Der kalahari KAPAGO K-71 in der näheren Betrachtung

Mein Freund Henrik Heigl hat von mir einen kalahari KAPAGO K-71 bekommen, den ich vom Hersteller für diesen Blog hier zur Verfügung gestellt bekommen habe. Da Henrik nach einem Rucksack gesucht hat, habe ich diesen an Ihn weitergereicht mit dem Deal das Henrik für Euch einen Text und Bilder liefert. Und genau das hat er getan. Er schreibt zu diesem Rucksack folgendes:

Der kalahari KAPAGO K-71 ist auf den ersten Blick ein schicker, robuster Canvas Rucksack der vor allem für Landschaftsfotografen gedacht ist. Dabei ist er vom Design her nicht sofort als reiner Kamerarucksack zu identifizieren und in der Stadt wird man entdeckt. Er ist mit den aufgesetzten Lederelementen richtig schick und wegen des Materials auch sehr leicht. Die die Reißverschlüsse sind sehr leichtgängig. zu beachten ist hier allerdings, das die Reißverschlüsse nicht Wasserdicht sind. An der Rückseite besitzt der Rucksack zwei Schlaufen für ein Stativ. An dieser Stelle hätte man sich ggf. ein paar mehr Möglichkeiten zum Anbringen eines zusätzlichen Wanderstockes oder gar einer Schlaufe für eine Wasserflasche (Getränkenetz) oder ähnliches gewünscht, aber vielleicht macht das auch den recht cleanen Eindruck aus. Vor Schmutz und Staub braucht man bei dem Rucksack aber auch keine Angst zu haben. An der oberen Klappenseite ist ein Gummibandgeflecht angebracht wo man dann z.B. eine Regenjacke festzurren kann. Im oberen Fach haben u.a. Kleinteile wie 2-4 Getränkedosen, Müsliriegel u.ä. Platz. Auf den Innenseiten der Öffnungen sind jeweils Fächer um z.B. Speicherkarten oder Akkus unter zu bringen. Ein extra Notebookfach besitzt der kalahari KAPAGO K-71 nicht.

Die Inneneinteilung ist wirklich sehr reichhaltig und durch die Befüllung auch von der Seite (als Sling bzw. vor dem Bauch getragen) sehr flexibel einteilbar.Die Gurte sind recht breit und gut gepolstert ebenso wie das Rückenteil. Sie bieten einen guten weiten Strecken. Der Beckengurt ist leider etwas schmal ausgefallen das falls man den Rucksack vor den Bauch geschnallt hat etwas unangenehm auf Dauer. Die seitlichen Öffnungen sind auch gut zu erreichen. Allgemein sind alle Öffnungen (oben, vorne, links und rechts) jeweils etwas kleiner wie das eigentliche Fach dahinter. Das hilft etwas, das Material nicht gleich aus dem Rucksack herausfällt, hindert schnellen Zugriff auf das Equipment. Es dauert also immer etwas die Kamera oder anderes Equipment an der Öffnung muss sich auch überlegen ob man die Kamera nun von der Seite oder der vorderen Öffnung entnehmen will. Ein späteres rumgewurschtel im Rucksack.

Ich habe in dem Rucksack mittlerweile eine Hauptkamera (Canon EOS 60D) mit aufgesetztem 17-85mm Objektiv, ein 70-300 Makro von Tamron, ein Ersatzbody (Canon EOS 1000D). Ich würde noch meine zwei Yongnuo Blitze dazu in der Natur recht wenig. Falls es regnet ist noch ein Regensack dabei, den man über den Rucksack ziehen kann. Da dieser aber nicht mit dem Rucksack vernäht ist besteht denke ich die Gefahr, das man den schnell verliert. Kleiner Pluspunkt ist, das dieser von innen silber verspiegelt ist was mit ein paar Handgriffen noch ein Not-Reflektor bietet. Die Extra Schnallen an den seitlichen Laschen sichern nochmals gegen herausfallen falls man mal vergisst den Reißverschluss zu zu machen.

Zusammengefasst finde ich das es ein sehr schöner, bequemer, robuster Reise-Fotorucksack ist. Jeder Landschafts- oder hier für kleines Geld glücklich werden. Ich freue mich schon den Rucksack auf meinen zukünftigen Fototouren dabei zu haben.

Gruß Henrik

Vielen Dank lieber Henrik und viel Freude mit dem kalahari KAPAGO K-71.

Links zu Henrik:

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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