Der PEAKDESIGN EVERYDAY BACKPACK 30 in der näheren Betrachtung beim Taschenfreak (Video)

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Im Dezember hatte ich Euch schon von meinem ersten Kontakt mit dem nagelneuen PEAKDESIGN EVERYDAY BACKPACK 30 erzählt, den ich bei meinem Freund und EIZO Fachmann Christian Ohlig “befingern” durfte der diesen schicken und hochfunktionalen Foto- und Kamerarucksack aus dem Kickstarter-Programm bei PeakDesign bezogen hatte. Den Bericht dazu findet Ihr HIER. Die Kickstarter-Besteller werden ja gerne bei der allerersten Liefercharge berücksichtigt. Die zweite Charge nach Deutschland fiel recht klein aus, so das ich nun beim ersten großen Schwung einen aus dem Enjoyyourcamera-Container zum testen bekommen habe. Dafür ganz vielen lieben Dank an das Team von Ingo Quendler bei Enjoyyourcamera.

Wir Ihr im obigen – recht langen – Video sehen könnt bin ich sehr angetan. Der Rucksack ist in Sachen Funktionalität kaum zu übertreffen und wahnsinnig durchdacht. Ob das Design gefällt muss jeder für sich selbst entscheiden. Er ist nicht “Retro” und auch nicht “Vintage”, dafür aber sehr funktional und smart und dennoch – wie ich finde – sehr schick.

Meine Beladung ist – wie im Video zu sehen:

  • Sony A7R II mit Sony 85 1.4 G MASTER
  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Sony Blitzgerät HVL-43M
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Leica Q mit Summilux 28 1.7
  • Leica C – die kompakte mit 28-200
  • Fuji Instax Mini
  • drei Fuji Instax Filme
  • M Portable II – die mobile Backup-SSD mit Etui
  • Etui mit USB-Ladegeräten und Netzteil
  • Peak Design Field Pouch mit Macbook Netzteil, Kabel, Maus, etc.
  • Taschenlampe
  • Leatherman
  • Bose BT Kopfhörer
  • Bose Kleinteiletasche mit Headset und Kabelkram
  • Moleskin Notizbuch
  • Kugelschreiber
  • vier Akkus in zwei 2-er-Taschen
  • Powerbank
  • SD Card Etui
  • Manfrotto Pixi
  • Manfrotto Clamp (fürs Smartphone auf dem Stativ)

Die “technischen” Daten des Rucksacks sind:

  • Leergewicht des Rucksacks auf meiner Waage: 1.980 Gramm
  • Außenmaterial: 500D-Nylonstoff
  • Farbe: Charcoal/Grey (dunkelgrau)
  • Volumen: 30 Liter
  • Außenmaße: 51 x 33 x 20 cm
  • Maximale Notebook-Größe: 40 x 27 x 4 cm
  • Handgepäcktauglichkeit: für alle Airlines erfüllt

Meine persönlichen Highlights dieses Rucksacks:

  • Nahezu unverwüstliches Material an dem übrigens fast keine Katzenhaare “kleben” bleiben!
  • Die faltbaren Innen-Einteiler – saupraktisch und sehr flexibel
  • Die Gurte – insbesondere der abnehmbare Brustgurt
  • Die Verarbeitung
  • Die sehr leichtläufigen Reißverschlüsse, die dennoch Wetterfest sind
  • Die durchdachten Innentaschen
  • Der wasserfeste und wischbare Boden
  • Der Verschluss des Hauptfaches – Easy und dennoch nichts für Langfinger
  • Drei Handgriffe – genial!
  • Trollyfähigkeit
  • Die beiden elastischen Seitenfächer für kl. Stativ oder Trinkflasche oder das Baguette beim Streifzug durch Paris (… und der leckere Rotwein auf der anderen Seite. Smile.)
  • Tablet und Notebookfach in einem – ohne das die beiden Devices sich berühren
  • Ladevolumen – trotz der geringen Außenabmessungen – faszinierend. Der ist innen größer als außen!

Wer einen Rucksack sucht – Ihr kennt diesen Satz schon. Ich finde es toll das der Markt an vernünftigen Rucksäcken wächst und die Hersteller nicht nur mit den verwendeten Materialien und dem optischen Look gegeneinander kämpfen, sondern die Funktionalität des modernen reisenden Fotografen immer mehr in den Vordergrund gelangen. PeakDesign macht hierbei einen echt verdammt guten Job!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak & Fotofuzzy – Jörg Langer

Bezugsquellen:

6 thoughts on “Der PEAKDESIGN EVERYDAY BACKPACK 30 in der näheren Betrachtung beim Taschenfreak (Video)

  1. Sehr gut! Wie schon vorher erwähnt, hatte ich Probleme, die optimal Aufteilung zu finden und habe jetzt auch die Innen-Einteiler mal hochkant reingeklettet.
    Jetzt wackelt da auch nichts mehr, die Field Pouch habe ich auch drin. 🙂

    Interessant ist auch noch: wenn man nicht den oberen Teil komplett ausnutzt, ist das Teil Fluggepäcktauglich.

    Ich habe noch nicht gewogen, aber da schaut ja Gott sei Dank beim Check-In keiner nach.

    Bei mir ist drin:

    Canon 7d2 mit Batteriegriff und Sigma 35mm Art (das benutze ich auf Reisen am meisten.
    Canon 100-400mm L
    Canon 85mm L
    Canon 50mm STM
    Canon 24mm STM
    FieldPouch mit Kabeln und Adaptern für das MacBook Pro mit Touchbar 😉
    B&O H9 mit Kabeln (Lade- und Audiokabel)
    MacBook Pro 15Zoll
    iPad Pro 12 Zoll
    Powerbank
    Sporthose und T-Shirt für Langzeitflüge

  2. Hi,
    super-Video! Ich hätte da mal ‘ne Frage… 🙂 Stört Dich das nicht wenn das kleine Sony-Objektiv in seinem “Abteil” rumrollt? ich finde den Rucksack super, nur hab ich mal meine kleinen Fuji-Objektive reingelegt (z.B. da XF 35 f2, in die 20L Variante) und die Fächer/Abteile sind viel zu gross Fundmeine Objektive würden den ganzen Tag hin- und herschaukeln – wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich zum Bus renne, dann würden sie wohl hüpfen. Die Objektive noch extra in eine Lenspouch zu stecken finde ich kontraproduktiv für den Schnellzugriff und das Rucksackgewicht. Bin ich vielleicht zu empfindlich was den Schutz meiner Objektive angeht, und es würde einfach nichts machen wenn sie ein wenig rumschaukeln? Alles andere an dem Rucksack sieht super-durchdacht aus und der kleine Rucksack ist auch leicht!

  3. Besten Dank für das Video. Diese Tasche interessiert mich, bzw. uns. Allerdings nicht für den Transport von Kameras, sonder für den Transport von LED-Taschenlampen.

    Hintergrund ist folgender: Wir haben selber eine mittlerweile recht große Sammlung an Taschenlampen und es kommen immer neue hinzu. Regelmäßig fahren wir nachts mit mehreren dieser Lampen raus in die Natur um Videos aufzunehmen, in denen wir die Taschenlampen im Dunkeln testen, bzw, sie vorstellen und miteinander vergleichen.

    Deshalb suchen wir noch eine gute und sichere Transportmöglichkeit für die Lampen.

    Meine Frage ist deshalb, ob du meinst, dass man anstatt Kameras und Zubehör auch große und kleine Taschenlampen und Akkus in der Tasche transportieren kann, ohne dass sie dort herumfliegen. Die Trenner innerhalb der Tasche sind ja verstellbar und scheinen im Video recht flexibel zu sein.
    Das müsste also doch eigentlich gut möglich sein, oder?

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