Der Explorer Backpack im Test an der Küste – die neuen Compagnon Explorer Backpacks mit Deuter zusammen mal näher betrachtet

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Kickstarter?
Eine renommierte Marke wie Compagnon geht über Kickstarter?
Warum das denn?

Deuter?
Warum das denn?

Stoff und Gummi?
Kein waxed Canvas und Leder mehr?
Warum das denn?

Tja, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen nachdem wahnsinnig viele User seit Jahren verlangen, kann schon lustige Gegenfragen aufwerfen. So müssen sich Valentin und Vitalis von Compagnon auch fühlen, die vor einigen Tagen mit ihren beiden neuen Babys – dem Explorer Plus Backpack und dem Explorer Backpack an die Öffentlichkeit gegangen sind und diese im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne vorgestellt haben.

„Unser Ziel ist es, denjenigen einen leichten Rucksack anzubieten, die Ihr umfangreiches Foto- und Film-Equipment auch über lange Zeit sehr bequem und gesund tragen wollen.“

Zitat aus einem persönlichem Gespräch mit den beiden Compagnon Gründern Vitalis und Valentin und mir.

Und genau das Compagnon in Kooperation mit Deuter meines Erachtens mit den beiden neuen Explorer Backpacks auch geschafft. Ich habe nun seit ein paar Tagen die beiden Rucksäcke dabei und teste diese gerade hier in Dänemark an der Küste. Es sind zwei Prototypen der Rucksäcke, die nach erfolgreicher Kickstarter-Kampagne von Compagnon bei Deuter in Auftrag zur Produktion gegeben werden.

In meinem Reisegepack ist der Explorer Plus Backback in der Farbe Arctic mit seinen 25L Volumen  (plus 12L im RollTop) und der Explorer Backpack in der Farbe Stone mit seinen 16L Volumen (plus 9L im RollTop) .

Die ganzen Details wie Größe, Gewichte und Preise findet Ihr in aller Ausführlichkeit auf der entsprechenden Kickstarter-Seite. Diese möchte ich hier ungerne noch mal vorkauen.

In meinem obigen Video habe ich versucht Euch so komprimiert wie möglich meine Meinung, Eindrücke und Highlights der beiden Rucksäcke rüber zu bringen.
Habt Ihr Euch das Video angesehen?

Die Highlights der Explorer Backpacks

  • Tragesystem eines perfekten Wander-Rucksacks von Deuter
  • Diebstahlgeschützter Seiteneingriff für schnellen Zugriff auf die Kamera ohne den Backpack absetzen zu müssen
  • Extrem geräumiges RollTop-Fach oben drauf
  • Seitenfach durch Dehnfalten sehr gut nutzbar
  • an beiden Seiten Trageschlaufen für Stative, Wanderstöcke oder auch Jacke(n)
  • Gummierter Wasserfester Boden
  • Rucksack bleibt auch voll beladen stehen
  • Zugriff aufs Hauptfotofach nur über den Rücken
  • Das Frontfach ist sehr gut nutzbar und nicht nur „Nice to Have“
  • Zwei Größen (16L im Explorer und 25L im Explorer Plus)
  • Zwei Farben (Arctic und Stone)
  • Hüftgurt sehr gut – wie von einem guten Trekking-Rucksack – aber auch abnehmbar
  • Magnetischer RollTop-Gurt-Verschluss für Einhandbedienung
  • Robuste und Wasserabweisende Außenmaterialien

Ein paar Hinweise zu den Explorer Backpacks

Die Explorer Backpacks wird es in zwei Größen und jeweils zwei Farben geben. Die Farben sind Arctic (ein helles Blau) und Stone (ein schickes dezentes Grau). Der Explorer Backpack hat ein Ladevolumen von 16 plus max. 9 Liter im RollTop-Fach und der Explorer Plus Backpack ein Ladevolumen von 25 plus max. 12 Liter im RollTop-Fach.

Für Menschen unter 180 cm Körperhöhe sind beide Backpacks sehr gut geeignet. Für Menschen über 180 cm Körperhöhe empfehle ich aus meinen eigenen Tests hier in Dänemark im Moment eher den Explorer Plus Backpack, also den größeren. Auch ich als XXXXL-Kerl kann zwar beide Explorer Backpacks bequem tragen, aber besser aussehen „am Mann“ tut bei meiner Körpergröße und -fülle eindeutig der größere Explorer Plus.

In den Explorer passt bequem ein 13″ Macbook oder schmales 14″ Ultrabook hinein. Auch ein iPad Pro 12,9″ passt wunderbar noch hinzu. In dem Explorer Plus kann man auch ein Macbook Pro mit 15″ verstauen.

Die Inneneinteilung ist mit reichlich Innen-Wänden extrem flexibel auf jegliche persönliche Anforderungen anzupassen. Man braucht einen Moment um es sich dort sinnvoll und „bequem“ einzurichten, aber es geht wirklich alles so wie man will, dank der sehr stabilen und dennoch sehr flexiblen Inneneinteiler.

Warum Kickstarter?

Nun, das haben Valentin und Vitalis sehr gut in Ihrem Facebook Live Video erklärt und auch in der Pressemeldung ist das wirklich gut erklärt worden:

Dieses besondere und ehrgeizige Projekt möchte die noch junge Firma compagnon mit Hilfe der Kickstarter Community realisieren. Da die Produktion über den Weltmarktführer Deuter große Stückzahlen erfordert, benötigt compagnon für die Markteinführung des „explorer“ den finanziellen Support aller potentiellen Kunden.

Hinter dem Anreiz der einmaligen Sonderpreise, die im Einzelhandel so niemals möglich wären, können die Unterstützer des Projekts diesen Rucksack nicht nur besonders günstig sondern auch schon vor der Markteinführung erhalten.

So bekommt zum Beispiel ein „Early Bird“ (engl.: früher Vogel) den Rucksack, die Hüftflosse und die Schutzhülle zu einem stark reduzierten Preis im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung.

Kickstarter ist keine Shopping-Plattform sondern eine Spenden-Community.

Jedes Projekt hat ein Finanzierungsziel, welches zwingend erreicht werden muss um das Produkt überhaupt in Produktion zu bringen. Unterstützer erhalten Belohnungen, die sich nach der Höhe ihrer Spende richten.

Da die auf Kickstarter gezeigten Produkte oder Projekte meist noch nicht existieren, gibt es natürlich eine gewisse Wartezeit auf das Eintreffen der Belohnung. Eine genaue Zeitplanung wird im Rahmen der Kampagne erläutert.

Ich persönlich finde diesen Weg sehr gut und vernünftig. Ich bin mir sicher das die beiden Gründer das Projekt auch ohne Kickstarter direkt hätten starten können, aber warum soll ein sehr gesundes Unternehmen das seit fünf Jahren schuldenfrei und gesund wächst sich mit einem neuen Produkt – einem das sogar noch anders geartet ist als die bisherigen – „übernehmen“ und gewagte Risiken eingehen? Ich halte das für extrem vernünftig welchen Weg die beiden hier eingeschlagen haben.

Was mir besonders gut gefällt

  • Das bequemste was ich bisher auf dem Rücken hatte – mit Abstand das Bequemste!
  • Der starke und stabile Hüftgurt ist kein Muss. Ich mag persönlich keine Hüftgurte. 
  • Die Farbe Arctic ist ja genau meins!
  • Das sehr geräumige RollTop – das ja irre was da alles rein passt.
  • Die Inneneinteilung ist wahnsinnig flexibel gestaltbar.
  • Der Handgriff an dem man den schweren Rucksack gut „rum-heben“ kann.
  • Die Schultergurte sind nicht zu dick gepolstert.
  • Der magnetische Verschluss macht viel Spaß am Gurt über dem RollTop-Fach.
  • Der Gummiboden kann wirklich auch mal in einer fetten Pfütze stehen. Ja ich habe das getestet. Alles trocken geblieben.
  • Das Frontfach ist sehr gut nutzbar mit seinen Fächern. 
  • Das Seitenfach ist viel besser nutzbar als am Classic Backpack durch seine Dehnfalten.
  • Die Stativhalterungen. Einfach aber sehr gut gelöst.

Was mir nicht ganz so gefällt

  • Das Grau am Bodenfach – das wäre in Schwarz m.E. sinnvoller.
  • Das ich die Prototypen wieder abgeben muss. Seufz. Bin echt verliebt in den großen Blauen Engel….

Bilder – Explorer Backpack – Auspackzeremonie

Bilder – Explorer Plus Backpack in Action

Bilder – Explorer Plus Backpack mit Stativ

Links

Bilder – Compagnon Backpacks im Vergleich

Wie Ihr sehen könnt ist der Explorer Plus Backpack und der Classic Backpack sehr ähnlich von den Innenabmessungen. Der Explorer Plus ist nur im Innenfach deutlich tiefer so das man einige Objektive darin stellen kann und diese nicht flach legen muss. Dadurch passt in den Explorer Plus auch etwas mehr Equipment hinein. 

Mein persönliches Fazit

Mein erster Eindruck war, nun sagen wir mal, vorsichtig zurückhaltend, denn es war nicht das von mir geliebte Material Waxed Canvas, welches ich an meinem orangenen Compagnon Backpack so liebe – gerade in Verbindung mit dem Leder. Aber als ich den „fetten“ Hüftgurt entfernte und den Rucksack vollbeladen das erste Mal auf meinem Rücken hatte und ein paar Kilometer durch das Hafenstädtchen schleppte und den Rucksack quasi gar nicht auf dem Rücken merkte, dann war es um mich geschehen. Die Farbe Arctic ist für mich und meinen persönlichen Geschmack ein absoluter Volltreffer. Der Gummiboden könnte von mir aus besser in schwarz gehalten sein damit man ihm weniger den „Alltag“ ansieht aber in seiner Funktion ist er gnadenlos genial.

Kurzum: Wer sich keinen „Früh-Bucher-Bonus“ bei der Kickstarter-Kampagne sichert ist selbst schuld. Einen bequemeren und funktionaleren Foto-Wander-Rucksack werdet Ihr nicht finden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Vitalis und Valentin von Compagnon für das Vertrauen bedanken und die großartige Chance die beiden Rucksäcke schon so frühzeitig anhand der beiden Prototypen testen zu können um meinen Lesern diesen Bericht liefern zu können. Ich drücke Euch – und vor allem uns Usern – die Daumen das das Kickstarter-Finazierungsziel zeitnah erreicht wird und diese extrem guten Produkte in die finale Produktion gehen werden. 

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Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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6 Kommentare zu Der Explorer Backpack im Test an der Küste – die neuen Compagnon Explorer Backpacks mit Deuter zusammen mal näher betrachtet

  1. Pingback: Compagnon Explorer Backpack | Andreas Brett, Fotograf aus Frankfurt am Main

  2. Pingback: Die Woche: Nennen wir es das Hafen-Office… (#296-#302) – Digitaler-Augenblick.de

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  4. Guten Tag,
    danke für den sehr ausführlichen Bericht.
    Ich spiele mit dem Gedanken bei Kickstarter das neue Modell von Capagnon zu erwerben, ABER da gibt es zwei offene Fragen. Vielleicht haben Sie ja eine Antwort auf die Fragen, die ich nirgendwo beantwortet fand.
    1. Eine X-T1 mit angesetztem Batteriefach ist fast 14 cm hoch. Passt diese Kombi mit aufgesetztem Objektiv bequem durch den seitlichen Eingriff?
    2. Die Bilder bei Kickstarter zeigen das Volumen des 25 L Explorer Backpack. Leider ist nirgends zu lesen oder zu sehen, was genau weniger vorhanden ist. Ob ein 16 L meinen Anforderungen gerecht würde, lässt sich somit nicht feststellen.
    Ich freue mich, wenn Sie antworten könnten.

    Vielen Dank für Ihre Zeit und freundliche Grüße
    periFair

    • Hallo Peter,

      zu 1: Auf jeden Fall!
      zu 2: Ich denke das wird auf der Kickstarter Seite schon ganz gut erklärt. Es fehlt dem 16L – also dem kleineren – an rein gar nichts. Funktion ist zu 100% identisch. Es fehlt ihm nur etwas „Volumen“.

      Liebe Grüße – Jörg

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