Der f-Stop Gear LOTUS nach einigen Wochen im Einsatz – oder – Der zweite Eindruck

Versprochen ist versprochen. Im ersten Video und Blogpost zum f-Stop Gear LOTUS und den dazu passenden ICU Large Pro und ICU Small Pro hatte ich Euch versprochen, nach einiger intensiver Nutzung, mich noch mal mit einem Bericht und einem Video zu melden. Das möchte ich hiermit tun:

Direktlink zum Video

Ich hoffe Ihr konntet Euch trotz des Anblicks des Yachthafens im Hintergrund auf das wesentliche im Video konzentrieren – den f-Stop Gear LOTUS und den ICUs?! Smile.

Ich will mich nicht komplett wiederholen – wobei mein erster Eindruck dem zweiten und bleibenden Eindruck in ganz vielen Punkten gleich geblieben ist. Aber schauen wir mal in die Pro und Contra-Liste hinein…

Was mir sehr gut gefällt am f-Stop Gear LOTUS und den ICUs?

  • Die enorme Flexibilität durch die schnell wechselbaren Einsätze – die f-Stop ICUs. Egal welche Ausrüstung ich transportieren möchte mit meiner „Außenhülle“  in meinem Falle meinem f-Stop Gear LOTUS – ich wechsle es eben einfach je nach Ziel, Zielgebiet, Zielgruppe, Ziele des Kunden. Die ICUs habe ich in den letzten Wochen/Minaten wirklich schätzen gelernt und sie dienen auch zu Hause als Aufbewahrung der unterschiedlichen Ausrüstungen.
  • Das Color Kit – welches optional erhältlich ist – macht den im ersten Video bemängelten etwas einschneidenden Handgriff des Rucksacks – sehr bequem und sehr gut zu heben. Die beiden Gurte können oben und unten am Rucksack montiert werden so das der Transport eines Statives, einer ISOMatte, einer Jacke oder ähnlichem auf dem Rucksack oder unter dem Rucksack sehr einfach möglich sind. Danke an f-Stop für die Nachlieferung. Das Color Kit gehört meines Erachtens auf jeden Fall mit dazu. Vergesst das nicht mit zu bestellen – das ist leider „nur“ optional.
  • Die Materialen, sowohl der Außenhülle sind enorm Robust und ziehen keinerlei Dreck an. Trotz nassem Sand, seltsamem Dreck in den Dünen und am Hafen hat der Rucksack keinerlei Spuren von der Nutzung getragen. Und das trotz seiner hellen Farbe….
  • Das sehr schmale und absolut nicht auftragende Rucksack-Geschirr. Es ist sehr dünn und dennoch ausreichend bequem. Es steht nicht ab und man bleibt damit in engen Räumen (Auto, Bahn, Flieger, etc.) nicht zwingend überall hängen.
  • Der leider nicht abnehmbare Hüftgurt (siehe unten…) kann bequem nach vorne um den Rucksack gewickelt werden und verrutscht durch spezielle Schlaufen dort auch nicht. So muss man diesen, wenn man ihn nicht mag, nicht unwiederbringlich ab-operieren, sondern wickelt diesen einfach nach vorne.
  • Der Zugang zum Fotoequipment erfolgt über das Rückenfach. Ich mag das sehr. Dadurch ist das teure Zeug, wenn man den Rucksack auf dem Rücken trägt, etwas gesicherter vor fremden unerlaubten Zugriffen.
  • Ich liebe die vielen Außentaschen und Möglichkeiten „mal schnell“ was weg zu stecken.
  • Der gummierte Boden – der kann wirklich extrem viel einstecken und man sieht es ihm nicht an. Das Fach da unten – wo ich im Video die Schnellspanngurte verstaue – ist eigentlich für eine – auch nur optional erhältliche – Regenhülle gedacht.
  • Die Notebook-Tasche – in meinem Falle die 13″ Version – kann super zwischen dem ICU Large Pro (oder den beiden ICU Small Pro) und der Außenhülle verstaut werden. Dafür gibt es ein kleines Fach im inneren. Mit dem praktischen – blauen – Handgriff an der oberen Seite kann man es gut heraus ziehen. Ich nutze die Notebook-Tasche aber auch gerne mal einzeln – denn die kann sich wirklich sehen lassen.
  • Da Volumen ist mir 32 Liter sehr gut bemessen für mittlerer und recht große Ausrüstungen (mit dem ICU Large Pro) oder schmale Ausrüstungen (mit nur einem ICU Small Pro) und einigem Reisegepäck.
  • Man kann beim Einsatz von zwei ICU Small Pro die untere so einbauen das der Zugriff vom Rückenteil erfolgt und die obere um 90 Grad gedreht, so das der Zugriff von oben erfolgt. Das ist zwar sehr eng beim Einbau des ICU Small Pro, aber es geht. Für Proviant oder Kleidung ist dann allerdings quasi kein Platz mehr im Hauptfach des Lotus übrig.
  • Die vielen Schlaufen am inneren des Hauptfachdeckels sind ideal für die vielen kleinen Kabel und Krams den man so mit sich führt.
  • Die Reißverschlüsse sind nahezu alle abgedichtet und damit wetterfest.

Was mir nicht gefällt am f-Stop Gear LOTUS und den ICUs?

  • Der immer noch nicht abnehmbare Hüftgurt (was definitiv kein Nachteil des Rucksacks ist, eher mein ganz persönliches Schicksal das ich keine Hüftgurte mag….)
  • Der Rucksack tut sich mit meiner Beladung schwer mit dem „Stehen bleiben“ und möchte lieber angelehnt werden. Er neigt sehr schnell zum Umfallen.
  • Der Reißverschluss am obersten kleinen Fach ist quasi nur mit zwei Händen zu bedienen. 
  • Der Reißverschluss am oberen Hauptfach ist nur dann wetterfest wenn die Lasche dadrüber liegt. Diese sollte mal bei schlechtem Wetter gut im Auge behalten. Dieser Reißverschluss, ebenso der der am Rücken zum Hauptfach, ist nicht wetterfest. Alle anderen hingegen schon.

Ja, wie Ihr seht ist die Liste fast die selbe geblieben wie beim ersten Eindruck. Das spricht für sich, denke ich.

Detailaufnahmen

Links

Mein persönliches Fazit

Das System ist in Summe durchdacht!

Die scheinbare Unverwüstlichkeit der Außenmaterialen gefällt mir extrem gut. Das System der flexiblen inneren Einteilung via ICUs in nahezu allen Größen ist einzigartig in dieser Form. Diese lassen sich zwar bei weiten nicht so schnell wechseln wie man auf den ersten Blick glauben mag, dennoch ist man äußerst flexibel in der Nutzung der f-Stop Rucksäcke. Ich verstehe so langsam die vielen Naturfotografen, die f-Stop Gear so dermaßen feiern wie keinen anderen Hersteller. Das Tragegestell könnte am Rücken bequemer sein, das können andere noch etwas besser und dennoch ist auch langes tragen mit dem f-Stop Lotus kein Problem. Ich bleibe beim selben Fazit – wie beim ersten Eindruck – ich mag den Lotus… immer noch!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak & Fotofuzzy – Jörg Langer


 
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