Whats in my Bag – Compagnon Medium Messenger (Schwarz) – und – ich verschenke meinen Hellbraunen!

Nach fast zwei Jahren mit dem hellbraunen Medium Messenger der allerersten Serie wurde es Zeit für einen Farbenwechsel und ich habe mir einen schwarzen Medium Messenger von Compagnon bestellt. Was ich alles in diesem transportierte beim letzten Ausflug zeige ich Euch im folgenden Video.

Material

Das Leder ist die Wucht. Laut Hersteller ist das Leder der Medium Messenger rein natürlich gegerbtes Bullenleder aus Süddeutschland. Das Leder ist unglaublich weich (Stichwort „Handschmeichler“) und dennoch sehr robust. Es bekommt nur sehr schwer Kratzer und Gebrauchsspuren. Somit ist die Tasche wirklich für den harten Alltag genau so geeignet wie für den Sonntags-Spaziergang.

Beladung

Ich hatte im obigen Video folgendes „geladen“ in der schwarzen Medium Messenger:

Diese Beladung passt sehr bequem hin ein und nichts musste hineingepresst werden.

Gurt

Der Schultergurt ist auch für mich als 1.93m großen XXXL-Typ lang genug um diese Schultertasche auch quer über die Schulter zu tragen. Mit dem Schulterpolster selbst stehe ich irgendwie immer auf Kriegsfuß. Das sitzt meistens irgendwo nur nicht auf der Schulter. Wenn man die Tasche Quer über der Schulter trägt sollte man dieses übrigens um 180 Grad drehen damit man die Kante der Öffnung des Schulterpads nicht direkt am Hals hat. Durch den Klettverschluss ist das jedoch sehr gut und schnell möglich. Der Gurt ist auch kurz einstellbar und somit kann die Tasche auch normal auf der Schulter getragen werden auf dessen Körperseite auch die Messengerbag baumelt. 

Verschluss

Der Kunststoff Verschluss der seit dem Erscheinen der Medium Messenger auch bei der Litte Messenger und der großen Messenger in der V2 eingeführt wurde ist unheimlich gut. Er ist lautlos zu öffnen und öffnet sich auch unter „Zugzwang“ nicht von alleine. Man muss diesen ganz bewusst nach unten ziehen um diesen zu öffnen. Das ist super mit einer Hand zu machen und es ist definitiv der beste Verschluss den ich bei Kamerataschen am Markt kenne. Wenn man den Überwurfdeckel fallen lässt „rastet“ der Verschluss quasi direkt von alleine ein und sitzt fest. Man muss also nicht länger nach dem Gegenstück auf der anderen Seite suchen. Die finden sich von selbst. Perfekt!

Inneneinteilung

Die Kletteinteiler von Compagnon suchen am Markt meines Erachtens seines gleichen. Die sind fest sitzen und sehr gut „klettend“ aber auch sehr stabil in der Formstabilität und dennoch vom „Außen-Stoff“ sehr weich und „bequem“ für das Equipment.

Form und Größe – Praktikabilität

Ihr wisst, bei mir gehen viele Taschen rein und raus zum Betrachten, Testen und dauerhaften Nutzen – aber keine – wirklich keine – andere Tasche hat diese praktischen Abmessungen. In der von außen sehr unscheinbaren Medium Messenger kann ich bequem eine Kamera zu 90 Grad gedreht – also Quer – einladen und sie geht immer noch bequem zu. Bei fast allen anderen Taschen geht das nicht. Dadurch ist die Tasche nur 2-3 cm tiefer von den Abmessungen aber um ein vielfaches besser in der Beladung. In eine Billingham Hadley Pro beispielsweise die gefühlt von außen genau so groß ist (ist nur eine von sehr vielen Taschen in diesem Segment) bekomme ich bei weitem nicht das verladen wie in der Medium Messenger. Man merkt deutlich bei den Compagnon Produkten, das die „Macher“ selbst Fotografieren und Filmen und ihre eigenen Produkte auch selbst einsetzen (und auf dem Markt hören!).

Mein persönliches Fazit

Ich bin extrem froh mich wieder für eine Compagnon Medium Messenger entschieden zu haben und freue mich wieder auf einige Monate und Jahre gemeinsame Arbeit und Einsätze. Praktisch – gut aussehend – Vielseitig.


Ihr wollt meine bisherige gebrauchte hellbraune Compagnon Medium Messenger gewinnen? 

Meine hellbraune Medium Messenger ist diese hier. Sie ist jetzt fast zwei Jahre alt, war oft im Einsatz und hat auch schicke Patina. Sie ist allerdings immer noch in sehr gutem Zustand. Da diese Medium Messenger einer der ersten auf dem Markt war, ist bei dieser das Notebookfach noch auf maximal 12″ beschränkt. Das MBP 13″ oder das Apple iPad Pro 12.9 passt nicht so einfach hinein. Das ist direkt am Anfang der Serie dann geändert worden. Aber ein iPad Pro 10,5 oder ein kleineres Notebook passen hervorragend hinein. 

Also wer möchte diesen hellbraunen gebrauchten Schatz an Fototasche geschenkt bekommen?

Es ist ganz einfach! Ihr müsst einfach folgendes tun:

  • In einen Kommentar hier unten – hier in diesem Blogbeitrag – muss folgendes stehen:
    • Welche Eurer Fototaschen verschenkt Ihr wenn ihr meine gewinnt und warum gebt ihr genau diese Tasche ab?
    • Gebt Ihr diese Tasche für einen guten Zweck ab? Wenn ja – für welchen?
  • Euer Name und Eure Mailanschrift (bei der Kommentar-Eingabe – sieht öffentlich keiner) muss stimmen, da wir den Gewinner per Mail benachrichtigen werden.

Ihr seht – es ist ganz einfach! Kommentar hier im Blog rein tippen und schon seit Ihr im virtuellen Lostopf.

Ich ziehe den Gewinner am Sonntag Abend, den 04. März 2018 um 20:00 Uhr. Wer danach spendet/kommentiert tut was gutes – wird aber keine Tasche mehr gewinnen aus dieser Verlosung.

BITTE BEACHTET DIE HINWEISE ZUR VERLOSUNG AUF TASCHENFREAK.DE


Ich wünsche Euch allen viel Glück und bedanke mich recht herzlich bei Compagnon für die Kooperation. Ich freue mich sehr mit Euch gemeinsam etwas gutes zu tun!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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Meine Blogbeiträge und Videos sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Artikel ab und zu kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Ich packe aus – den Peak Design Everyday Backpack 30

Nach zwei Tagen Dienstreise und vier Stunden Schneefahrt habe ich gestern für Euch noch ein kleines Video gedreht. Darin könnt Ihr mir zuschauen was ich alles dabei hatte und wie ich den Peak Design Everyday Backpack 30 genutzt habe.

Direktlink zum Video

Was ich am Peak Design Everyday Backpack 30 mag?

  • Das Design.
  • Die Unauffälligkeit.
  • Die vielseitige Einräumoption.
  • Die flexible Größengestaltung durch das anpassbare Hauptfach
  • Der sehr robuste Korpus und die echt unempfindliche „Außenhaut“.
  • Die abgedichteten Reißverschlüsse die einen Regen draussen lassen.
  • Die vielen Praxistauglichen kleinen Fächer in den vielen kleinen Taschen innerhalb des Backpacks.
  • Das das Notebookfach echt riesig ist für große „Workstations“ und nicht nur für die Macbooks – wie bei vielen anderen Herstellern.

Was ich am Peak Design Everyday Backpack 30 nicht so mag?

  • Die Schultergurte könnten für XXL-Kerle ein paar Zentimeter mehr gebrauchen. Es geht – aber wenige Zentimeter mehr wären sinnvoll.

Technische Daten des Peak Design Everyday Backpack 30

  • Außenmaterial: 500D-Nylonstoff
  • Farbe: Charcoal/Grey (dunkelgrau)
  • Volumen: 30 Liter
  • Außenmaße: 51 x 33 x 20 cm (HxBxT)
  • Maximale Notebook-Größe: 40 x 27 x 4 cm
  • Handgepäcktauglichkeit: für alle Airlines erfüllt (soweit wir wissen!)
  • Leergewicht: 1.542 g

Lieferumfang des Peak Design Everyday Backpack 30

  • Everyday Backpack 30L
  • 3 FlexFold-Einteiler
  • 1 Halteriemen inkl. Ankerschlaufe

Links:

Mein Fazit

Ich mag diesen Rucksack als Business-Rucksack für meine Dienstreisen, bei denen ich i.d.R. auch Video- und Photozeugs dabei habe, wirklich sehr. Er ist unauffällig, nahezu lautlos zu bedienen und kann auch im „Anzugs-Umfeld“ genutzt werden.

Gefallen Euch meine Videos? Dann seid doch so lieb und abonniert meinen YouTube Kanal.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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Vergleich Peak Design Everyday Sing 10 vs Peak Design Everyday Messenger 13

Vor kurzem chattete ich mal wieder mit meinem nordischen Freund Andreas über unseren Taschenfetisch und wir sprachen dabei über die beiden Peak Design Taschen, die Peak Design Everyday Sling 10″ und die Peak Design Everyday Messenger 13″. Da er beide hat, hat er mir dazu ein paar Bilder und ein paar Zeilen geschickt die ich Euch hier gerne zeigen möchte. Andreas schreibt:

Größe

Beide Taschen sind relativ kompakt, dennoch gibt es einen merklichen Größenunterschied zwischen der Sling- und der Messenger-Variante. Dieser bezieht sich vorwiegend auf die Höhe der Taschen. Die Messenger 13“ ist etwas höher als die Sling 10“, was – wie wir noch sehen werden – einen entscheidenden Unterschied mit sich bringt.

Die Maße, wie sie von Peak Design angegeben sind:

  • Sling 10“: 40cm x 23cm x 14cm (B x H x T), Gewicht 680 g.
  • Messenger 13“: 38cm x 27cm x 12cm (B x H x T), Gewicht 1.100 g.

Erstaunlicherweise ist der Messenger 13“ sogar in der Breite und Tiefe etwas kleiner als die optisch kleiner wirkende Sling 10“ (jew. 2 cm). Dabei muß berücksichtigt werden, dass es sich um ungefähre Maße handelt, da die Taschen flexibel sind. Die Messenger 13“ ist allerdings 4cm höher als die Sling-Variante.

Konzeption

Beide Taschen ähneln sich in der Innenaufteilung mit jeweils 2 flexiblen Innentrennern, die aber von unterschiedlicher Bauart sind. Die Messenger ist mit Features ausgestattet, die sie deutlich flexibler machen als die Sling. So hat die Messenger einen sehr praktischen oberen Reißverschluss-Eingriff, so dass man die Tasche nicht immer am Hauptverschluß mit der Klappe ganz öffnen muss, um schnell Sachen herauszunehmen oder hineinzulegen.

Die Vordertasche der Messenger ist deutlich größer, was im zusammengefalteten Zustand nicht auf den ersten Blick auffällt, aber sie ist flexibel und kann relativ viel Volumen aufnehmen. Das flexible Volumen hat die integrierte Vordertasche der Slang zwar auch, aber nicht ganz in dem Ausmaß.

Beide Taschen haben ein hinteres Fach für kleine Notebooks oder Tablets bis ca. 13“ Größe, aber hier macht die etwas größere Höhe der Messenger den entscheidenden Unterschied in der Praxis (siehe weiter unten).

Tragesystem

Von beiden Taschen hat die Messenger das deutlich flexiblere Tragesystem, was sie vielseitiger macht. Beide Varianten haben das Peak Design typische Schnellverschlußsystem an den Gurten, womit diese wirklich blitzschnell und leicht in der Gesamtlänge variierbar sind.

Die Sling ist von der Machart des Gurtes als reine Sling-Variante ausgelegt. Der gepolsterte Teil des Gurtes, der über der Schulter liegt, ist fix am einen Ende des Tragegurtes befestigt und kann nicht verschoben werden. Man kann die Tasche kurzfristig als Umhängetasche verwenden, merkt aber, dass sie dafür eigentlich nicht gemacht wurde. Idealerweise trägt man die Sling auf dem Rücken und fixiert sie dort über die Gurtlänge, wo sie sich aufgrund ihrer Größe perfekt einpasst und beim Tragen kaum auffällt. Auch bei heftigeren Bewegungen (z.B. beim Radfahren) bleibt sie relativ sicher liegen. Sie hat noch zwei schmale versteckte Beckengurte, mit der man sie ggfs. fester am Rücken fixieren kann. Braucht man aber nicht oft.

Die Messenger hat ein anderes Gurtsystem. Zwar ist auch dort die Schulterpolsterung nicht verschiebbar, aber das Gurtdesign und die Art der Verstellmöglichkeit auf beiden Seiten erlaubt es, die Messenger sowohl im Sling-Style, wie auch als normale Schultertasche (entweder quer über der Brust oder über einer Schulter hängend) zu tragen. Auch sie verfügt über einen versteckten Beckengurt, den man teilweise (als Quergurt unter der Achsel zur weiteren Stabilisierung der Trageposition) oder ganz (als traditionellen Hüftgurt) verwenden kann.

Bei größeren Menschenansammlungen verwende ich persönlich lieber die Trageart als normale Schulter- oder Umhängetasche, da sie dann im Gedränge gegen unerlaubten Zugriff durch meinen darüber liegenden Arm besser geschützt ist, also wenn sie nur frei auf dem Rücken liegt. Zwar bieten beide Peak Design Taschen eine Art rudimentäre Sicherung der Reißverschlüsse gegen das schnelle Aufziehen von Unbefugten an, aber ich habe so einfach ein sichereres Gefühl.

Die Messenger 13“ ist also quasi normale Umhängetasche und Sling in einem und kann je nach Situation angepasst werden, das bietet die Sling in dem Ausmaß nicht.

Zwei Nachteile beider Taschen in meinen Augen:

  1. Beide Schulterpolster sind zwar auf einer Seite mit einer rutschhemmenden Beschichtung versehen, jedoch ist als Standardauflage systembedingt die glatte Seite vorgesehen. Will man das Schulterpolster rutschhemmend haben, muss der Gurt dazu immer in sich verdreht werden. Da die Schulterpolster fest vernäht sind, gibt es keine Möglichkeit, das Polster selbst einfach umzudrehen. Nicht sehr elegant und geht für kürzere Zeit, aber Peak Design hat sich aus anderen Gründen für die Version mit glattem Untergrund entschieden, damit man die Taschen jeweils schnell nach vorne ziehen oder nach hinten schieben kann.
  2. Die Schulterpolster selbst sind – verglichen mit den hervorragenden Schulterpolstern der Thinktank-Taschen – etwas dünn. Sieht stylischer aus und erfüllt auch seinen Zweck, aber wenn die Taschen wirklich vollgepackt sind und man längere Zeit damit unterwegs ist, merkt man die Belastung auf der Schulter dann schon. Für den Preis wäre da meiner Ansicht nach noch deutlich Luft nach oben bei Peak Design. Das betrifft im übrigen auch die Backpacks: beim 20er geht es noch, aber beim 30er sind in Foren vermehrt Klagen zu hören, dass bei voller Beladung die Schulterpolsterung nicht mehr ganz ausreicht, da sie anscheinend 1:1 vom kleineren 20er Modell übernommen wurde. Aber das nur am Rande. Wenn man Thinktank-Taschen mit ihrer wirklich sehr angenehmen Schulterpolsterung kennt, muß man bei Peak Design da etwas Abstriche hinnehmen.

Innenaufteilung und flexible Trenner

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Highlight der Peak Design Produkte: Innenaufteilung und die besonderen Trenner. In meinen Augen derzeit der einzige Hersteller mit diesem genialen System. Das System der flexiblen Innentrenner ist derzeit wirklich einzigartig und wird so nur von Peak Design umgesetzt.

Die Sling 10“ wird u.a. damit beworben, dass sie ein 13“ Notebook in einem gesonderten Fach aufnehmen kann. Ja, stimmt, hängt aber vom Notebook ab! Es ist schon wirklich sehr knapp: ein nun wirklich sehr kleines und zierliches aktuelles MBP 13“ der Baujahre 2016/2017 passt gerade so hinein. Ein MBP 13“ der Vorjahre wird schon schwieriger. Paradoxerweise passt selbst ein 12.9 iPad Pro nur noch mit etwas Gezerre am  Reißverschluss hinein, da das MBP 13“ um ca. 6mm in der Höhe geringer ist, was wirklich genau die entscheidende Differenz ausmacht. Mit einer (auch nur schmalen) Schutzhülle um das iPad Pro wird es noch schwieriger. Man bekommt die Tasche noch zu, irgendwie … aber die Reißverschlüsse sind dann enorm unter Druck. Da hätte ich persönlich langfristig kein Vertrauen durch die starke Belastung des Materials. In meinen Augen hätte Peak Design wirklich noch 10mm mehr Höhe spendieren können, das ist einfach nicht richtig überlegt und meiner Meinung nach ein Designfehler. Ein kleineres 9.7/10.5“ iPad Pro ist natürlich kein Problem.

Hier zeigt sich der große Vorteil der Messenger 13“: durch die 4cm mehr Höhe gibt es hier keinerlei Probleme, ein größeres MBP 13“ egal welchen Baujahrs oder ein iPad Pro 12.9“ samt Cover unterzubringen:

Beide Taschen haben zwei Innenteiler und bilden damit standardmäßig drei getrennte Innenabteile.

Die Inneneinteiler der beiden Taschen unterscheiden sich voneinander in Größe und Machart. Die Trenner der Messenger sind höher und decken, voll aufgerichtet, fast die gesamte Innenhöhe der Tasche ab, so dass nicht von einem Fach ins nächste fallen kann, wenn man die Tasche im Sling-Style schräg auf dem Rücken trägt. Gleichzeitig haben sie die Peak Design typischen vorgegebenen Falzungen, so dass man sie auf unterschiedliche Weise falten kann und damit unterschiedliche Inneneinteilungen möglich werden. In den In-depht-Produktvideos auf dem Peak Design Kanal von YouTube wird das in allen Einzelheiten und Variationsmöglichkeiten vorgeführt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kommen einem die traditionellen Trenner von anderen Herstellern ziemlich oldschool vor, und man fragt sich, wieso noch keiner vor Peak Design auf diese geniale und einfache Idee gekommen ist.

Hier die beiden Trenner: links aus der Sling, rechts aus der Messenger

Die Trenner der Sling sind sozusagen „the next Generation“, ich finde sie noch besser als die aus der Messenger. Sie sind oben in sich selbst geteilt und können halb abgekappt werden, wobei ein Teil des Trenners weiter aufrecht stehen bleibt. So kann man auch noch abgeschlossene „Regalböden“ in der Tasche bilden. Das geht bei den älteren Trennern der Messenger so nicht, die kann man entweder ganz abklappen, verliert dann aber auch die Höhenabtrennung zum daneben liegenden Fach.

Ich habe mal einen Trenner der Sling mit in die Messenger gesetzt, da kann man die Unterschiede sehen.

Hier links Trenner der Sling, rechts die mitgelieferten der Messenger. Rechts abgeklappt, links mit dem Trenner Sling einen Regalboden gebildet. Mit dem Trenner der Messenger verliert man dabei an Höhe und oben kann alles durcheinanderfallen.

Klappt man den Trenner der Messenger auf die Hälfte zusammen, bildet sich rechts zwar ein eigenes Fach oder man hat eine Ablage für den Kameragriff, aber keine zusätzliche Ebene mehr, die noch nutzbar wäre.

Hier der Unterschied in der Höhe der beiden Trenner eingebaut: links Trenner der Sling, rechts der mitgelieferte der Messenger:

Peak Design bietet die Trenner seiner einzelnen Produktserien einzeln zum Nachkauf an, was lobenswert ist, weil man so noch ganz andere Arten der Unterteilung basteln kann.

Wenn ich einen Wunsch hätte, dann dass die Messenger-Taschen mit den Trennern der Sling ausgerüstet werden. Man kann zwar die Trenner der Sling in die Messenger einsetzen, aber es fehlt dann eben doch einfach an Höhe, da die Messenger innen ganz anders geschnitten ist. Aber die Möglichkeit, mit den Trennern a la Sling noch diese „Regalböden“ bauen zu können, wäre schon klasse.

NACHTRAG

Die Trenner des Everyday Backpack 20L sind ähnlich aufgebaut wie die der Sling und bieten auch die Möglichkeit des teilweise Abklappens (sogar auf beiden Seiten). Ich habe diese testweise in die Messenger eingesetzt, und – Vorteil – sie haben die notwendige Höhe!

Nachteil: sie sind etwas breiter und steifer als die mitgelieferten Trenner der Messenger. Das hat zur Folge, dass sie zwar prima reinpassen, man aber die Messenger nicht mehr so problemlos auf die kleinste mögliche Größe bringen kann. Die Tasche auf dem untersten Bügel zu schließen, ist nur noch mit Druck möglich, weil sich die Trenner innen durch ihre Steifheit widersetzen. Die Standardschließung der Messenger (unterster Metallbügel der Schließung offen) ist aber kein Problem.

Der Nachkauf zweiter Trenner aus dem Everyday Backpack 20L und deren Einsatz in der Messenger 13“ wäre also noch eine Möglichkeit, diese hervorragende Tasche weiter
„feinzutunen“.

Ein grandioser Bericht lieber Andreas – danke Dir!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Die kleine Compagnon Toolbag ist mehr als eine kleine Werkzeugtasche

Die Compganon Toolbag, die ich immer falsch Toolbox nenne, begleitet mich nun schon sehr lange und ich nutze diese viel – als „Toolbox“.

Durch einige Nachrichten und Hinweise von Euch wurde ich aufgefordert, das gute Stück  unter dem Titel „mehr als nur eine Werkzeugtasche“ zu betrachten und zu testen. Das habe ich im folgenden Video getan.

DIREKTLINK ZUM EINGEBETTETEN VIDEO

Wie Ihr im Video sehen konntet, kann die kleine Toolbag / Toolbox aus dem Hause Compagnon mehr als nur „Werkzeugstasche“ sein.

Die mir gestellte Frage war:

„Passt in die Toolbox Deine Leica Q rein? … oder andere Systemkameras?“

Ich denke diese Frage ist beantwortet, oder?

Ein paar mehr Packbeispiele habe ich Euch in die folgenden Bilder gepackt.

Mit dem Peak Design Anchor-Gurt System wird sogar eine Schultertasche daraus. Dazu zwei Anchor-Clips an den Ledergriff der Compagnon Toolbag montiert und einen schicken Peak Design Gurt oder den Compagnon Strap montiert und schon wird die kleine Toolbag noch vielseitiger.

Manchmal muss man um die Ecke denken um zu einem Ziel zu kommen. Danke für Eure Hinweise und Inspirationen.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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Die BarberShop Bob Cut in Sand von der PhotoQueen mal näher angeschaut

Dank der lieben Britta von PhotoQueen.de konnte ich einen sehr schicken „Taschen-Schatz“ testen. Im nachfolgenden Video dreht sich alles um die Barber Shop Bob Cut Sand, eine sehr edle und dennoch funktionale Fototasche aus Italien. Aber seht am besten selbst im folgenden Video.

DIREKTLINK ZUM EINGEBETTETEN VIDEO

Die Bob Cut von Barber Shop ist eine schicke Fototasche aus Canvas mit schicken Leder Applikationen. Die Tasche wird mit einem Überwurfdeckel und einem Druckknopf verschlossen. Unter dem Überwurfdeckel haben wir einen festen Reißverschluss der mit zwei Bedienelementen geöffnet oder verschlossen werden kann. Während dem Shooting selbst kann man den Reißverschluss offen lassen und die Hardware in der Tasche durch den Überwurfdeckel schützen.

Die Bob Cut kann gut ein 13″ Notebook und eine oder sogar zwei DSLR-Kameras beherbergen. Das Foto-Inlay ist herausnehmbar, wie im obigen Video gezeigt.

Herstellerbeschreibung

„The Bob Cut camera bag is your ideal choice to carry your DSLR and additional lenses and photo equipment with you, together with your 13’’ laptop and personal belongings.Perfect for any on-the-go photographer, without shouting out that you are carrying photo equipment. The leather patch can be embossed with your initlials.“

Quelle: LINK

Fotos

Was mir an der Bob Cut gut gefällt?

  • Das Design
  • Die hochwertige Verarbeitung
  • Die Farbgebung Sand/Braun
  • Die Trollyhalterung – die zur „Rückseitigen Tasche“ werden kann
  • Die sehr bequemen Handgriffe
  • Der abnehmbare Schultergurt und das bequeme Schulterpolster
  • Das recht große Volumen
  • Der mit Initialen personalisierbare lederne Patch an der Seite

Was mir an der Bob Cut nicht ganz so gut gefällt?

  • Die fehlenden Abstellfüße – da der „saugfähige“ Canvas direkt auf dem Boden steht
  • Das sehr schwer verschiebbare Schulterpolster.

Mein persönliches Fazit

Die Bob Cut Schultertasche von Barber Shop ist irgendwie „anders“ und genau das gefällt mir extrem gut. Die Tasche ist praktisch, sieht aber nicht „normal“ aus. Dennoch ist das Design der Tasche schick und alltagstauglich – und das auch fernab des eigentlichen Einsatzzweckes als Fototasche. Durch das herausnehmbare Inlay kann diese Tasche auch als „normale“ Businesstasche verwendet werden. Ganz sicher ist die Bob Cut von Barber Shop eine sehr schicke und hochwertige Tasche die Ihr Euch anschauen solltet.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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