Den kalahari Kaama Ledergurt 30 mm mal näher angesehen

Jetzt habe ich endlich mal etwas Zeit und komme dazu den schon lange im Schrank liegenden Ledergurt von kalahari – das Model Kaama Ledergurt 30 mm – mal zu testen. Eigentlich…

Der Gurt ist wie der Produktname schon sagt, aus 30 mm breitem Ledergurt. Das Leder ist sehr stabil und auch „formstabil“ wie Ihr an den folgenden Bildern sehen könnt. Die Farbe des Leders gefällt mir sehr gut. Der Gurt ist nicht haftend auf der Schulter sondern kann wenn er quer über den Körper getragen wird auch nach vorne geschoben werden ohne den gesamten Fotografenfrack mit nach vorne zu ziehen. Die Nähte und die Materialen machen auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Leder ist irgendwie „lackiert“ auf mich wirkend und man sieht die gewohnten Lederstrukturen bei diesem Material nicht. Wie auch immer die das in der Herstellung anstellen. Am Geruch jedoch merkt man deutlich das es sich um Leder handelt. 

Der Gurt ist mit Kalahari geprägt. Diese Prägung ist recht prominent und auffallend groß finde ich. Ob Euch das stört oder Euch gefällt – das überlasse ich Euch selbst.

Für einen Ledergurt ist er mit deutlich unter 50 Euro auf keinen Fall zu teuer und die Verarbeitung und Festigkeit des Gurtes rechtfertigen diesen Preis auf jeden Fall.

Die Länge ist variabel einstellbar von 90 bis 125 cm und damit auch für große Fotografen ausreichend dimensioniert und anpassbar.

Aber warum konnte ich den Gurt nicht wirklich testen? Leider spart Kalahari an den dreiecks- oder runden Schlüsselringen mit denen moderne und klassische Kameras heute zum größten Teil die Gurte an den Kamerabodys befestigen. Der Gurt hat alles was er braucht für eine Canon DSLR die diese Langösen am Kamerabody haben – aber diese kleinen Metallringe, wie man sie an jeder Sony, Fuji, Leica, Nikon und Co braucht – diese sind nicht im Lieferumfang. Damit hatte auch nicht gerechnet und habe mir natürlich vor dem Urlaub keine Schlüsselringe extra eingepackt und somit konnte ich diesen Gurt jetzt nur in der Theorie „testen“ und Euch nur einen solchen kurzen Bericht dazu liefern.

Liebe Kalahari-Produktmanager, setzt mal die Brille des Anwenders auf, der sich solch einen schicken und hochwertigen Gurt bei Euch oder einem Händler bestellt und dann zu Hause feststellt das er erst aus seinem alten Gurt, den er vielleicht gar nicht mehr hat, die Ringe raus fuchteln muss um den schicken Kaama Ledergurt benutzten zu können. Auf der Verpackung ist noch zu lesen:

Passend für Spiegelreflexkameras, spiegellose Systemkameras und hochwertige Kompaktkameras.

Ich kenne keine Kompaktkamera mit den breiten Ösen, an denen man den Gurt so wie er geliefert wurde befestigen kann. Das ist am falschen Ende gespart liebe Kalaharis. Schade, denn der Gurt gefällt mir gut. Eigentlich….

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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