Die Weekender von Compagnon nach 4 Monaten

So langsam muss ich mit Den Compagnon´s und Roeckl´s mal über Provision sprechen, so oft wie ich die hier erwähne auf Taschenfreak.de. Aber wie Ihr wisst besteht hinter Taschenfreak.de keine kommerzielle Absicht, sondern das Berichten und Helfen den Taschensuchenden da draussen und wir Fotografen wissen ja alle, es gibt „die eine“ Fototasche scheinbar nicht. Da ich beiden oben genannten Herstellern aber mein „persönliches Taschenglück“ gefunden habe, berichte ich natürlich auch gerne darüber. Da ich enorm viele Fragen von Euch bekomme, viel, weit mehr als „Likes“ auf Facebook, *zwinker*, will ich ab und zu mal die am häufigsten gestellten Fragen hier in Form eines neuen Beitrages aufgreifen und beantworten.  Dieses mal:

„Was geht eigentlich in die Weekender rein?“ oder „Ist die so groß wie sie aussieht?“ oder „Halten die Gurte auch was aus?“ oder „Das doch ne Schicki Micki Tasche in die nichts sinnvoll reingeht, oder?“ …

Heute geht es also hier in diesem Beitrag um die Weekender von Compagnon. Das ist die größte Tasche in deren Sortiment.

Im Mai durfte ich beim Stilpiraten in der Nordheide sowohl die Weekender kennenlernen als auch die beiden Macher von Compagnon, Valentin und Vitalis. Alle drei fasznierten mich. Am Tag danach orderte ich im Shop der beiden die teuerste Fototasche die ich in meinem Leben bisher je gekauft habe. Um das Fazit dieses Postings schon mal vorne weg zu nehmen, ich habe es nicht bereut!

Seit dem hat die Tasche im Mai, im Juni, im Juli und bis Mitte August mit mir und meiner Frau ca. 20 Fototermine bestritten, davon 6 oder 7 Hochzeiten. Ab Mitte August bin ich leider ausgefallen und seit dem macht die Tasche zu Hause „das Lager“ für mich. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf die meist gestellte Frage, was da rein geht, hier ein Bild als Antwort:

Compagnon_Weekender_13

Noch Fragen? 🙂

Wenn man unbedingt will und darin einen Sinn sieht, dann kann man auch Fotozeugs rein packen. Habe ich auch für Euch bei den oben stehenden Terminen probiert. Da waren dann drinne bzw. passen da mit der aktuellen Facheinteilung gerade aktuell rein:

  • Innenfach:
    • Fujifilm X-T1 mit BG und 23 1.4
    • Fujifilm X-T1 mit BG und 56 1.2
    • Fujinon 10-24
    • Fujinon 18-135
    • Fujifilm EF-42 (Blitz)
    • Fujifilm EF-42 (Blitz)
    • Sony A7R mit Sony Zeiss 24-70
    • Sony Zeis 35 2.8
    • Sony Zeiss 55 1.8
    • Sony FE 70-200 G
    • Sony HVL-43M (Blitz)
  • Notebookfach:
    • entweder Fujitsu LIFEBOOK T-904 oder MS Surface Pro 3 – Apple Macbook bis zu 15″ geht auch rein…
  • Frontfächer:
    • Deo
    • Akkus
    • Speicher
    • Smartphone
    • Portemonaie
    • Visitenkarten
  • etc.

Oft genannte Einwände („Meckereien“) bei der Weekender:

„Die Gurte gehen ja gar nicht unten rum und sind ja nur an der Seite angenäht….“ (war auch mein erster Einwand im Gespräch mit Valentin von Compagnon.)

  • Stimmt, die Gurte sind nur angenäht, aber das so fest das weder 16 Flaschen Flens, noch die obige genannte Ausrüstung die Gurte, das Seitenleder noch mich ins „Angst-Schwitzen“ bringt. Es hält wie es soll!

„Die hat ja keinen Überwurfdeckel, da kann ja das Wasser bei den Reissverschlüssen reinlaufen….“

  • Na ja, da wir dieses Jahr quasi nur Regenhochzeiten hatten, und die Tasche (leider) auch oft im recht strömenden Regen stand, kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, es ist nichts „ersoffen“ in der Tasche und es war nichts nass oder Feucht. Das die Tasche nicht mit einem Wasserdichten Ortlieb Beutel mithalten kann ist klar, aber Angst vor reinlaufendem Wasser bei Regen braucht man nicht zu haben.

„Die ist voll doch viel zu groß und zu schwer….“

  • Klare Zustimmung! Ändert aber nichts an der Tatsache das es manche Aufträge und Situationen gibt wo man eben keinen Trolly oder schwarzen Rucksack mitnehmen kann oder will und dennoch so einen Haufen zu trinken an Equipment brauch für seine Aufträge.  Der Gurt ist sehr gut gepolstert und lässt sich auch schwer beladen recht gut tragen, bis zum Auto, Flieger, Bus, Bahn, etc. Durch die Lederkonstruktion schmiegt sich die Tasche beim Tragen an den Körper an und ist trotz des Gewichtes auf einer Schulter dennoch relativ gut tragbar (auf jeden Fall bequemer und schmerzfreier als bei einer relativ starren Kunststofftasche oder Alukoffer, etc.).

Nachfolgend habe ich noch ein paar Detailaufnahmen der Tasche gemacht.

Mein Fazit: Ich habe es keinen Tag bereut das ich mir dieses teure und edle Stück gekauft habe. Sie ist robust, bequem, hat Stil und es geht enorm viel rein! Taschenfreak-Daumen hoch!

Habe ich Eure aktuellen Fragen damit beantworten können? Würde mich sehr freuen. Wenn noch fragen offen sind, einfach her damit. Gerne auch auf Facebook (wenn Ihr eh schon dort seid um die Seite zu liken *zwinker*) oder eben auch gerne weiterhin per Mail, was ja scheinbar unter den Taschenfreaks die bisher bevorzugteste Art der Kommunikation ist.

Ahhhh, beinahe vergessen: Für die Stilpiraten-Freunde und Fans, gibt es die Compagnon Weekender jetzt in der schicken Stilpiraten Edition: KLICK

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

p.s.: Klingt jetzt blöd, wenn ich jetzt schreibe das ich jetzt mal eben die Weekender leere, oder?

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3 Kommentare zu Die Weekender von Compagnon nach 4 Monaten

  1. Carsten sagt:

    Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, bis es auch die „Taschenfreak“-Edition gibt. 😉

  2. Danke für den Bericht. Leider weiß ich noch nicht, wie ich das meiner Frau erklären soll. Daher hätte ich mir diesmal wieder eine Verlosung gewünscht 😉

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