„Die Domke F3X ist doch viel zu klein für einen richtigen Fotojob!“
Diese Rückmeldung hat mich nach meinem letzten Video zur Tasche erreicht. Normalerweise kennt ihr mich bei solchen Einsätzen auch mit der deutlich größeren Think Tank Photo Retrospective 30.
Nach einer 16-stündigen Hochzeitsreportage mit meiner Frau zusammen war die Domke F3X noch komplett gepackt. Also eine gute Gelegenheit, sie gemeinsam mit euch auszuräumen und zu zeigen: Was nehme ich tatsächlich mit? Was benutze ich davon? Und was fährt als Reserve mit?
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Kleine Objektive, großer Anteil an den Bildern
Meine Hauptkamera bei Hochzeiten ist die Nikon Z8. Bei dieser Hochzeit entstanden rund 80 Prozent meiner Fotos mit zwei kleinen Festbrennweiten: dem Nikon Z 28 mm f/2,8 und dem Nikon Z 40 mm f/2.
Damit bin ich für die Reportage angenehm handlich unterwegs. Und ja: Ich wechsle die Objektive zwischendurch ganz klassisch. Das hält mich beim Fotografieren nicht auf und funktioniert für meine Arbeitsweise wunderbar.
Für die Paarbilder kam das Nikon Z 85 mm f/1,8 dazu. Das Nikon Z 14–30 mm brauche ich für einzelne weite Perspektiven, etwa in der Kirche oder später bei der Party. Es macht bei so einer Hochzeit vergleichsweise wenige Bilder – aber für diese Aufnahmen möchte ich es dabeihaben.
Ebenfalls eingepackt war das manuelle Voigtländer 40 mm f/1,2. Das blieb diesmal allerdings in der Tasche.
Backup und kleine Helfer
Als Backup hatte ich die Nikon ZR dabei. Die kann neben Video auch Fotos und gibt mir die nötige Reserve, falls mit der Hauptkamera etwas sein sollte. Bei dieser Hochzeit hat die Z8 durchgearbeitet, sodass die ZR nicht zum Einsatz kommen musste.
Meine Frau war zusätzlich mit ihrer Nikon Zf, dem 24–120 mm und dem 24 mm f/1,8 unterwegs. Gerade wenn es abends dunkler wird und wir eine lichtstarke Weitwinkeloption brauchen, ist das 24er eine schöne Ergänzung.
In meiner Domke steckten außerdem zwei Godox iT32. Ich mag an diesen kleinen Blitzen, dass ich schnell zwischen dem Einsatz auf der Kamera und dem entfesselten Blitzen wechseln kann.
Und dann ist da natürlich der weniger spektakuläre, aber genauso wichtige Kleinkram: Speicherkarten, Kartenleser, Putztücher, Visitenkarten, Taschentücher und Ersatzakkus.
Bewegende Reden und eine kleine Überraschung
Wenn ich vorher mitbekomme, dass beispielsweise der Brautvater eine Rede hält, stecke ich ihm gerne ein Mikrofon an. Meine Frau oder ich können diesen Moment dann mit der Insta360 Luna Ultra festhalten. Solche Reden sind oft sehr persönlich und bewegend.
Eine weitere kleine Begleiterin war die Fujifilm Instax Wide Evo. Die hatte ich vor dem Dreh schon wieder ins Regal gestellt, sie gehörte aber ebenfalls zur Ausstattung dieser Hochzeit. Ich nutze sie ausschließlich als Drucker.
Während das Brautpaar beispielsweise am Buffet ist, drucke ich gerne einige Bilder aus und verteile sie an der Tischdekoration. Eine kleine Überraschung, mit der die beiden schon am Hochzeitstag ein paar Erinnerungen in den Händen halten können. Dafür sind auch die Kartenleser unterwegs dabei.
Speicherkarten und Akkus gehören zum Ablauf
Bei den Kameras, die ich für Hochzeiten einsetze, speichere ich die Aufnahmen parallel auf zwei Speicherkarten. Außerdem wechsle ich die Karten regelmäßig im Laufe des Tages.
Auch bei den Akkus habe ich meinen festen Ablauf: Frische Akkus sind schnell griffbereit, benutzte wandern an der Location ins USB-C-Ladegerät. Zusätzliche Reserven liegen im Auto.
Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Wenn ich nach Hause komme, sind die meisten Akkus bereits wieder geladen. So bleibt nach einem langen Hochzeitstag ein Arbeitsschritt weniger übrig.
Und das passt alles in die Domke F3X?
Für diese Hochzeit: ja. Die Tasche ist für mich unauffällig, bequem und bietet Platz für die Ausrüstung, mit der ich gerne arbeite. Ein Teil davon war reine Reserve und blieb diesmal unbenutzt.
Ich könnte mit 28 und 40 mm schon sehr viel abdecken. Tatsächlich überlege ich gerade, das 28er durch das noch kleinere Nikon Z 26 mm f/2,8 zu ersetzen. Ein bisschen mehr Weitwinkel und noch weniger Platzbedarf reizen mich schon. Entschieden ist das aber noch nicht.
Im Video zeige ich euch die einzelnen Fächer und wie ich das Equipment darin untergebracht habe.
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Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr bei Hochzeiten mit einer kompakten Tasche unterwegs oder darf es etwas mehr Platz sein? Schreibt mir eure Erfahrungen und Fragen gerne in die Kommentare.
Danke fürs Reinschauen und bis bald!
Euer Jörg
Euer Taschenfreak
Transparenz: Alle gezeigten Produkte habe ich selbst gekauft. Sie sind Eigentum meiner eigenen Firma.






