„Die kalahari Okavango W-11 ist wasserdicht“ – Das wollte ich jetzt aber wirklich wissen!

… und das kann ich Euch heute nun mit fester Überzeugung bestätigen – das ist sie!

Die kalahri Okavango W-11 wurde mir von der Brenner Import- und Großhandels GmbH zur verfügung gestellt. Diese Tasche hat sich vor dem Urlaub direkt meine liebe Frau „gekrallt“ und die ersten zwei Wochen unseres Urlaubs an der dänischen Küste für alles benutzt – als Einkaufstasche, als Fototasche, als Hunde-Leckerlie-Tasche und vieles mehr. Heute musste sie diese allerdings mal hergeben, da es mich schon seit zwei Wochen in den Fingern juckt die Wasserfestigkeit wirklich zu testen. 


Diese relativ kleine unscheinbare Tasche von Kalahari, auf der „Made by Ortlieb“ zu lesen ist, steckt echt viel ein. Ich gebe zu, bei dem heutigen Test hatte ich keine Kamera darin verstaut, sondern drei schwere dänische Steine von etwa drei bis vier Kilo damit mir die Tasche bei dem Wind nicht wegfliegt. 

Würde ich darin meine über 4.000 Euro teure Leica Q ins Wasser halten?

Ja das würde ich – nach diesem Test definitiv. Ich habe die kalahri Okavango W-11 über 15 Minunten am Steg im Wasser hängen lassen und habe danach im Inneren der Tasche keinen einzigen Tropfen Wasser finden können. Dabei war die Tasche immer mit den unteren 5-10 cm im Wasser und wurde zudem, wir Ihr auf den Bildern sehen könnt, andauern um- und überspült von der Brandung.

Kann die Tasche auch Stöße ab oder nur Wasser?

Die Tasche selbst besteht aus einer wasserdichten Hülle (und diese stammt von Ortlieb – dem Hersteller der weltbekannten wasserdichten Biker-Taschen) und einer herausnehmbaren Kalahari Innentasche. Diese Innentasche ist gepolstert. Die Polsterung ist allerdings nicht übertrieben stark ausgelegt aber meines Erachtens völlig ausreichend dimensioniert. Dazu gibt es einige flexibel einzubauende Klett-Einteiler mit denen man sich die Tasche nach seinen Wünschen und Equipment entsprechend einteilen kann.

Was geht hinein?

In meiner Beladung der W-11 – so wie ich sie im Urlaub gerne nutze – steckt das folgende darin:

  • Sony RX10 III – die Universelle mit dem 24-600mm Objektiv
  • Leica Q – die edle mit der 28mm Festbrennweite (im Halffcase steckend)
  • Sonnenbrille im eigenen Etui
  • Akkus und Speicher
  • Zwischen die Innentasche und die Außenhülle passt dann noch bequem das iPad Pro 9.7 mit Smartcover hinein. (das 10.5er denke ich auch – kann ich aber nicht 100% bestätigen)

Die Innentasche hat einen Deckel der mit zwei Klettbändern verschlossen werden kann. Darauf kann man dann noch gut seine Geldbörse und sein Smartphone ablegen und bekommt dennoch den wasserdichten Reißverschluss verschlossen, ohne darin etwas einzuklemmen.

Abmessungen (Herstellerangabe) (Breite x Höhe x Tiefe):

  • Innenmaß mit Fotoeinsatz: 22,5 x 17 x 12 cm
  • Innenmaß ohne Fotoeinsatz: 24 x 22 x 14 cm

Technische Details:

  • Volumen: 7 Liter
  • Schutzklasse: IP54
  • Gewicht mit Fotoeinsatz: 430 g
  • Gewicht ohne Fotoeinsatz: 270 g
  • Material: PS36C (PVC-frei)
  • Farbe: blau

Lieferumfang:

  • 1 Kalahari Okavango W-11 Fototasche
  • 1 Polstereinsatz
  • 2 Inneneinteiler
  • 1 Schultergurt
  • 1 Gleitpaste
  • 1 Gebrauchsanleitung (Deutsch)

Gurt

Die Tasche wird mit einem abnehmbaren und längenverstellbaren Gurt und einem (abnehmbaren) Schulterpostler geliefert. Der Gurt ist sehr bequem zu tragen obwohl er sehr leicht und dünn ist. Der Gurt kann zudem auch in die beiden auf der Taschenrückseite befindlichen Schlaufen einegefädelt werden und somit kann die kalahari Okavango W-11 auch als Hüfttasche getragen werden. Wer ein Rucksacktragegeschirr sein eigen nennt kann die Okavango W-11 durch die in Summe vier Gurtösen auch als Backpack tragen. 

Die Außenhülle

Die Außenhülle ist meines Erachtens unverwüstlich. Der kann sicher nur Feuer gefährlich werden. Nach unserem Schlag, Kratz und Wassertest am Pfosten des Stegs in der Brandung hatte die Hülle einige Kratzer und jede Menge Algenkram an sich. Da ich selbst auch ausgesehen habe wie ein Einsbär im Krieg mit den Algen habe ich die Tasche mit unter die heiße Dusche genommen (seid froh das es davon keine Bilder gibt) und dort in Ruhe abgewaschen. Keine Kratzer mehr zu sehen. Sieht aus wie neu. Ich möchte mit dem Begriff „unverwüstlich“ eigentlich sparsam umgehen, ich denke aber die kalahari Okavango W-11 trifft das schon ganz gut.

Die Öffnung – der Reißverschluss

Die kalahari Okavango W-11 wird mit einem quasi Kunststoff-Reißverschluss verschlossen. Dieser ist ein kleiner Schieber der zwei Kunststofflaschen aneinander presst. Wenn man diesen recht schwer gehenden Schieber ganz verschlossen hat kann nicht mal ein funken Luft (wollte nicht Pups schreiben…) entweichen. Die Tasche ist dicht – sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen.

Fazit

Für nur 69 Euro sollte meines Erachtens die kalahari Okavango W-11 in keinem Fotohaushalt fehlen wenn man gerne mal mit der Kamera Boot fahren will oder einen Urlaub an der Küste oder im deutschen städtischen Sommerregen plant. Wer Angst vor Wasser am Equipment hat macht mit dieser Tasche keinen Fehler. Für das geringe Investment bekommt man viel Schutz und bequem tragen lässt sie sich auch.

Nein, die Flip Flops in Taschenfarbe gehören nicht zum Lieferumfang. Smile.

Die kalahari Okavango Serie hat auch noch einen großen Bruder der W-11 im Portfolio. Die W-37. Diese habe ich noch Originalverpackt zu Hause liegen und diese werde ich im kommenden Herbst gründlich testen und Euch dann auch einen Bericht dazu liefern. 

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Ein Kommentar zu „Die kalahari Okavango W-11 ist wasserdicht“ – Das wollte ich jetzt aber wirklich wissen!

  1. Heiko Trautwein sagt:

    Hallo Jörg,

    dein Amazon-Link führt allerdings zu der Version der Tasche OHNE den Foto-Einsatz.

    Und mit dem Einsatz kostet sie dann auch 79 Euro und keine 69.

    Aber robust ohne Ende scheint sie zu sein.

    Gruß
    Heiko

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