Den kalahari Kaama Ledergurt 30 mm mal näher angesehen

Jetzt habe ich endlich mal etwas Zeit und komme dazu den schon lange im Schrank liegenden Ledergurt von kalahari – das Model Kaama Ledergurt 30 mm – mal zu testen. Eigentlich…

Der Gurt ist wie der Produktname schon sagt, aus 30 mm breitem Ledergurt. Das Leder ist sehr stabil und auch „formstabil“ wie Ihr an den folgenden Bildern sehen könnt. Die Farbe des Leders gefällt mir sehr gut. Der Gurt ist nicht haftend auf der Schulter sondern kann wenn er quer über den Körper getragen wird auch nach vorne geschoben werden ohne den gesamten Fotografenfrack mit nach vorne zu ziehen. Die Nähte und die Materialen machen auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Leder ist irgendwie „lackiert“ auf mich wirkend und man sieht die gewohnten Lederstrukturen bei diesem Material nicht. Wie auch immer die das in der Herstellung anstellen. Am Geruch jedoch merkt man deutlich das es sich um Leder handelt. 

Der Gurt ist mit Kalahari geprägt. Diese Prägung ist recht prominent und auffallend groß finde ich. Ob Euch das stört oder Euch gefällt – das überlasse ich Euch selbst.

Für einen Ledergurt ist er mit deutlich unter 50 Euro auf keinen Fall zu teuer und die Verarbeitung und Festigkeit des Gurtes rechtfertigen diesen Preis auf jeden Fall.

Die Länge ist variabel einstellbar von 90 bis 125 cm und damit auch für große Fotografen ausreichend dimensioniert und anpassbar.

Aber warum konnte ich den Gurt nicht wirklich testen? Leider spart Kalahari an den dreiecks- oder runden Schlüsselringen mit denen moderne und klassische Kameras heute zum größten Teil die Gurte an den Kamerabodys befestigen. Der Gurt hat alles was er braucht für eine Canon DSLR die diese Langösen am Kamerabody haben – aber diese kleinen Metallringe, wie man sie an jeder Sony, Fuji, Leica, Nikon und Co braucht – diese sind nicht im Lieferumfang. Damit hatte auch nicht gerechnet und habe mir natürlich vor dem Urlaub keine Schlüsselringe extra eingepackt und somit konnte ich diesen Gurt jetzt nur in der Theorie „testen“ und Euch nur einen solchen kurzen Bericht dazu liefern.

Liebe Kalahari-Produktmanager, setzt mal die Brille des Anwenders auf, der sich solch einen schicken und hochwertigen Gurt bei Euch oder einem Händler bestellt und dann zu Hause feststellt das er erst aus seinem alten Gurt, den er vielleicht gar nicht mehr hat, die Ringe raus fuchteln muss um den schicken Kaama Ledergurt benutzten zu können. Auf der Verpackung ist noch zu lesen:

Passend für Spiegelreflexkameras, spiegellose Systemkameras und hochwertige Kompaktkameras.

Ich kenne keine Kompaktkamera mit den breiten Ösen, an denen man den Gurt so wie er geliefert wurde befestigen kann. Das ist am falschen Ende gespart liebe Kalaharis. Schade, denn der Gurt gefällt mir gut. Eigentlich….

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der Compagnon Backpack nach zwei Jahren im Einsatz – ein Rucksack mit Format!

Dürfen „objektive Taschenfreak-Beiträge“ wie eine Liebeserklärung klingen? Ich kann mir vorstellen das viele diesen Beitrag nicht lesen werden weil sie denken dieser Beitrag sei von der Firma Compagnon gekauft worden. Diejenigen, die bis hier her gelesen haben, kann ich beruhigen, das ist er nicht. Valentin und Vitalis (die Inhaber und Treiber von Compagnon) wissen von diesem Beitrag nämlich rein gar nichts.

Ich war heute zwei bis drei Stunden an der Küste mit meinem (selbstgekauften) Compagnon Backpack unterwegs und möchte Euch ein paar Bilder zeigen die meine liebe Frau von mir und dem Backpack gemacht hat und ein paar Eindrücke zu diesem „Transporter“ mit diesem Beitrag liefern.

Seit fast zwei Jahren habe ich recht oft den Backpack von Compagnon auf dem Rücken. Der war schon auf vielen Hochzeiten mit mir, in den Bergen mit mir, in Holland an der Nordseeküste, mehrfach auf Fehmarn am Strand im Winter, am Gardasee, in den Fjorden Norwegens und jetzt an der Küste in Dänemarks. Die ersten Monate war es die Dunkelrüne-Hellbraune Version und seit ungefähr einem Jahr ist es die Organge-Schwarze-Variante des Backpacks.

Was zeichnet den Backpack von Compagnon aus?

Ja wie beschreibe ich dieses emotionale Ding zwischen meinem Rucksack und mir am besten mit Worten? Nun…. also…

… in Stichworten:

  • der Compagnon Backpack sieht nicht nach Fotorucksack aus
  • der Compagnon Backpack steckt einiges ein ohne zu murren (wie ich!)
  • der Compagnon Backpack ist ein bisserl anders (kein Mainstream – wie ich!)
  • der Compagnon Backpack kann wahnsinnig viel „aufnehmen“ (wie ich! Lach.)
  • der Compagnon Backpack fühlt sich gut an (jetzt höre ich mit dem „wie-ich-Spiel auf…)
  • der Compagnon Backpack ist flexibel
  • der Compagnon Backpack ist wertvoll
  • der Compagnon Backpack ist ein bisserl diebstahlsicher durch den Zugang über den Rücken
  • der Compagnon Backpack ist tierisch bequem auch vollbeladen
  • der Compagnon Backpack kann Notebook und Daypack – das zusammen können nicht viele andere
  • der Compagnon Backpack ist in vielen (auch dezenteren) Farbversionen erhältlich
  • der Compagnon Backpack ist in Europa Handgefertigt worden!
  • der Compagnon Backpack macht einfach sauviel Spaß!

Raumwunder? Raumwunder!

Der Backpack sieht von außen echt nicht so groß aus wie er es von innen ist. Ich bin immer wieder erstaunt was da alles rein geht. Selbst die am Anfang sehr flach und eng wirkenden Außenfächer haben es faustdick in sich. Da geht viel mehr rein als man denkt und die beiden Fächer sind durch ihre „engen“ Zugänge auch nahezu diebstahlsicher, denn ein Langfinger kann da nicht „mal eben schnell“ was rausholen. Genau das nervt die meisten Backpack Anwender zu Beginn der „Beziehung“ mit dem Compagnon, aber nach ein paar Tagen merkt man wie der Zugriff auf das Material darin funktioniert.

Das unscheinbare obere Rollfach, der Daypack, mit den Magneten im Stoff die das Rollfach geschlossen halten, kann bis zu zwölf Bierdosen im 0,5 Liter Volumen aufnehmen. Nein, die habe ich nicht immer bei Fototerminen oder Hochzeiten dabei. Lach. Ich schaffe die Fototermine noch völlig ohne Stoff. Smile. Das soll Euch nur verdeutlichen was da alles rein gehen kann, wenn es denn muss. Ich habe da auch öfter eine Jacke ein Hemd oder im Winter die Mütze und Handschuhe drinne liegen oder auch mal die DJI Mavic Pro Drohne mit der Fernbedienung und dem Ersatzakku. Das Fach ist – wie der gesamte Fotorucksack – innen größer als man außen vermuten vermag.

In das flexibel „frei gestaltbare“ Innen-Hauptfach des Rucksacks habe ich heute bei unserer Foto-Session das folgende drinne gehabt:

  • Sony RX10 Mark III
  • Leica Q
  • Leica D-LUX 109
  • Leica Minilux (Analog)
  • DJI Mavic Pro Drohne mit Fernbedienung und Ersatzakku
  • Speicherkartenetui
  • zwei analoge Ersatzfilme
  • Fuji Instax Sqaure und sechs Filme dazu
  • Rode Video Microfone
  • Graufilter
  • Manfroto Pixi
  • iPad Pro 12.9″ im Notebookfach im Deckel
  • fünf Akkus

… und das ganze war sehr „luftig“ ohne „Press“ im Rucksack.

Der Rucksack ist ungleich teurer als andere – warum und ist er das Wert?

Nun, wie soll man diese Frage objektiv und sinnvoll beantworten? Ja, mir ist er das Wert und ich habe meinen damals gekauft und nicht geschenkt bekommen. Der Rucksack wird in Europa handgefertigt und wurde in Deutschland konzipiert. Die beiden Macher und Köpfe von Compagnon haben jederzeit ein offenes Ohr, und das weiß ich als Kunde – wie auch als Blogger und Influencer – sehr zu schätzen. Für die beiden ist nichts selbstverständlich – außer guter Service. Die beiden hören auf Ihre Kundschaft und haben meines Erachtens ein beachtliches Portfolio an schicken aber sehr alltagstauglichen „Werkzeugtaschen“ zusammen gebracht. Die Qualität der verwendeten Materialien und der Verarbeitung ist auf einem extrem hohen Niveau. Und, wie ich oben schon schrieb, der Rucksack, der Backpack von Compagnon schaut nicht aus wie ein 0815 Fotorucksack. Er hat seine eigene „Designsprache“ die mir persönlich extrem gut gefällt. 

Ihr seht schon, wir sprechen hier viel von „gefallen“ und „emotionalen Themen“ wie beispielsweise von der Kunden-Hersteller-Beziehung. Mir persönlich ist so etwas sehr wichtig, denn mein Business ist im sowohl Marketing wie auch in der Fotografie genau so bestimmt von Emotionen, wie mein persönliches Leben ebenso.

Emotionen – genau diese stecken in diesem Backpack, den ich Euch heute hier beschrieben habe und genau die fange ich auch mit meiner Fotografie ein. 

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy & Taschenfreak – Jörg Langer

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Die Compagnon Messenger Serie hat ein „kleines Junges“ bekommen – der Nano Messenger

Das ich ein Fan der Compagnon Messenger-Serie der ersten Stunde bin, ist Euch liebe Taschenfreak-Leser und -Freunde kein riesen Geheimnis mehr. Wer meinen persönlichen Blog (Digitaler-Augenblick.de) verfolgt, weiß zudem dass ich ein großer Leica Q und genereller Leica Fan bin und gerne nur mit dem kleinen „Kamerakram“ aus Wetzlar unterwegs bin. Genau dafür hat in der bisherigen Messenger-Serie von Compagnon jedoch noch eine kleine Tasche gefehlt. Die Compagnon Little Messenger kennt ihr ja bereits aus meinem Beitrag, aber wie Ihr dort auch sehen könnt ist diese handliche Tasche nicht wirklich „little“. 

Heute am 22.08.2017 stellt Compagnon die kleine Schwester oder den kleinen Bruder vor – den Compagnon Nano Messenger

Das besondere der Messenger-Serie ist, das sie eine perfekte Fototasche sind, aber irgendwie rein gar nicht danach aussehen. Ich habe nie verstanden warum Fototaschen so direkt nach „hier-sind-viele-Tausend-Euro-drinne“ aussehen müssen?!

Seit ein paar Tagen bereits steckt meine Leica Q und meine kompakte Leica D-Lux (109) in der nagelneuen Nano Messenger von Compagnon und schleicht mit mir durch die Gegend. Ein (kleiner) Traum.

 

Nein, Ihr lieben ich transportiere keine alkoholischen Genussmittel mit der Fototasche durch die Gegend. Dieses abendliche dänische Gute-Nacht-Bierchen soll Euch nur zur Größen-Veranschaulichung dienen.

Was kann die kleine Nano Messenger?

Nun, eigentlich kann die kleine das selbe wie die großen Geschwister. Sie schaut edel aus, ist sehr robust und hat den selben genialen Verschluss wie die großen Messenger der V2 Serie. Diesen Verschluss kann man ganz leicht öffnen wenn man den Deckel ganz leicht und dezent nach unten Richtung Boden zieht. Dann ist die Tasche offen und geschlossen wird sie quasi magnetisch wenn die beiden Verschluss sich nähern. Damit ist die Tasche richtig fest verschlossen und nahezu diebstahlgesichert.

Die Tasche wird mit zwei frei verwendbaren Klettwänden geliefert so das man die kleinen Objektive einer Leica M (oder anderen Systemkamera) von den teuren Bodys getrennt lagern kann. Ich habe nur einen dieser Trennwände im Einsatz um die kleine Leica D-Lux von der Leica Q zu trennen. 

In der vorderen kleinen Tasche (die nicht gesondert verschlossen werden kann) habe ich einen Akku, ein Putztuch und ein paar Speicherkarten verstaut. 

Auf der Rückseite der Tasche, der äußeren Rückseite, ist ein mit Reißverschluss verschlossenes Fach für Geldbörse oder Smartphone verbaut wie man es von den größeren Messenger-Bag von Compagnon schon kennt.

Der Schultergurt ist aus Stoff und Leder und fest mit der Tasche vernäht. Dieser Gurt ist in der Länge verstellbar und durch ein verschiebbares und abnehmbares Schulterpolster zudem noch ergänzt.

Die kleine Nano Messenger ist mit vier Metallfüßen versehen und steht auch beladen sehr sicher damit.

Qualität – Verarbeitung – Leder – Farben

Die Verarbeitung der Nano Messenger ist wie bei den anderen Taschen aus der Compagnon Messenger Serie „Best in Class“. Auch die Nano-Messenger ist in Deutschland entwickelt worden und wird in Europa hergestellt. Die Tasche riecht sehr angenehm und dezent nach Leder. Das Leder fasst sich sehr angenehm an aber dennoch sehr robust.  Es handelt sich dabei um in Norddeutschland gegerbtes Bullen-Leder. Die Nano Messenger gibt es in hellbraun, dunkelbraun, schwarz, grau und auch in rot..

Auf die Bestellung meiner Frau in Pink habe ich von Valentin von Compagnon ein „schauen wir mal“ zu hören bekommen. Smile. Aber in rot gibt es den kleinen (wirklich kleinen) Compagnon Nano Messenger aber. Wie gut das meine Frau keine roten Taschen mag. Lach.

Wie Ihr sehen könnt, macht aber auch eine Instax Square eine gute Figur in dieser Nano Messenger. Unsere Sony RX10 III mit dem 24-600mm Objektiv passt auch hinein. Die Sony A7RII mit dem 85er auch. Damit ist die Tasche eine perfekte Tasche für das normale Shooting bei dem ich immer eine Kamera „am Mann“ habe und die zweite in der Tasche. Mit der Nano Messenger werde ich wahrscheinlich als der Hochzeitsfotograf mit dem kleinsten (aber schicksten) Besteck in die Geschichte eingehen. Smile.

Was fehlt mir? Gibts was zu kritisieren?

Der Gurt könnte für XXL-Kerle mit 190cm und mehr weitere 10 bis 20 cm länger sein um diese kleine Tasche quer zu tragen. Sonst? Ne – finde die kleine Messenger perfekt. Und eine pinke fehlt, soll ich von Frau Taschenfreak ausrichten… 

Den ebenso heute veröffentlichten Little Weekender von Compagnon hattet Ihr gesehen? Klickt Euch mal rein in den Beitrag dazu hier auf Taschenfreak.

Hersteller-Links zur neuen Compagnon Nano Messenger:

Ich sage an dieser Stelle (wie auch schon im Beitrag zur Little Weekender) recht herzlich Danke an Compagnon, dass ich diese Nano Messenger-Tasche bereits seit ein paar Tagen testen und nutzen konnte um Euch heute am Tag der Veröffentlichung dieser Tasche schon einen Artikel dazu liefern zu können.

Schöne Grüße aus dem Norden  – Euer Taschenfreak & Fotofuzzy – Jörg Langer


Nachtrag am 10.09.2017:

Die Frage „Passt eine DSLR in die neue Compagnon Nano Messenger“ beantworte ich im nachfolgenden Beitrag:

Passt eine DSLR in die neue Compagnon Nano Messenger?

 

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Die neue Compagnon Little Weekender an der Küste getestet

Die bisher bekannte Compagnon Weekender ist nun schon seit guten drei Jahren ein gerne genutzter Begleiter auf Reisen. Fotografisch ist das Equipment allerdings mittlerweile deutlich smarter und kleiner sowie handlicher geworden, so dass der große Weekender oft zu groß dafür ist.


Links zum großen Weekender auf Taschenfreak:


Jetzt, also heute am 22.08.2017, hat der Hersteller den „Compagnon Little Weekender“ vorgestellt.

Ich durfte ihn schon ein paar Tage testen und bei mir in Benutzung haben. Mit dem nachfolgenden „Belade-Video“ in Form eines „Tuborg-Dosenbier-Kamerakram-Battle“ zeige ich Euch was alles in diese neue und äußerst edle praktische Schultertasche hineingeht.

Bei unserer aktuellen Beladung ist das folgende Equipment im neuen Little Weekender verstaut:

  • Leica Q
  • Sony RX10 III
  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony 16-50 Pancake
  • Leica Minilux mit zwei Ersatzfilmen
  • DJI Mavic Pro Drohne mit Ersatzakku und Fernbedienung
  • zwei 2x Akku-Taschen von Think Tank
  • eine 4x Akku-Tasche von Think Tank
  • Kindle Paperwhite inkl. Lederhülle
  • iPad Pro 2017 inkl. Smart Keyboard oder auch das Macbook Pro 13″ Retina

… oder eben auch anstelle dessen:

  • sechs 0,33l Tuborg Classic
  • vier 0,5l Erdinger Weizen Alkoholfrei 🙂

Was ist neu – im Vergleich zur „alten“ großen Weekender?

  • Das von mir oft erwähnte und „geforderte“ Trollyband an der Rückseite ist beim neuen Little Weekender nun endlich an der Taschenrückseite zu finden und es ist groß genug auch für die „fetten“ Rimowa Alu-Trollys.
  • Die Handgriffe sind etwas (gefühlt – nicht nachgemessen) länger und die Tasche trägt sich damit etwas lässiger
  • Ansonsten finde ich tatsächlich nicht viel neues – und da finde ich sehr gut denn meines Erachtens war der bisherige Weekender schon nahezu perfekt für eine Tasche in diesem Format.

Das Material und die Verarbeitung

Das Leder ist gewohnt hochwertig geblieben und ich mag das „knautschige“ daran sehr – dennoch bleibt aber die ursprüngliche sehr edle Form der Tasche erhalten. Ich mag das Format der „Land-Stil-Tasche“ total. Die Tasche ist aus feinstem Leder (in Europa) gefertigt, die Nähte sind tadellos und anstandslos und die Tasche stinkt nicht. Ein ganz leichter und sehr angenehmer Ledergeruch wenn man mit der Nase sehr nahe ran geht, aber kein penetranter Gerbgeruch oder gar chemischer Lederduftstoff macht sich breit. Daran merkt man auch die Erfahrung der „Compagnon-Buben“, die immer mehr auf Ihre Kunden hören und wir als User das Feedback der Kundenwünsche in solchen neuen und optimierten Taschenprodukten wiederfinden. Ich bin sehr stolz und dankbar einen sehr guten Draht zu den Machern der Taschen zu haben und Eure Feedbacks dort als „Markt-Input“ ab und zu mal bei einem Kaffee abladen zu können. Es gibt wenige Hersteller die das machen und gar schätzen. Das zeichnet gerade Compagnon meiner Meinung nach sehr aus.  

Steckbrief der Compagnon Little Weekender
(…auch für diejenigen die den großen Weekender nicht kennen…)

  • Schultertasche aus Leder
  • Deckel mit zwei verbundenen Reisverschlüssen für Vollzugriff von oben
  • Fach für 13″ Macbook oder vergleichbarem Ultrabook oder iPad 12.9
  • Variable Fotofächer mit sehr vielen und sehr stabilen Klettverschluss-Wänden
  • zwei Fronttaschen für kleine Kameras oder Zubehör
  • Metallfüße unterm Leder
  • Abnehmbarer längenverstellbarer Schultergurt aus Stoff/Leder 
  • zwei Handgriffe aus Blank-Leder (Gürtelleder) die gekoppelt werden können
  • Ein fach am Rücken für Unterlagen
  • Stiftfächer und Kleinteilefächer an der vorderen Innenwand
  • Trollyband am Rücken
  • in verschiedenen Farben erhältlich
    (schwarz mit dunkelbraun/hellbraun/hellbraun mit dunkelbraun/dunkelbraun/grau mit schwarz)
  • Handgefertigt in Europa / Entwickelt in Deutschland
  • Extrem hochwertig
  • Die kleine Schwester/der kleine Bruder vom großen Weekender

Abmessungen (Herstellerangaben):

  • Außenmaße der Tasche
    25 cm (Höhe) x 38,5 cm (Breite) x 24 cm (Tiefe mit Fronttaschen)
  • Innenmaße der Tasche
    23 cm (Höhe) x 37 cm (Breite) x 22 cm (Tiefe der Bodenfläche)

Was ich mir wünschen würde an der Little Messenger V2?

Ganz ehrlich? Nix. Die ist perfekt. Ist so! Da ich aber angenölt werde als Blogger, ich würde eh die eine oder andere Marke immer in den Himmel loben weil ich gekauft bin (was nicht stimmt !!!), möchte ich hier drei (kleine) Wünsche äußern für die V2:

  • noch etwas leichtgängigere Reisverschlüsse am Top-Deckel.
  • die beiden Reisverschlüsse für die Fronttaschen könnten im geschlossenen Zustand beide in der Mitte verweilen – und nicht wie jetzt beide rechts. (reine Kosmetik)
  • die Tasche könnte für das iPad Pro 2017 12.9″ etwa 3-5 mm höher sein. Es passt gut rein, aber einen ganz kleinen Ticken Luft hätte nicht geschadet.

Dankbarkeit

Die ersten Tage und Stunden auf Reisen mit dieser Tasche haben unglaublich viel Spaß gemacht und ich sage herzlich Danke an Valentin und Vitalis und das Team von Compagnon für das Vertrauen das ich die Tasche bereits vorab testen konnte um Euch – meinen lieben Taschenfreak-Lesern und Freunden heute zum „Launchtag“ des Little Weekenders schon einen Artikel dazu liefern zu können.

Da ich mit dieser Tasche in den nächsten drei Wochen noch im Norden unterwegs bin und im September und Oktober noch einige Hochzeiten begleiten darf werde ich Euch sicher noch einen oder mehrere Beiträge zur neuen Little Weekender liefern können.

Übrigens macht der neue Compagnon Little Weekender auch neben der ebenso neuen Compagnon Nano Messenger eine gute Figur, oder was meint Ihr? Klickt Euch mal rüber in den Artikel zur Nano Messenger.

Hersteller-Links:

Ja, einige mögen denken „Die, die so viel Geld für eine Tasche ausgeben müssen ja ein Rad abhaben“ aber Qualität hat seinen Preis und wer die beiden Macher hinter dem Label mal persönlich kennengelernt hat, weiß wie Ernst die beiden das Thema Qualität und Kundenwünsche nehmen.

Jetzt muss ich aber aufhören zu bloggen und das schöne Leder noch bissi streicheln gehen…

Schöne Grüße aus Dänemark – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der f-stop Gear Fitzroy Aloe (Drab Green) aus der ganz neuen Urban-Serie von Andreas

Andreas Grandjot schrieb mir vor ein paar Tagen eine sehr nette Mail mit Bildern zu seinem neuen f-stop Gear Aloe (Drab Green) und das möchte ich Euch heute und hier jetzt zeigen. Andreas schreibt dazu folgendes:

Hallo Jörg,

da es auf Deiner Seite immer noch wenige Infos zu F-Stop Taschen/Rucksäcken gibt, musste ich an Dich denken, da ich bei meiner Suche immer wieder auf Deiner Seite vorbei geschaut habe:

Nach einer ewig langen Suche und einigen Fehlkäufen (Langly, Lowepro, Benro, Manfrotto) habe ich nun endlich für mich den perfekten Sling gefunden, den f-stop Gear Fitzroy Aloe (Drab Green) aus der neuen Urban-Serie, perfekt für Touren durch die Stadt mit einer „übersichtlichen“ Ausrüstung (Kamera mit zwei Objektiven).

In den „kleinen“ Fitzroy passt meine Nikon D610 mit angesetztem Nikon 24-120/4 sowie daneben ein Nikon 85/1,8 sehr gut ohne zu quetschen rein. Die Trennstege können beliebig im Kamerafach positioniert werden, zum Lieferumfang gehören zwei Stück. Oberhalb des herausnehmbaren Kamerafaches ist noch genügend Platz für Kleinkram den man so in der Stadt benötigen kann, Platz für Verpflegung, dünne Jacke oder Pulli, oder…

Das vordere Fach hat unter anderem eine kleine Netztasche z.B. für Schlüssel, Akku, oder was auch immer. Am Rücken ist noch ein Fach für z.B. Portemonnaie oder Handy und hinter dem Kamerafach ist ein weiteres Fach für ein Tablet, wie z.B. einem iPad oder Dokumente.

Die Verarbeitung ist f-stop typisch auf einem sehr hohem Niveau, kein Vergleich zu meinem letzten Fehlkauf, einem Lowepro Sligshot Edge 250 AW der wieder zurück ging. Die Verarbeitung des Lowepro geht in Ordnung (kostet auch nur die Hälfte) mehr aber auch nicht. Das Kamerafach wäre groß genug gewesen, wenn man die Trennstege nicht so eingeschränkt befestigen könnte. Das war bereits das zweite Mal das ich auf Lowepro reingefallen bin.

„Leider“ hat sich f-stop mit der Urban-Serie ein Jahr Zeit gelassen um diese auf den Markt zu bringen, erst diese Woche wurde die Serie vorgestellt. Auf der letzten Photokina konnte ich mir die Taschen am f-stop Stand bereits ansehen, aber das das so lange dauert… naja, ich denke das war jetzt der letzte Sling den ich mir kaufen musste.

Ich habe jetzt auch noch den passenden Rucksack von f-stop, den „f-stop Gear Dalston Navy“ bestellt. Wenn Interesse besteht kann ich gerne auch von dem ein paar Fotos zusenden.

Gruß

Andreas

Vielen lieben Dank Andreas, dass Du an die Taschenfreaks gedacht hast mit Deiner Mail. Und ja, wir haben alle Interesse an den Bildern und Deinen Hinweisen zum neuen f-stop Gear Dalston Navy. Danke schon mal im Voraus.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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