Der f-stop Ajna von Aleks in der Betrachtung

In einer sehr netten Mail von Aleks habe ich Content zum f-stop Ajna für Euch bekommen. Aleks schreibt in seiner Mail dazu:

Hi Jörg,

der f-stop Ajna ist noch nicht in Deiner Fetischliste – das kannst Du hiermit ändern 🙂

Ich benutze den Ajna als Alltagsrucksack und habe mein Fotozeug trotzdem dabei (MFT, 5 Linsen, Filter, Kleinkram, Ministativ, Akkus) in einer ICU Shallow Medium.
Bei F-Stop sind Rucksack und Fotoaufbewahrungsabteil getrennt, diese nennen sich ICU und gibts in diversen Größen und Formen. Sie werden fest mit dem Rucksack verbunden (über dafür vorgesehene Flachösen am Tragegestell des Rucksacks und passende Klettbänder).

Die Öffnung, um ans Fotozeugs zu kommen, ist auf der Tragegestellseite. Wenn man geschickt ist und den Hüftgurt benutzt, kann man den Rucksack am Hüftgurt herumschwenken und an den Inhalt kommen, ohne ihn abzulegen (mache ich nicht, weil ich Hüftgurte nicht mag).
Da man den Rucksack zum Öffnen mit der Aussenseite ablegt, stört es mich auch nicht, wenn er dort dreckig wird.

Der Rucksack ist nur für den Inhalt dieser ICU zu groß, aber wie gesagt hab ich üblicherweise noch meinen Alltagskram mit im Rucksack, das ist ein 13″ Laptop, der gut hinter die ICU passt, diversen Kleinkram (das meiste geht in die Fächer in der Deckelklappe im Hauptfach), ein dicker Pullover, eine Trinkflasche, Stulle, Regenzeug und so weiter passen locker auch noch rein.

Es gibt am Rückenteil und an den Seitenteilen Aussentaschen, die auch noch Sachen aufnehmen können, eine ist für einen Wassersack vorbereitet.
Der Rucksack hat ein zweistrebiges Innengestell (Alu) und steht (meistens) alleine. Die Tragegurte sind im Vergleich zu anderen Rucksäcken eher dünn gepolstert – das machte mir vor dem Kauf etwas Sorgen, aber selbst vollgeladen bis zum Rand kann man ihn gut tragen (bin 186 und eher breit gebaut). Er hat Rückenabstandskontrollriemchen und auch einen Brustgurt.
Ich benutze den Hüftgurt nicht, sondern habe ihn (weil nicht abnehmbar) einfach hintenrum um den Packsack geschlossen. Das Rückenteil / die Kameraklappe ist gut gepolstert.

Die Ausführung ist ordentlich, das Material ist stabil, er ist wasserfest, die Details sind durchdacht und es gibt viele Möglichkeiten, weitere Dinge schwingungsfrei aussen am Rucksack zu befestigen. Insgesamt macht der (ja ziemlich teure) Rucksack wirklich den Eindruck, als hätte der Hersteller doch schon einige km mit Rucksäcken auf dem Erfahrungsbuckel.

Wenn ich explizit zum Fotografieren unterwegs bin, hab ich mein Stativ in einer der Seitentaschen stecken.

Was mich stört – aber damit kann ich gut leben:

  • Die Deckelklappe geht falsch rum (nach hinten und unten) auf, hat man dazu noch ein Deckelfach auf, verteilt sich der Inhalt schneller als bei konventionellen Deckelklappen im Gelände.
  • Es gibt keine konstruktionsbedingt keine weitere Unterteilung des (freien) Innenraums, kleinere Sachen rutschen gewollt (Laptop) oder ungewollt ab und zu zwischen ICU und Rucksack.
  • Wenn man ausser der ICU nix in den Rucksack packt, sieht er von aussen etwas eingefallen aus, die Rückseite hat keine Eigenstabilität.

Aleks

Danke lieber Aleks für Deine Mail und Befriedigung meines Fetischs. 🙂 Ich hoffe es hat den anderen Lesern auch eine Freude bereitet?!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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