Der Burton F-stop Pack (28L) von Moritz Kaufmann

Vielen Dank  an Moritz Kaufmann, der auf seinem Blog über seinen Burton F-stop Pack (28L) geschrieben hat und uns erlaubt hat seinen Text und seine Bilder auch hier auf Taschenfreak.de veröffentlichen zu können. Moritz schreibt zu seinem Rucksack:

Hallo liebe Fotobegeisterte 🙂

Heute möchte ich euch einfach mal meinen Lieblings-Fotorucksack, den „Burton F-Stop Pack“ vorstellen, da ich immer wieder gefragt werde, was ich denn empfehlen könnte.

Lange ist es her, dass ich diesen Rucksack kaufte. Durch Zufall im Netz gefunden und sofort verliebt.  Der Hersteller Burton ließ nur Gutes verhoffen und ich schaute mir ihn genauer an! Ein sportlich modernes Design und viele funktionale Features. Das Tragesystem sah gut gepolstert und fein verstellbar aus. Also gab es für mich nur eine Option: Kaufen und testen! :p

Nun aber zu detaillierteren Erfahrungen und einigen Beispielbildern:

Die Optik

Der Rucksack wurde schlicht in schwarz gehalten und mit wenigen Reflexionsstreifen etwas abgesetzt. Die Farbe war mir beim Kauf wichtig, da ich den Rucksack immer dort ablege wo ich gerade stehe und da kann es auch einmal dreckig sein. Schwarz ist relativ unempfindlich gegenüber leichten Verschmutzungen und eignet sich in meinen Augen gut für einen Fotorucksack. Der Rucksack wirkt modern designed und sehr sportlich. Er lässt sich nicht direkt als FOTOrucksack erkennen und das ist ein absoluter Pluspunkt, denn man möchte mit viel teurem Equipment auf dem Rücken ja nicht gleich als nächstes potenzielles Opfer von Räubern ausgesucht werden 😀 Er wirkt zudem nicht wie ein Kasten sondern hat schön gestaltete Ecken und Kanten.

Burton_back

Burton_side

Burton_front

Der Tragekomfort

Der Rucksack verfügt über ein in der Höher verstellbares Tragesystem, was bei meiner Größe von 1,95m sehr angenehm ist. Das Gewicht lässt sich so optimal über den Rücken ausbalancieren und man kann die Polsterung sehr einfach auf die Rückenmuskulatur und den Knochenbau anpassen! Über Gurte zwischen Schulter-Trageriemen und Rucksack lässt sich die Distanz zwischen Rucksack und Schulter einstellen, wodurch man den Schwerpunkt des Gepäcks weiter nach hintern oder vorne verschieben kann. Der Burton verfügt zudem über einen Brust- und Beckengurt, wodurch man den Rucksack noch einmal straffer an den Rücken fixieren kann. So hat man fast das Gefühl, der Rucksack gehöre zu einem dazu und man merkt oftmals kaum noch, wie viel Gewicht man eigentlich mit sich herum trägt. Die Schultergurte sind sehr dünn gestaltet, was ich als angenehm empfinde, da dieser so auch flexibler ist und sich besser an Schulter und Schlüsselbein anpasst. Die Rückenpolsterung ist sehr weich und ausgewogen angeordnet. Ich habe es noch nie erlebt, dass mir ein Element aus dem Rucksack in den Rücken gedrückt hat. Ich würde hier 10 von 10 Punkten vergeben!

Burton_backside

Die Taschenaufteilung:

Der Rucksack hat sehr vielseitige Taschen. Es gibt zum Einen zwei Seitentaschen, wovon eine sogar isoliert ist und Getränke im Sommer lange kühl gehalten werden können 🙂 Eine Tasche auf der Oberseite, in der man viel Kleinkram aufbewahren kann, wie ein Speicherkartenetui, Microfasertücher, Visitenkarten, Filter, Stifte, Block etc.. Dann gibt es natürlich das Hauptfach, dass man durch die kleinen Trennwände beliebig aufteilen kann, je nach Größe des Objektivs, der Kamera oder dem sonstigen Equipment. Der Innenraum ist kompett herausnehmbar, denn er ist ein sogenanntes ICU.

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Insgesamt fasst der Rucksack zum Beispiel:

  • Canon 5dmkIII mit Batteriegriff
  • Canon 70-200mm
  • Canon 17-40
  • Sigma 35mm
  • Canon 85mm
  • Canon 580 EX 2x
  • 1Paar Blitz-Funkfernauslöser
  • Optitech Kameragurt
  • mehrere Kamera Akkus und Akkus für die Blitze
  • Filterset
  • 2x 0,5L Flasche Getränk
  • viel Kleinkram
  • wahlweise Snowboard, Skateboard, Skier, Stativ

Den Rucksack gibt es unter anderem bei Amazon zu kaufen (nicht exakt das gleiche Design):
http://www.amazon.de/Burton-Rucksack-F-Stop

Wer den Rucksack nochmal bewegt in einem Video vorgestellt bekommen mag schaut hier (englisch):
https://www.youtube.com/watch_burton_fstop

Wer einen Rucksack sucht, sollte sich auf jeden Fall auch bei F-stop umsehen. Befreundete Fotografen von mir sind restlos begeistert und empfehlen die F-stop Produkte regelmäßig weiter!

Homepage: www.fstopgear.com
Facebook: www.facebook.com/pages/f-stop-Gear-Deutschland

Vielleicht ist das ja ein hilfreicher Tipp für den ein oder anderen Fotografen/Videografen unter euch :)Ich kann mich jedenfalls nur positiv zu diesem Rucksack äußern und wollte dieses einmal an euch weitergeben :)Wie immer gilt natürlich, dass dies meine eigene und subjektive Meinung ist! Jemand anderes mag ein anderes Empfinden bei der Nutzung des Rucksackes haben! Deswegen ist es nur eine Erfahrung/Empfehlung, die ich hier aussprechen kann und kein absolutes Muss! 🙂

Grüße raus an euch,
Moritz
.

Vielen Dank lieber Moritz! Weiter so…

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak-Team & Jörg Langer

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2 Kommentare zu Der Burton F-stop Pack (28L) von Moritz Kaufmann

  1. Andreas Undeutsch sagt:

    Hallo,
    der Rucksack ist hervorragend verarbeitet, nur für meine Zwecke zu klein. Hatte diesen bestellt und war enttäuscht, besonders ist die Tiefe nicht für die Canon Einser Bodys geeignet.. Ich habe mir nun den EVOC CP 35 L Fotorucksack bestellt der dürfte nun die richtige Größe haben.

  2. Eckhard Schneider sagt:

    Endlich habe ich einen Rucksack für große Menschen gefunden. Trotz 1,90 m Körpergröße ist bei der Längeneinstellung noch Platz nach oben. Weil er nicht so tief ist, lässt er sich viel besser tragen als alles andere, was ich auf dem Rücken hatte. In der Tife passt eine Canon 6D ganz locker hinein. Für andere Canon 1er mit Batteriegriff könnte es eng werden. Das Tragesystem ist ordentlich, das Gewicht liegt auf der Hüfte. Klar, reine Bergrucksäcke sind da besser. Mir reicht der Inhalt locker für 1 Body, vier Objektive (darunter auch 70-100), Filtertasche, Zubehörtasche, Blitz. Dann sind alle Zusatzfächer an Seiten und oben noch frei für Jacke, Getränke usw.

    Was ich ausgesprochen klasse finde:

    1) Der Rucksack steht auch beladen aufrecht und fällt nicht um. Man kann so auf die oberen Inhalte im Hauptfach auch im Stehen des Rucksackes zugreifen und muss ihn nicht immer in den Dreck legen. Der Boden ist verstärkt.

    2) Auch lange Stative (Manfrotto 290 extra) lassen sich prima unterbringen. Einfach zwei Beine in die Seitentasche stecken und das dritte anklappen. Da fällt nichts raus, da muss nicht festgebunden werden und vor allem: da steht unten nichts über in irgendwelchen albernen ausklappbaren Taschenbeuteln und: das schwere Stativ ist näher am Körper untergebracht und zieht mich nicht nach hinten. Der Rucksack bleibt auch mit Stativ beladen immer noch stehen. Zeitweise musste ich die Stative der ganzen Gruppe tragen, 3 Stück – kein Problem.

    3) Längenverstellung geht ratzfatz und kann auf unterschiedliche Träger schnell angepasst werden. Das kann wichtig werden, wenn der Partner fast 30 cm, kleiner ist.

    4) Oben befindet sich ein ordentlicher Griff. Der ist mit Kunsttoff krätig verstärkt und er er sitzt genau über dem Schwerpunkt. Damit lässt sich der Rucksack gutbewegen, wenn er nicht am Rücken sitzt.

    Eher kleine Nachteil habe ich entdeckt:

    1) Für die Längeverstellung gibt es oben ein Klettsystem. Das drückt/kratzt ein wenig in den Nacken/oberen Rücken, vor allem im Sommer bei dünner Kleidung.

    2) Es gibt einige Schnüre und Riemen, die ich nicht bräuchte, deren Sinn ich auch noch nicht ganz verstanden habe. Ich traue mich aber nicht, sie abzuschneiden.

    Fazit: Genau das, was ich seit Jahren gesucht habe.

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