Zipper-Verlängerungen und Griff-Hilfen

Wer einen Rucksack oder eine Tasche besitzt die an den Reißverschluss-Metall-Griff(ch)en keine Stoff oder Lederbandel befestigt habt, der weiß wie schnell man mit den Fingern abrutscht oder auch wie oft man die kleinen Teile an der Tasche sucht. Gerade an meinem Dakine Fotorucksack, den ich für die nächste Reise fertig gemacht habe, ist das recht „elendig“ da die kleinen Metallgriffe genau so schwarz sind, wie der Reißverschluss selbst und ebenso schwarz wie das Taschenmaterial auch.

24 Stück Reissverschluss Zipper Reißverschluß Hilfe Verlängerung von WENKO …

… nennt sich der Verkaufsartikel bei Amazon den ich heute in diesem Beitrag ans Herz legen möchte. Mit den kleinen und sehr günstigen Helferlein aus dem obigen verlinkten Artikel ist das Vergangenheit. So habe ich jetzt am Fotofach blaue, am IT-Fach rote und am Kleinteilefach einen grünen Zipper montiert und schon ist es ganz einfach zu finden am Rucksack und auch das Fach ist so viel bequemer zu öffnen.

Montiert werden diese kleinen Teile ganz einfach. Die Kunststoffkappen sind ganz leicht zu öffnen. In diesen werden die beiden Stoff-Enden eingeklemmt und wieder zusammengeklappt. Fertig. Ich habe das ganze noch mit Sekundenkleber gefixt um noch eine Nummer sicherer zu gehen.

Wo Licht ist, kann auch Schatten sein. Obacht, die Reißverschlüsse sind jetzt nicht nur für Euch leichter zu öffnen, sondern auch für die die ggf. hinter Euch stehen oder laufen. Das ist dort wo ich mich bewege i.d.R. kein Thema, ich möchte es aber der Vollständigkeithalber hier auch erwähnen.

Vielleicht hilft Euch so ein Tipp ja auch.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Its Ladies-Time – Kalahari Molopo Mamboo K-41i Flower

Direktlink zum Video für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen

Meine Frau, also Eure Frau Taschenfreak, ermahnte mich, ich solle wieder mehr Taschencontent für die Damenwelt der fotografierenden Zunft bereitstellen.

Das möchte ich mit dem obigen Video und diesem Beitrag hier tun. In den nächsten Monaten werde ich Euch einige Tests und Berichte zu kalahari Taschen liefern können, da ich 15 davon zur Verfügung gestellt bekommen habe. Nach der Ansage meiner lieben Frau, habe ich diese Testreihe mit der kalahari Molopo Mamboo K-41i Flower begonnen. Aber die Details seht Ihr alle am besten im obigen Video.

Abmessungen:

  • 19 x 26 x 10 cm

Gewicht:

  • 426 Gramm leer inkl. Schultergurt

Details:

  • Hauptfach gepolstert mit Reißverschluss
  • Seitenfächer mit Reißverschluss
  • Frontfach mit Magnetverschluss
  • Rückenfach mit Reißverschluss
  • Schultergurt flexibel verstellbar
  • Weiches aber Wasserabweisendes Material

Meinung des Taschenfreak:

Für unter 35 Euro eine erstaunlich flexible und „anders geartete“ Fototasche die sicher einigen aufgrund Ihres außergewöhnlichen Musters und Dekors gut gefallen wird.

Danke an kalahari für diese Teststellung.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Hanno und sein PeakDesign Everyday Messenger 13

Hanno kündigte in seiner Mail zum Dakine Photo Mission Rucksack ja schon an das er uns einen Bericht zum Peak Design Everyday Messenger 13″ schicken wird. Das hat er getan in einer weiteren Mail. Darin schreibt er:

Hallo Jörg,

ich habe mich ja nochmal von dir anfixen lassen und bei einer günstigen Gelegenheit zugeschlagen und einen Everyday Messenger 13″ von Peak Design gekauft.

Das Tragekonzept von Peak Design ist unheimlich durchdacht. Man kann die Tasche als Messenger, über einer Schulter oder so eng gezogen, dass es fest auf dem Rücken hält, dass man sogar Fahrrad damit fahren kann.

Die Tasche selbst ist etwas fürs kleine Besteck. Eine Vollformat oder auf eine DX mit Batteriegriff passt (zumindest mit aufgesetztem Objektiv) nicht mehr rein. Eine kleinere DSLR oder eine Systemkamera mit aufgesetztem und einem Wechselobjektiv und Aufsteckblitz geht aber gut rein. Ein Laptop bis 13″ passt ebenfalls, sollte aber nicht zu dick sein. Mein etwas in die Jahre gekommenes Macbook Pro von 2009 ist schon ziemlich an der Grenze.

Die folgende Beladung geht gut rein, ohne quetschen:

– D5300 mit angesetztem Sigma 18-250 mm Reiseobjektiv und Hugu-Kameragurt
– Nikkor AF-S 35mm DX Festbrennweite
– Yongnuo Ex-565 Aufsteckblitz
– Samsung Galalxy S6 edge Smartphone
– Headset
– Mäppchen mit Powerbank und allen möglichen Kabeln und Ladesteckern
– Taschenmesser
– „Schweizer-Messer-Karte“
– Ersatzakkus für Blitz (eneloops) und Kamera (Pantona)
– Brillenputztuch (taugt im Notfall auch fürs Objektiv)
– Leuchtturm Notizbuch
– Montblanc Meisterstücke („Die letzte Bastion der Hochkultur“)
– Kindle Paperwhite mit Lederhülle

Manchmal wünsche ich mir mehr Platz darin und denke darüber nach, ob ich doch eine 15″-Version hätte kaufen sollen… Auf der anderen Seite wäre die Tasche dann voll beladen zum Umhängen echt schwer, da ist die Lösung mit Rucksack wahrscheinlich die bessere.

Die vielen kleinen Einsteckfächer und Taschen, die Teiler und Polsterungen sind tip top designed. Der Preis ist knackig aber doch nicht in der Liga von Compagnon und Oberwerth. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil.

Viele Grüße, Hanno

Vielen Dank lieber Hanno! Die Peak Design Produkte sind schon sehr durchdacht und der Messenger 13″ gefällt mir auch sehr gut. Ich mag auch die braune Variante davon sehr. Ich bestelle meine Peak Design Teile übrigens immer über Amazon bei Enjoyyourcamera.com

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Die Blackforest RIMO 1 – eine richtig schicke Schultertasche!

Ein lieber anonymer User schrieb mir von ein paar Tagen eine sehr ausführliche nette Mail zu seiner Blackforest RIMO 1 Schultertasche und legte dieser Mail auch einige Bilder bei. Heute möchte ich Euch diesen Artikel hier auf Taschenfreak.de zeigen. Er schreibt in seiner Mail:

Hallo Jörg,

für deine tolle Taschenfreak-Seite habe ich hier einen kurzen Bericht und ein paar Bilder meiner neuen Tasche. Falls du dieses veröffentlichen möchtest, möchte ich namentlich nicht erwähnt werden und die Bilder sollen anonym veröffentlicht werden.

Ich habe mir gerade eine RIMO I bei Blackforest gekauft und möchte kurz darüber berichten. Bin auf die Tasche aufmerksam geworden, weil sie von einem Fotographen in seinem Blog vorgestellt und empfohlen wurde. Sie ist von den Abmessungen und von der Art der ONA Brixton sehr ähnlich. Sie wird in Indien gefertigt und kann direkt bei Blackforest bestellt werden. Ich habe direkt den Support angeschrieben und per PayPal gezahlt. Am Mittwoch bestellt und schon am folgenden Montag wurde die Tasche versandkostenfrei geliefert.

https://www.blackforestbags.com/pages/about-us

Die Tasche ist aus pflanzlich gegerbtem Leder hergestellt und mit hochwertigem Baumwollgewebe gefüttert. Zu den Außenseiten wird der Inhalt des Hauptfachs noch mit einer Schicht festem Schaumstoff zwischen Leder und Futter geschützt. Zum Notebookfach schützt eine dicke Schaumstoffeinlage.

Das Hauptfach kann mit einem Reißverschluss verschlossen werden. Die Reißverschlüsse und Messingbeschläge sind sehr hochwertig. An der Unterseite befinden sich 4 Messingfüße. An der Rückseite ist ein durabler Ledergriff befestigt und darunter ist ein Fach für Zeitschriften oder ein Tablet Computer, welches mit einem Magnetverschluss versehen ist. Bei großen Zeitschriften geht dann der Verschluss nicht mehr zu.

Für Kleinteile ist an der Vorderseite ein Staufach das mit einem Reißverschluss verschlossen werden kann. Darin gibt es kleine Unterteilungen für 2 Stifte, 2 Speicherkarten und 2 größere Fächer, die mit Leder gesäumt sind.

Das Hauptfach hat in etwa die Maße von B 36cm x H 25cm x T 11 cm und wird mit 3 Unterteilungen, die mit Klettverschluss angepasst werden können, geliefert. In das Notebookfach passt ein MacBook Air 13“ gerade so hinein. Ein dickeres Book würde ich dort nicht gern hineinstopfen. Der Reißverschluss ist dann schon hinderlich bei der Entnahme. Mein MacBook 12“ konnte ich dort problemlos unterbringen.

Der Gurt wird durch einen Ringschapper mit Drehring an der Tasche befestigt und besitzt ein Schulterpolster mit gummierter Stoffoberfläche als Auflage. Die Länge reicht auch für groß gewachsene Besitzer aus.

Die Qualität des Leders und die fehlerfreie Verarbeitung empfinde ich als hochwertig. Die Messingbeschläge sind an keiner Stelle scharfkantig. Mal sehen wie sich die Tasche in der Praxis bewährt. Und hier noch ein paar Fotos.

Mit freundlichen Grüßen
ein User der namentlich nicht genannt werden möchte

Vielen Dank  – eine wirklich sehr schicke Tasche hast Du Dir da ausgesucht!

Wenn Ihr auch eine richtig schicke Tasche habt oder eine die wir noch nicht gelistet haben hier auf Taschenfreak, ihr aber nicht namentlich via Google und Co auffindbar sein wollt, dann schreibt mir das in Euer Mail, ich anonymisiere das sehr gerne wie auch in diesem Beitrag hier.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der Dakine Photo Mission 25L von Hanno – eine Reiserucksack-Beladung?

Nach meinem Beitrag letzte Woche zum Dakine Photo Mission 25L habe ich ein sehr nettes Mail von Hanno Kamp bekommen der mir nun auch noch drei Bilder dazu geschickt hat, die ich Euch gerne heute hier zeigen möchte. Hanno schreibt in seiner Mail:

Hallo Jörg,

Seit ich im Urlaub war, wollte ich dir schon diese Ergänzung zum Dakine Mission Photo schicken, hab’s aber immer vergessen. Jetzt bist du mir mit dem Video zuvor gekommen. Naja, aber als Ergänzung mag es taugen.

Aufgrund deiner Rezension habe ich mir den Mission Photo besorgt, weil mich das Konzept des Photo-Inlets überzeugt hat. Mittlerweile begleitet mich das Teil auf seiner zweiten Reise über den Teich, dieses mal zusammen mit meiner Frau und meinem 16 Monate alten Sohn. Ich muss sagen, ich bin voll überzeugt.
Auf dem Flug hatte ich das Inlet voll bestückt mit

– Nikon D5300, mit aufgesetztem Sigma 18-250 Reiseobjektiv
– Nikon 35 mm/1,8 Festbrennweite
– Nikon 50 mm/1,8 Festbrennweite
– Pantona Akkuladegerät mit Ersatzakku
– Yongnuo Ex-565 Blitz inkl. 3 Sätze Ersatzakkus (die sind aber eher fürs Babyphon)
– Anker 16000 mAh Powerbank
– 3fach USB-Ladestecker
– diverse Kabel

… und da war echt noch Luft.

In der Vortasche

– 13″ Laptop
– Dienst- und privates Handy
– Kindle Paperwhite

… die war damit eher voll.

Die Seitentaschen waren ebenfalls befüllt (Geheimtipp Hugu-Kameragurt), vor allem der ausklappbare Flaschenhalter ist Gold wert

Das Daypack oben ist optimal geeignet, um im Reisemodus die Notfall-Wickelausrüstung für den Junior unterzubringen.

Jacken werden einmal gefaltet und in der fancy Snowboardhalterung untergebracht. Geht schnell, knittert kaum, einwandfrei.

Soweit so gut, das kann mehr oder weniger jeder Kamerarucksack von der Stange. Vor Ort klettet man einfach das Inlay raus und lässt es in der Wohnung, wenn man einfach nur durch die Stadt spaziert und nicht die volle Ausrüstung braucht, dafür aber umso mehr (Trinkflasche, Babynahrung, Wechselklamotten, Notfallkuscheltier) für den Kleinen oder wenn ein Einkauf ansteht. Die Kamera passt elegant in das Daypack und die Jacke schnell und praktisch außen drauf – sogar eine zweite geht noch dazu 🙂

Die Tragegurte sind sehr variabel, sowohl ich (kein XXL-Typ, aber doch XL) als auch meine eher zierliche Frau können das Teil bequem tragen. Den Beckengurt kann man notfalls einfach ignorieren, er stört nicht, wenn man ihn nicht braucht, wenn der Rucksack voll und schwer ist, ist er eine gute Tragehilfe.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Sehr variabel in der Benutzung, wenn man verschiedene Einsatzfälle (übersetzt man so Use-Case?) für den Rucksack hat und nicht verschiedene Teile mitnehmen will.
Weiterhin ist praktisch, dass man den Rucksack komplett aufklappen kann, also nicht wühlen, halb ausräumen, bis man gefunden hat, was man sucht und dann wieder einräumen, sondern aufklappen und alles vor sich sehen!

Der Nachteil ist, wie auch in anderen Rezensionen beschrieben wird, die Leichtgängigkeit des Reißverschlusses. Wenn man den Mission Photo senkrecht hält (z. B. einer hat ihn auf dem Rücken, der andere öffnet) und der vordere Teil (Vortasche und „Jackenhalter“) schwer bestückt ist, klappt das Hauptfach komplett auf, sobald man es ein klein wenig öffnet. Wenn es dumm läuft, fällt dann alles raus. Man muss daher ggf. zum Öffnen den Rucksack jedes Mal absetzen, flach hinlegen und kann ihn dann aufklappen.

Der Preis bei Amazon ist seeehr volatil, ich hatte damals kurz nach deinem ersten Beitrag zu dem Teil Glück und hab ihn für knapp über 60 bekommen (5 Minuten später war er bei 80, eine Woche danach bei 56€) – die Geheimnisse des Preisalgorithmus eben.

So, das war meine Einschätzung zum Mission Photo. Wenn ich demnächst mal Zeit habe, liefere ich noch etwas zu meiner Dothebag mono und zum Peak design messenger 13″.

So long,
Hanno

Vielen Dank Hanno. Schaut wirklich „Multifunktional“ aus der Dakine Photo Mission 25L.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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