch mal auf einen feuchten Untergrund stellen kann ohne das die Feuchtigkeit sich ins innere saugt.

Die Reißverschlüsse sind sehr leichtgängig und alle mit einer Hand zu bedienen. Man benötigt nicht, wie bei vielen anderen Herstellern zwei Hände zur Bedienung des Camps Bay Fotorucksacks. Die beiden Schnallen die den Überwurfdeckel mit dem Frontfachdeckel verbinden sind auch beide mit einer Hand zu bedienen. Diese kann man zwar auch mit der altmodischen „Gürtelschnalle“ bedienen, die nicht nur zur Show dient, sondern zur Größenverstellung, aber der schnellere Weg ist die Klickschnalle darunter. Die Lederstriemen sind sehr edel und stabil vernäht und machen auf mich einen Eindruck das diese mich locker überleben können.

Das Material, die Reißverschlüsse, die Nähte, die Inneneinteilungen, die Klettteiler, Die Gurte – alles das macht auf mich einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck.

Gewicht

Der Hersteller gibt den Rucksack mit 1.980 Gramm an. Ich habe den Camps Bay Smoke in Leer auf meiner Postwaage gewogen und bin auf 2.130 Gramm gekommen.

Tragekomfort

Wir reden bei dem The Camps Bay von Ona nicht von einem Wander- oder Trekking -Rucksack, sondern von einem Lifestyle-Fotorucksack für den Alltag eines Fotografen der unauffällig und trotzdem schick seine Werkzeuge transportieren möchte und diese eben auf dem Rücken anstatt nur auf einer Schulter transportieren möchte. Der Tragekomfort ist gut, aber keinesfalls auf dem Niveau eines rückenbelüfteten und für 12 Stunden Wanderungen ausgelegt ist. Was will ich damit sagen? Der Cams Bay ist bequem, aber nicht für hohe Lasten auf viele Stunden. Für mich als People-, Hochzeits- und Reisefotograf und Marketer im Alltag ist der Rucksack ausreichend bequem. Für Wanderungen kann ich den nicht empfehlen. Dafür fehlt ihm eine Rückenbelüftung und der Hüftgurt um das Gewicht von den Schultern auf die Hüfte zu stellen. Für mich persönlich der den Rucksack vom Auto, von der Tiefgarage zum nächsten Termin transportiert oder den mal für 2 Stunden durch eine Stadt trägt genau richtig. Gerade das fehlen eines Hüftgurtes ist mir dort sehr sympathisch da mir dieser bei den meisten Rucksäcken eh zu eng ist und ich ihn nicht mag. Ob das für Euch Ok ist oder nicht müsst Ihr ganz alleine selbst entscheiden unter Berücksichtigung Euerer persönlichen Bedürfnisse.

Das ich selbst ein XXXL-Mensch bin ist meinen Bekannten und treuen Lesern ja kein Geheimnis mehr. Gerade wir großen (und breiten) Menschen haben bei Rucksäcken oft das Problem das diese Rucksäcke auf unserem Rücken aussehen wie ein „Kindergarten-Täschlein“. Aber das ist bei diesem Ona The Camps Bay Smoke eben anders. Der passt bei kleinen Menschen (meine liebe Frau ist 1,60m „hoch“) und ebenso bei mir mit XXXL-Faktor und 1,93m Körpergröße.

Den The Camps Bay von Ona gibt es in den Varianten „Waxed Canvas Smoke„, „Waxed Canvas Field Tan“ und „Nylon Black„. Mir hat der graue „Smoke“ am besten gefallen, da er zu allen Farben an Klamotten und zu jedem Anlass passt, egal ob Anzugstermin oder Sportveranstaltung.

Preis / Leistung

Ja ich höre Euch schon meckern. 435 € für den Smoke und Field Tan oder 449 € für den schwarzen The Camps Bay sind kein „Zuckerschlecken“ und sehr viel Geld. Wenn man bedenkt wie viel Geld da an „Werkzeugkosten“ drinne stecken kann oder wenn man bedenkt was ein paar gute Schuhe oder eine gute Multifunktionsjacke heute kostet, die ein paar etliche Jahre halten soll, finde ich relativiert das die vielen Euros schon wieder deutlich. Ja es gibt auch Rucksäcke für um die 100 Euro auf dem Markt, aber eben nicht mit diesem „Style“, mit diesem „Design“ und nicht mit diesem Funktionsumfang und Ladevolumen.

Ob das für Euch ein Rucksack ist und Ihr bereit seid diese über 400 Euro hier zu investieren, kann ich Euch weder raten, noch empfehlen, noch kann ich das auf Eure Bedürfnisse und Möglichkeiten beurteilen. Mir persönlich ist er jeden Cent wert und ich werde diesen Rucksack gerne nutzen und freue mich schon auf den nächsten Termin, die nächste Hochzeit und die nächste Reise mit dem Ona The Camps Bay Smoke.

Diesen faszinierenden und äußerst durchdachten Fotografen-Backpack habe ich von Designstraps.de bekommen. Schaut Euch dort mal in dem netten Online-Laden um – die haben echt faszinierende Artikel für uns Taschenfreaks und Fotofuzzys. Ich mag diesen Online-Store.

Also wenn Ihr einen stilechten, schicken und dennoch sehr praktischen Rucksack sucht, dann macht Ihr mit dem wertvollen und robusten Ona The Camps Bay keinen Fehler. Eine Investition die sich trotz ihres Preises lohnen wird, denn ihr werdet das gute Stück schnell lieben und zu schätzen wissen. Meine Meinung! Ich teste viel – aber der wird bleiben bei mir!

Schöne Grüße von Eurem Taschenfreak – Jörg Langer

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