Der Trend geht wieder zum Rucksack! Heute in der Betrachtung der ONA THE CAMPS BAY SMOKE

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Ich werde immer öfter im Kreise der Freunde, Bekannten und Lesern des Taschenfreak-Blogs nach „DEM Fotorucksack“  gefragt. Der Trend geht wieder mehr zum Rucksack?! Die Menge der Fragen in meinem Taschenfreak-Postfach lässt auf jeden Fall darauf schließen.

Vor ein paar Wochen traf ich Patrick Ludolf, auch bekannt als Blogger von Neunzehn72.de, wenige Tage bevor er auf seinen Trip aufs Containerschiff ins Chinesische Meer aufbrach und sah seinen Rucksack bei unserem Treffen in Wetzlar bei Leica. Genau diesen Rucksack konnte ich jetzt auch testen und möchte Euch diesen heute in meinem Beitrag hier etwas näher vorstellen.

Es handelt sich heute in diesem Beitrag um den ONA THE CAMPS BAY SMOKE.

Lassen wir zu erst einmal ein paar Bilder zu diesem Rucksack sprechen:

Volumen / Beladung

Der Camps Bay ist von innen größer als außen. Er wirkt von außen viel kleiner als er innen im Ladevolumen zu sein scheint. Ich war erstaunt was ich da alles hinein verpacken kann. In meiner Testbeladung war folgendes sehr gut verstaut und das ohne quetschen und drängen.

Im Fotofach unten:

  • Sony A7R II mit dem recht großen Sony 85 1.4 G MASTER
  • Sony Zeiss 16-35
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony HVL-43M (das Blitzgerät)
  • Sony A6000 mit Sony 28 2.0
  • Leica Q mit 28 1.7
  • Ersatzakkus
  • zwei Speicherkartenetuis

Im oberen „Daily-Pack“:

  • Sonnenbrille im Etui
  • Leica C im Neopren Case
  • Bose Headset im eigenen Leder-Etui
  • Notizheft und Stifte
  • Geldbörse

Im Seitenfach:

  • eine Flasche Flens 🙂

Da geht echt was rein!

Fächer / „Abteilungen“

Der Camps Bay hat die folgenden Fächer und Unterteilungen:

  • Das große Fotofach unten
    … welches sogar noch ein wenig größer ist als der Zugriff dazu, auf den Bildern ist das 55mm Objektiv und der Blitz kaum zu sehen, denn diese sind schon unter dem Reißverschluss verschwunden.
  • Ein Kleinteilefach auf dem Deckel des Fotofachs
    … welches ideal für das Smartphone, Visitenkarten, das Ladekabel, paar Stifte und andere kleine und flache Artikel geeignet ist. Der Zugriff darauf ist durch den Überwurfdeckel geschützt.
  • Das obere „Daily-Pack“
    … welches für ein „Daypack“ recht klein ist, für die wichtigsten Artikel wie Sonnebrille, Kekse, Geldbörse, Kekse, Kompaktkamera, Kekse, Sonnencreme, Kekse, Kopfhörer, Kekse, Powerbank, Kekse oder auch für Kekse geeignet ist. (An dieser Stelle schöne Grüße vom Krümelmonster :-))
  • Das Notebookfach
    … welches durch das obere Daily-Pack erreicht wird. Hier kann man flache Notebooks und Tablets (oder auch beides – wenn flache Geräte) sehr gut verstauen. Ich habe hier mein Macbook Pro 13″ verstaut – aber auch größere 15″ Geräte passen hier gut.
  • Zwei Seitentaschen
    … welche wie es der Name schon sabt an den Seiten des Rucksacks zu finden sind. Diese sind ideal für kleine Stative oder eben die kleine „Pulle“ für zwischendurch, wie Ihr auf meinen Bildern oben sehen konntet.

Material / Verarbeitung / Qualität

Ich war wirklich zwiegespalten beim auspacken des Rucksacks. Waxed Canvas ist beim ersten Anfassgefühl etwas an das man sich erst gewöhnen „muss“, wie ich finde. aber nach ein paar Stunden und Tagen fühlt es sich so an wie es sich anfühlen muss. Es ist sehr robust, wasserabweisend und eben gewachst, also nicht sehr „Stofflike“. Der Wachs verhindert das alles am Stoff kleben bleibt und verdichtet eben auch die Poren der Baumwolle (Canvas) und verhindert somit schnelles Eindringen von Regen oder Spritzwasser. Am Boden ist der Rucksack mit einem schicken aber auch recht strapazierfähigem Leder versehen so das man den Rucksack auch mal auf einen feuchten Untergrund stellen kann ohne das die Feuchtigkeit sich ins innere saugt.

Die Reißverschlüsse sind sehr leichtgängig und alle mit einer Hand zu bedienen. Man benötigt nicht, wie bei vielen anderen Herstellern zwei Hände zur Bedienung des Camps Bay Fotorucksacks. Die beiden Schnallen die den Überwurfdeckel mit dem Frontfachdeckel verbinden sind auch beide mit einer Hand zu bedienen. Diese kann man zwar auch mit der altmodischen „Gürtelschnalle“ bedienen, die nicht nur zur Show dient, sondern zur Größenverstellung, aber der schnellere Weg ist die Klickschnalle darunter. Die Lederstriemen sind sehr edel und stabil vernäht und machen auf mich einen Eindruck das diese mich locker überleben können.

Das Material, die Reißverschlüsse, die Nähte, die Inneneinteilungen, die Klettteiler, Die Gurte – alles das macht auf mich einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck.

Gewicht

Der Hersteller gibt den Rucksack mit 1.980 Gramm an. Ich habe den Camps Bay Smoke in Leer auf meiner Postwaage gewogen und bin auf 2.130 Gramm gekommen.

Tragekomfort

Wir reden bei dem The Camps Bay von Ona nicht von einem Wander- oder Trekking -Rucksack, sondern von einem Lifestyle-Fotorucksack für den Alltag eines Fotografen der unauffällig und trotzdem schick seine Werkzeuge transportieren möchte und diese eben auf dem Rücken anstatt nur auf einer Schulter transportieren möchte. Der Tragekomfort ist gut, aber keinesfalls auf dem Niveau eines rückenbelüfteten und für 12 Stunden Wanderungen ausgelegt ist. Was will ich damit sagen? Der Cams Bay ist bequem, aber nicht für hohe Lasten auf viele Stunden. Für mich als People-, Hochzeits- und Reisefotograf und Marketer im Alltag ist der Rucksack ausreichend bequem. Für Wanderungen kann ich den nicht empfehlen. Dafür fehlt ihm eine Rückenbelüftung und der Hüftgurt um das Gewicht von den Schultern auf die Hüfte zu stellen. Für mich persönlich der den Rucksack vom Auto, von der Tiefgarage zum nächsten Termin transportiert oder den mal für 2 Stunden durch eine Stadt trägt genau richtig. Gerade das fehlen eines Hüftgurtes ist mir dort sehr sympathisch da mir dieser bei den meisten Rucksäcken eh zu eng ist und ich ihn nicht mag. Ob das für Euch Ok ist oder nicht müsst Ihr ganz alleine selbst entscheiden unter Berücksichtigung Euerer persönlichen Bedürfnisse.

Das ich selbst ein XXXL-Mensch bin ist meinen Bekannten und treuen Lesern ja kein Geheimnis mehr. Gerade wir großen (und breiten) Menschen haben bei Rucksäcken oft das Problem das diese Rucksäcke auf unserem Rücken aussehen wie ein „Kindergarten-Täschlein“. Aber das ist bei diesem Ona The Camps Bay Smoke eben anders. Der passt bei kleinen Menschen (meine liebe Frau ist 1,60m „hoch“) und ebenso bei mir mit XXXL-Faktor und 1,93m Körpergröße.

Den The Camps Bay von Ona gibt es in den Varianten „Waxed Canvas Smoke„, „Waxed Canvas Field Tan“ und „Nylon Black„. Mir hat der graue „Smoke“ am besten gefallen, da er zu allen Farben an Klamotten und zu jedem Anlass passt, egal ob Anzugstermin oder Sportveranstaltung.

Preis / Leistung

Ja ich höre Euch schon meckern. 435 € für den Smoke und Field Tan oder 449 € für den schwarzen The Camps Bay sind kein „Zuckerschlecken“ und sehr viel Geld. Wenn man bedenkt wie viel Geld da an „Werkzeugkosten“ drinne stecken kann oder wenn man bedenkt was ein paar gute Schuhe oder eine gute Multifunktionsjacke heute kostet, die ein paar etliche Jahre halten soll, finde ich relativiert das die vielen Euros schon wieder deutlich. Ja es gibt auch Rucksäcke für um die 100 Euro auf dem Markt, aber eben nicht mit diesem „Style“, mit diesem „Design“ und nicht mit diesem Funktionsumfang und Ladevolumen.

Ob das für Euch ein Rucksack ist und Ihr bereit seid diese über 400 Euro hier zu investieren, kann ich Euch weder raten, noch empfehlen, noch kann ich das auf Eure Bedürfnisse und Möglichkeiten beurteilen. Mir persönlich ist er jeden Cent wert und ich werde diesen Rucksack gerne nutzen und freue mich schon auf den nächsten Termin, die nächste Hochzeit und die nächste Reise mit dem Ona The Camps Bay Smoke.

Diesen faszinierenden und äußerst durchdachten Fotografen-Backpack habe ich von Designstraps.de bekommen. Schaut Euch dort mal in dem netten Online-Laden um – die haben echt faszinierende Artikel für uns Taschenfreaks und Fotofuzzys. Ich mag diesen Online-Store.

Also wenn Ihr einen stilechten, schicken und dennoch sehr praktischen Rucksack sucht, dann macht Ihr mit dem wertvollen und robusten Ona The Camps Bay keinen Fehler. Eine Investition die sich trotz ihres Preises lohnen wird, denn ihr werdet das gute Stück schnell lieben und zu schätzen wissen. Meine Meinung! Ich teste viel – aber der wird bleiben bei mir!

Schöne Grüße von Eurem Taschenfreak – Jörg Langer

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Manfrotto Photokina 2016: DIE EXKLUSIVE WINDSOR-KOLLEKTION

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Nach einer unendlichen Odyssee konnte ich nun doch alle Bilder und Informationen von den aktuellen Pressemeldungen von Manfrotto für Euch herunterladen und kann Euch diese nun hier zeigen.


MANFROTTO PRÄSENTIERT: DIE EXKLUSIVE WINDSOR-KOLLEKTION

Stilvolle Kamerataschen für anspruchsvolle Fotografen
• Hohe Verarbeitungsqualität und modernes Design
• Optimaler Schutz für Kameras und Objektive und maximaler Tragekomfort
• Verschiedene Modelle passend für unterschiedliche Ausrüstungen
• Die perfekte Tasche für unterwegs – auch wenn die Kamera mal zu Hause bleibt

September 2016 – Der italienische Premium-Hersteller Manfrotto, weltweit führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, erweitert sein Taschensortiment um die exklusive Windsor-Kollektion. Sie besteht aus vier eleganten Modellen, die den Schutz einer Kameratasche mit dem Design einer Lifestyletasche verbinden. Hochwertige Materialen, stilvolle Stoffe und eine erstklassige Verarbeitung zählen zu den Kernmerkmalen der neuen Kollektion, deren Taschen ihre Besitzer über viele Jahre begleiten werden.

Hochwertige Materialien und ergonomisches Design

Der Vintage-Look der Windsor-Modelle wird durch Merkmale wie echtes Leder, elegantes Design und widerstandsfähiges Gewebe unterstrichen. Ein besonderes Highlight ist das Innenfutter mit einem schönen Schottenkaromuster, das den Windsor-Taschen ihren typisch britischen Stil verleiht. Da liegt es auf der Hand, dass die Taschen über eine wasserabweisende Oberfläche verfügen.

Doch nicht nur mit ihren äußeren Qualitäten können die vier Modelle punkten. Tragegurte und Seitentaschen sind nach ergonomischen Maßstäben konzipiert, sodass sie sich auch in beladenem Zustand sehr komfortabel tragen lassen.

Alle Modelle verfügen über innere Trennwände, die maximalen Schutz für Kameras, Objektive und Zubehör bieten. Die Trennwände lassen sich individuell konfigurieren, sodass sie den spezifischen Anforderungen der unterschiedlichsten Ausrüstungen gerecht werden.
Die neue Kollektion umfasst vier Modelle, die sich für viele unterschiedliche Ausrüstungen und Einsatzgebiete eignen:

Der Manfrotto Windsor Rucksack ist die perfekte Wahl für Exkursionen, bei denen Sie auf einen gewissen Komfort nicht verzichten wollen. Er wiegt nur 1,06 kg und verfügt über eine herausnehmbare, gepolsterte Innentasche, die eine mittlere DSLR-Kamera mit 70-200mm-Zoomobjektiv und 2 zusätzliche Objektive fasst. Eine seitliche Öffnung ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Kamera, die somit im entscheidenden Moment immer zur Hand ist. Das geräumige obere Fach bietet Platz für persönliche Gegenstände wie Smartphone oder andere elektronische Geräte. Wird die Kameratasche entnommen, verwandelt sich der Rucksack in einen praktischen Alltagsrucksack. Ein 15-Zoll-Laptop findet in einem extra dafür vorgesehenen gepolsterten Fach Platz und mithilfe der beiden verstellbaren Lederriemen auf der Vorderseite lässt sich sogar ein Stativ ganz leicht transportieren.

Die Manfrotto Windsor Reporter-Tasche ist eine elegante Schultertasche, die zum formvollendeten Transport einer mittleren DSLR-Ausrüstung entwickelt wurde. Die Kameratasche bietet Platz für eine DSLR mit 24-70mm Objektiv, ein 70-200mm-Telezoom und bis zu zwei weitere Standardobjektive. Wenn Sie mal nicht fotografieren, lässt sich die gerade einmal 930 g leichte Tasche in eine perfekte Alltagstasche umfunktionieren. Mehrere Innentaschen bieten Platz für persönliche Gegenstände. Zudem gibt es ein gepolstertes Fach für ein 13-Zoll-Notebook. Eine versteckte Seitentasche hält bei Bedarf eine Wasserflasche und mithilfe der beiden verstellbaren Lederriemen kann ein Stativ an der Tasche befestigt werden. Der verstellbare Schultergurt und das flexible Polster sorgen für zusätzlichen Komfort.

Die Manfrotto Windsor Messenger-Taschen sind die ideale Lösung zum sicheren Transport einer kompakten Systemkameraausrüstung. Die Taschen sind in zwei Größen – Klein und Mittel – erhältlich und fassen entweder eine Premium-DSLM-Kamera mit 24-70mm-Zoom und zwei weitere Objektive oder eine mittelgroße DSLR-Kamera mit einem 70-200mm-Zoom und 2-3 zusätzliche Objektive. Das größere Modell hat ein gepolstertes Laptop-Fach (15 Zoll), das kleinere bietet ein entsprechendes Einschubfach für ein iPad. Persönliche Wertgegenstände finden in den Innentaschen oder den äußeren Reißverschlusstaschen Platz. Der verstellbare Schultergurt und das Schulterpolster sorgen für zusätzlichen Komfort. Über einen Schnellzugriff im Deckel hat der Fotograf schnellen und direkten Zugriff auf die Kamera, sodass er keinen entscheidenden Moment verpasst.

Verfügbarkeit
Die neuen Manfrotto Windsor Taschen sind ab Ende Oktober im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich. Die Preise (UVP) liegen bei € 167,59 für den Rucksack, € 127,93 für die Reporter-Tasche und € 137,84 bzw. € 118,01 für die Messenger-Taschen (Mittel bzw. Klein).


Schöne Grüße an alle da draussen und wenn Ihr es auf die Photokina schafft, dann sagt Frank Deutschländer bei Manfrotto (ein echt netter und guter!) einen lieben Gruß vom Taschenfreak.

Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Manfrotto Photokina 2016: Manfrotto Pro Light Trolley-55

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Nach einer unendlichen Odyssee konnte ich nun doch alle Bilder und Informationen von den aktuellen Pressemeldungen von Manfrotto für Euch herunterladen und kann Euch diese nun hier zeigen.


MANFROTTO PRÄSENTIERT: PRO LIGHT TROLLEY-55
DER FOTOGRAFEN-ROLLKOFFER

Die Handgepäck-Lösung für professionelle Fotografen und Videofilmer
• Foto- und Video-Trolley nach internationalen Handgepäcksbestimmungen*
• Eignet sich für eine DSLR mit 400mm/2,8 bzw. 200-400mm/4,0 oder 500mm/4,0 (nicht angesetztes Objektiv)
• Flexible Inneneinteilung erlaubt Umrüstung zum Transport einer Canon C100 mit Zubehör
• Manfrotto Camera Protection System (CPS) absorbiert Stöße und schützt Kameras und Objektive
• TSA-Zahlenschloss für Reißverschlüsse
• Robuste, langlebige und wetterfeste Schutzeigenschaften
• Versenkbarer Teleskopgriff und auswechselbare Rollen

Köln, September 2016 – Der italienische Premium-Hersteller Manfrotto, weltweit führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, erweitert sein Taschen-Sortiment um den neuen Pro Light Trolley-55. Der handliche Rollkoffer im eleganten italienischen Design entspricht den internationalen Handgepäcksbestimmungen* und wurde spezielle für professionelle Fotografen und Videografen entwickelt, die auf Reisen maximalen Schutz für ihr Equipment wünschen. Mit dem Reloader-55 transportieren sie auch umfangreiche Ausrüstungen ohne den Rücken unnötig zu belasten.

Der Manfrotto Pro Light Trolley-55 bietet Platz für eine komplette, professionelle DSLR-Ausrüstung (zum Beispiel 3 Gehäuse mit 8 Objektiven), für eine DSLR-Kamera mit Supertele (zum Beispiel 1 Gehäuse mit 400mm/2,8 Objektiv plus 3 weitere Objektive) oder für eine Videokamera samt Lichtquelle (zum Beispiel eine demontierte Canon C100 mit 2 Videoleuchten).

Trotz seines großen Fassungsvermögens kann der Trolley-55 problemlos als Handgepäck mit an Bord genommen werden. Die Handgriffe wurden besonders flach gestaltet, damit die Tasche möglichst viel Stauraum für das Equipment bietet. Mit einem Eigengewicht von 4,9 kg ist der Trolley zudem sehr leicht. Er eignet sich für alle Arten von Aufträgen, seien es mehrtägige Foto- oder Video-Shoots auf anderen Kontinenten oder ein Kurz-Trip innerhalb Europas. Während des Shootings dient der Trolley-55 als übersichtliche Arbeitsstation, die den schnellen Zugriff auf die gesamte Ausrüstung erlaubt.

Der Pro Light Trolley-55 wurde so konzipiert, dass er seinen Besitzer über viele Jahre verlässlich begleitet. Die Außenhülle des robusten Rollkoffers besteht aus hochstabilem, wasserabweisendem Rip-Stop-Nylon-Gewebe. Die Ecken und der Boden der Tasche sind extra verstärkt. Im Inneren der Tasche schützen individuell anpassbare Einteiler, die mit Manfrottos Camera Protection System gepolstert sind, die Ausrüstung vor Stößen und sorgen zugleich für eine effektive Reduktion von Vibrationen.

Die Räder haben einen Durchmesser von 84 mm und überdauern viele Meilen; bei Bedarf lassen sie sich schnell und einfach austauschen. Das eingebaute TSA-Zahlenschloss verhindert unnötige Komplikationen bei Sicherheitskontrollen. Der flexible Kofferdeckel bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Unterbringen von kleineren Gegenständen; zwei gepolsterte Einschubtaschen erlauben den schnellen Zugriff auf einen 17 Zoll Laptop und ein 10 Zoll Tablet ohne das Hauptfach öffnen zu müssen.

* Abmessungen (H x B x T): 55 cm x 35 cm x 23 cm. Bitte beachten Sie die Richtlinien der jeweiligen Fluggesellschaft.

Verfügbarkeit

Der Manfrotto Pro Light Reloader-55 ist zur unverbindlichen Preisempfehlung von € 359,01 ab Mitte Oktober im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich. Der neue Trolley ersetzt den inzwischen nicht mehr verfügbaren Professional Trolley 50.


Schöne Grüße an alle da draussen und wenn Ihr es auf die Photokina schafft, dann sagt Frank Deutschländer bei Manfrotto (ein echt netter und guter!) einen lieben Gruß vom Taschenfreak.

Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Manfrotto Photokina 2016: PRO LIGHT 3N1 KAMERA-RUCKSACK

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Ich habe über 11 Stunden gebraucht um das Bildmaterial und die Pressemeldungen von Manfrotto aus deren lahmen Dropbox zu ziehen, so das ich Euch die Pressemeldungen und die News zur Photokina 2016 von Manfrotto nicht vorenthalten möchte.


MANFROTTO PRÄSENTIERT: PRO LIGHT 3N1 KAMERA-RUCKSACK

Die 3-in-1-Transportlösung für Fotografen und Videofilmer
• 3 Trageoptionen: als normaler Rucksack, mit gekreuzten Tragegurten und als Sling-Tasche
• Eignet sich für professionellen Foto- und Videokameras sowie Drohnen*
• Seitliche Öffnungen für schnelle Entnahme der Kamera oder raschen Objektivwechsel
• Gepolstertes oberes Fach für empfindliche technische Geräte
• Integrierte Stativhalterung und Regenschutzhülle

September 2016 – Der italienische Premium-Hersteller Manfrotto, weltweit führend in der Fertigung von Zubehör für die Foto- und Videobranche, präsentiert die neuen Pro Light 3N1 Kamera-Rucksäcke. Die neuen Modelle verbinden Komfort und stilvolle Funktionalität in einer dreifachen Tragelösung. Sie richten sich an professionelle Fotografen und Videografen, die viel unterwegs sind und jederzeit Höchstleistungen abliefern müssen – von scharfen Bildern und lebendigen Videoaufnahmen bis hin zu spektakulären Luftbildern.

Die vielseitig einsetzbaren 3N1 Rucksäcke sind speziell zum Transport von professionellem Equipment ausgelegt, wie zum Beispiel der Canon 1DX Mark II, der Nikon D5, der Canon EOS C100/300 oder einer DJI-Drohne*. Sie sind in zwei Varianten erhältlich, die sich auf drei verschiedene Arten tragen lassen und mit denen drei Arten von Ausrüstung transportiert werden können: Foto, Video oder Drohne*.

Der Pro Light 3N1-36 Kamera-Rucksack bietet Platz für 3 Fotokameras und 5 Objektive oder eine Canon C100 mit Griff und Objektiv sowie 3 weitere Objektive und ein Ersatzgehäuse. Im „Drohnen-Modus“ passt eine DJI Phantom 4 Drohne samt Fernsteuerung und eine DSLR-Kamera mit 3 Objektiven in den Rucksack.

Der Pro Light 3N1-26 lässt sich entweder zu 100 Prozent für Fotoequipment nutzen oder aber das obere Fach kann für persönliche Gegenstände verwendet werden. Im „Foto-Modus“ lassen sich in ihm 3 Kameras und 5 Objektive verstauen. Im „Video-Modus“ können eine Canon C100 mit Griff sowie 4 Objektive, ein Mikrofon und ein Ersatzkameragehäuse mitgenommen werden.
Individuell anpassbar

Die Inneneinteilung beider Modelle lässt sich flexibel den Ansprüchen des jeweils verwendeten Equipments anpassen. Sie besitzen eine gepolsterte Innentasche für ein 10 Zoll Tablet (3N1-26) bzw. 15 Zoll Laptop (3N1-36). An der Vorderseite befinden sich eine integrierte Stativbefestigung.
Beide Taschen verfügen über ein spezielles Tragesystem, die Riemen lassen sich über Kreuz befestigen, sodass sich der Rucksack auf drei Arten tragen lässt: als Rucksack für maximalen Komfort, als Sling-Tasche über die Schulter ihrer Wahl für den schnellen Wechsel des Objektivs, oder im X-Modus für eine Kombination aus Dynamik und Geschwindigkeit. In jeder Varianten lässt sich zudem ein Hüftgurt nutzen, um den Rucksack nah am Körper zu tragen und das Gewicht optimal zu verteilen.
* Nur das Modell MB PL-3N1-36 lässt sich zum Transport einer Drohne nutzen.

Verfügbarkeit
Die neuen Manfrotto Pro Light 3N1 Rucksäcke sind ab November zur unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von € 197,34 (MB PL-3N1-36) bzw. € 227,09 (MB PL-3N1-26) im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich.


Schöne Grüße an alle da draussen und wenn Ihr es auf die Photokina schafft, dann sagt Frank Deutschländer bei Manfrotto (ein echt netter und guter!) einen lieben Gruß vom Taschenfreak.

Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Manfrotto Photokina 2016: ADVANCED & STREET SELECTION – TASCHEN FÜR SYSTEMKAMERAS

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Ich habe über 11 Stunden gebraucht um das Bildmaterial und die Pressemeldungen von Manfrotto aus deren lahmen Dropbbox zu ziehen, so das ich Euch die Pressemeldungen und die News zur Photokina 2016 von Manfrotto nicht vorenthalten möchte.


MANFROTTO PRÄSENTIERT: ADVANCED & STREET SELECTION – TASCHEN FÜR SYSTEMKAMERAS

Ideale Taschen für Systemkameras
• Funktionale, leichte und stylishe Kamerataschen für Fotografen mit Systemkameras
• 5 Alternativen zum Transport von einer kompakten Systemkamera mit 1-3 Objektiven und Zubehör
• 5 Alternativen zum komfortablen und sicheren Transport der Kameraausrüstung
• Optimaler Schutz des Equipments durch das Manfrotto Camera Protection System

September 2016 – Der italienische Premium-Hersteller Manfrotto, weltweit führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, präsentiert eine Auswahl an Taschen, die speziell für kompakte Systemkameras entwickelt wurden. Insgesamt fünf Modelle aus den Kollektionen Advanced & Street sind speziell auf den Transport von Systemkameras (CSC) samt Objektiven, Zubehör und persönliche Dinge ausgelegt und richten sich an Fotoenthusiasten und ambitionierte Fotografen, die ihre leichte und kompakte Kameraausrüstung häufig und gerne mitnehmen.
Sie sind aus leichten, robusten und langlebigen Materialien gefertigt und bieten die Kernmerkmale von den zwei Manfrotto-Taschenkollektionen: So verfügen die Advanced-Taschen über viele anspruchsvolle Ausstattungsdetails, während sich die Modelle der Street-Serie durch ihr stylishes Design auszeichnen. Die Taschen führen somit genau das Erbe weiter, für das Manfrotto als italienischer Hersteller bekannt ist.

Ob Sony Alpha 7 mit lichtstarkem 24-70mm plus 10-18mm Zoomobjektiv, eine Fujifilm X-T2 mit 18-55mm- und 55-200mm Zoomobjektiv oder eine Olympus E-M1 mit 12-40mm und 7-14mm – Manfrottos neue CSC-Taschen sind die perfekte Lösung.
Alle Modelle sind mit sicher verschließbaren Deckelklappen versehen, deren Reißverschlüsse sich während des Transports nah am Körper befinden und somit gut vor Taschendieben geschützt sind. Die beiden Advanced-Modelle verfügen über eine Regenhülle, die auch bei starkem Regen das Equipment in der Tasche absolut trocken hält.

Beim Advanced Compact 1 Rucksack und dem Street CSC Rucksack lässt sich die Inneneinteilung flexibel an die eigene Ausrüstung anpassen. Kamera und Objektive werden durch das Manfrotto Camera Protection System im Innenraum optimal geschützt. Die Taschen eignen sich für den Transport von einer spiegellosen Systemkamera oder auch einer kompakten DSLR samt 3 Objektiven und Zubehör. Sie verfügen zudem über eine gepolsterte Innentasche für ein 12,9 Zoll iPad Pro.
Zum Fotografieren lässt sich der Rucksack einfach nach vorne ziehen. Das große Hauptfach öffnet vom Körper weg und gewährt einen schnellen Zugriff auf die Kamera und die anderen Ausrüstungsgegenstände.
An der Innenseite der großen Klappe befindet sich eine versteckte Reißverschlusstasche, die sich für Schlüssel und andere kleinere Wertgegenstände eignet. Darüber hinaus verfügen beide Modelle über eine äußere Befestigungsmöglichkeit für Stative, gepolsterte Rückenteile, einstellbare Schulterriemen, eine rückwärtige Reißverschlussöffnung für einen schnellen Zugriff auf die Ausrüstung und eine Halterung für eine Wasserflasche. Wenn die Kamera einmal zu Hause bleibt, lässt sich der gepolsterte Kameraeinsatz entfernen und die Tasche verwandelt sich in einen praktischen Tagesrucksack.
Die Street CSC Messenger ist eine multifunktionale Tasche für den alltäglichen Einsatz. Sie verfügt über gepolsterte Einteilungen und bietet Platz für eine spiegellose Systemkamera oder eine Einsteiger-DSLR sowie 3 Objektive (bis 70-200mm). Auch für ein iPad (9,7 Zoll), persönliche Gegenstände und Dokumente gibt es ausreichend Stauraum dankmehrerer kleinerer Reißverschlusstaschen. Der einstellbare Tragegurt erlaubt komfortables Tragen, auch noch nach einem langen Tag auf den Beinen.

Die Advanced Compact 1 Schultertasche und die Street CSC Schultertasche sind ideal für Fotografen, die gerne mit leichter Ausrüstung reisen. Sie bieten Platz für eine spiegellose Systemkamera mit zwei Objektiven und Zubehör sowie kleinere persönliche Wertgegenstände. Zu ihren Ausstattungsmerkmalen zählen ferner einstellbare Schultergurte, ein rückwärtiger Tragegriff und eine große Hauptfachöffnung, die einen schnellen Zugriff auf den Inhalt gestattet.


Verfügbarkeit
Die neuen Manfrotto-Taschen für Systemkameras sind ab Mitte Oktober im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) liegen bei:
• Street CSC Schultertasche, € 54,44 (MB MS-SB-GR)
• Street CSC Messengertasche, € 89,15 (MB MS-M-GR)
• Street CSC Rucksack, € 108,98 (MB MS-BP-GR)
• Advanced Compact 1 Schultertasche, € 54,44 (MB MA-SB-C1)
• Advanced Compact 1 Rucksack, € 108,98 (MB MA-BP-C1)


Schöne Grüße an alle da draussen und wenn Ihr es auf die Photokina schafft, dann sagt Frank Deutschländer bei Manfrotto (ein echt netter und guter!) einen lieben Gruß vom Taschenfreak.

Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Den Shape Shifter 15 V2.0 von Think Tank Photo aus USA mal näher betrachtet

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Kurz nach der Pressemeldung zu den neuen Think Tank Photo  Shape Shifter V2 Modellen hatte ich einen sehr netten Mailkontakt mit dem Think Tank Marketing-Chef in USA zu dieser einzigartigen Rucksackserie, die ich auch in der ersten Generation gerne genutzt habe. Die Shape Shifter sind anders als andere Rucksäcke. Das waren Sie in der ersten Version schon und das hat sich auch in der V2 der genialen Teile nicht geändert.

Aktuell habe ich den Think Tank Photo Shape Shifter 15 V2.0 – also den kleinen – hier bei mir und habe mir den mal näher angesehen und für Euch ein bisschen getestet. Lassen wir zu Beginn erst mal ein paar Bilder sprechen. Da ich das Feedback bekommen hab, das einige von Euch lieber Scrollen in längeren Beiträgen als sich durch Bildergalerien zu klicken binde ich die Bilder also hier mal einzeln ein. Viel Freude beim scrollen. 🙂

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Der Shape Shifter hat unglaublich viele Fächer und Taschen in denen man die tausenden alltäglichen Kleinteile, wie headset, iPhone, Ladekabel, Sonnenbrille, Sonnencreme, Putztücher, Geldbörse, Tickets, etc. verstauen kann. Man muss nur lernen sich zu merken in welches Fach man was versteckt hat, sonst kann die „schnelle Suche“ zu einer langen Suche werden.

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An der Seite des Shape Shifters hängt eine Netztasche die vielerei einsetzbar ist. Im Lieferzustand steckt hier das mitgelieferte Regencape für den Backpack drinne. Generell ist es wohl aber eher eine Getränkehalterung oder ein guter Platz um das zusammengeknüllte Sonnen-Cap darin zu verstauen.

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Im Notebookfach des Shape Shifter V2, welches sich ganz hinten am Rücken befindet, findet ein Notebook bis 15,4″ Platz. Das kann auch eins der fetten Windows-Notebook-Sorte sein. Das Fach ist wirklich sehr geräumig und mein 13″ Macbook Pro verliert sich darin fast. Das gesamte Fach ist zudem noch mal unterteilt, so das zusätzlich zum mitgeführten Notebook auch noch das Tablet Platz findet, ohne das die beiden auf Tuchfühlung und „Kratzbürstigkeit“ gehen müssen.

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Alle Reißverschlüsse die Think Tank hier am Shape Shifter V2 verbaut hat sind die guten und stabilen YKK-Reißverschlüsse, die sehr leichtgängig zu bedienen sind und keine Zweihand-Bedienung benötigen.

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Außen auf dem Rucksack finden wir ein unteres „Vorderfach“, so will ich es mal nennen, welches nach dem dort zu findenden Logo für die Beine des Dreibeins gedacht ist. Diese kann man hier gut (zwei davon) hineinschieben und das Dreibein-Stativ dann oben am Rucksack befestigen mit den mitgelieferten Straps dafür. Das dritte, außen verweilende Bein, wird auch wenn man das möchte, mit einem Strap gehalten, so das nicht auf dem Rücken eine eigene „Wanderung“ startet, sondern fest am Rucksack verweilt.

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Das zweite untere Fach ist das „Organizer-Fach“ wie ich es nenne. Dort passt wunderbar Stifte, Moleskine und Visitenkarten rein.

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Gans oben ist das „Kuschelfach“, welches mit kuschelig weichem Stoff ausgelegt ist, wahrscheinlich das man den Schlüsselbund darin nicht so laut klappern hört, oder eben das Smartphone dort in Ruhe kuscheln kann, während wir mit dem Foto am arbeiten sind.

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Direkt dahinter liegend ist das obere Organizer-Fach, welches dann auch mit richtigen Visitenkartenfächern, Stiftfächern und Co ausgestattet ist. Auch hier finden wir wieder, wie auch schon  in den unteren Fächern, ein weiteres mit separatem Reißverschluss zu verschließendes Fach in das Kleinteile eingeräumt werden können. Fächer gibt es auf jeden Fall mehr als ausreichend an diesem Rucksack. Man muss sich nur eine Karte malen, wo man alles verstaut hat. 🙂

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Die Gurte, die ich weiter oben schon als Straps bezeichnete, dienen zur Befestigung des Stativs, unabhängig davon ob es ein Einbein oder Dreibein-Stativ ist, welches Ihr transportieren möchtet. Die Gurte werden in die dafür vorgesehen Stoffschlaufen eingeklipst und schon ist alles befestigt. Auch hier an diesen Kleinteilen sieht man wieder deutlich das Think Tank von Usern für User gemacht wird. Da sitzen keine Volltheoretiker im Produktmanagement, sondern Fotografen die wissen was funktionieren muss und was man wirklich braucht und eben auch was man nicht braucht. Das ist so nicht bei allen Herstellern zu finden. Definitiv nicht.

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Kommen wir nun langsam zum eigentlich „inneren“ des Fotorucksacks. Dem Hauptfach. Wie Ihr auf den obigen Bildern – hoffentlich – sehen konntet, ist der Rucksack sehr schmal am Rücken, was an seiner „Dehnfuge“ liegt, der das Hauptfach mit zwei separaten Reißverschlüssen beschützt. Der innere Reißverschluss öffnet das Hauptfach, während der äußere nur die Dehnfuge öffnet der verschließt. Genial einfach aber sinnvoll gelöst.

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Im Hauptfach finden wir die folgenden Fächer:

  • drei Neopren-Hüllen mit Zugschaufe
  • einen „Camera Case Wrap“ (klingt irgendwie lecker, oder?)
  • zwei Stofffächer im Deckel
  • ein verschließbares Fach über den beiden Stofffächern

Ich habe in meiner Testbeladung im Shape Shifter 15 V2 verstaut:

  • Sony A7R II mit Sony Zeiss 16-35
  • Leica Q
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony 85 1.4 (ein echt fettes Teil!)
  • Sony A6000 mit Sony 28 2.0
  • Zwei Sony HVL-43M Blitzgeräte
  • Macbook Pro
  • Apple iPad Pro 9.7
  • Netzteile
  • Kabel
  • alles an Alltagskleinkram wie oben beschrieben

… und er war immer noch sehr bequem auf dem Rücken zu tragen.

Laut Hersteller und seiner Karton-Einlage im Fotofach, kann man wohl aber auch die langweiligen Canon oder Nikon Sachen darin lagern. :-). Nein Spaß beiseite, der Rucksack ist von Profis für Profis gemacht worden und es passt hier wunderbar auch das große Profi-DLR-Zeugs hinein. Diese Karton-Einlage finde ich sehr gut, denn sie hilft einem beim ersten Beladen etwas den Überblick zu bewahren wo man was wie sinnvoll verpacken kann.

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Das Tragegeschirr ist gut gepolstert und sehr bequem zu tragen. Da gibt es rein gar nichts zu meckern. Der Rücken ist gut abgepolstert und man hat auch Lüftungs-Schlitze zwischen den Rückenpolstern gelassen, so das der Rücken nicht komplett „unter Wasser“ steht, wenn man den Rucksack wieder abnimmt.

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Den Hüftgurt kann man bequem entfernen oder auch genau so bequem verstecken. Wenn man den optionalen Pro Speed Belt oder den Thin Skin Belt in Verbindung mit dem Shape Shifter V2 verwenden möchte, so kann man diese hier entsprechend einklinken am unteren Rücken/Boden. Hier merkt man die System-Denke der Kollegen aus USA deutlich.

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Das auf dem obigen Bild mittlere Rückenpolster ist zugleich auch das sehr wichtige Trollyband, mit dem man den Shape Shifter  über das Gestell seines Trollys oder Reisekoffers stülpen kann und er damit nicht umfällt oder irgendwo „herrenlos“ herumsteht.

Ich habe Euch nachfolgend noch mal etwas die Details von den Labels und der „Anleitung“ abfotografiert, für diejenigen unter Euch die es noch etwas genauer wissen wollen.

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Alles in allem ist die Evolution von der ersten Generation der Shape Shifter zur zweiten Generation sehr gut ausgefallen. Das Camera Case Wrap, das sich genial einfach auf die zu verstauenden Artikel anpassen lässt, ist wirklich sehr praktisch und funktional und auch die vielen kleinen sehr durchdachten Fächer für die vielen Artikel unseres digitalen Alltags machen sich sehr gut.

Bei Think Tank auf der Hersteller-Page habe ich das nachfolgende Video gefunden das ich Euch gerne empfehlen möchte zu schauen. Es sind ca. sieben Minuten die den Rucksack und seine „Philosophie“ sehr gut erklären:

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Was ist der Shape Shifter eigentlich (nicht)?

  • Er ist kein Wanderrucksack!
  • Er ist kein „Bereitschaftsrucksack für Schnellschießer!
  • Er ist kein billiges Investment!

Was ist der Shape Shifter (nun dann)?

  • Er ist ein sehr gut schützender Rucksack!
  • Er ist ein sehr unauffälliger Rucksack!
  • Er ist ein sehr vielseitiger Rucksack!
  • Er ist durchdacht für die belange von reisenden Profi-Profotografen!

Ich habe heute vor dem Schreiben des Artikels Rücksprache mit meinem Think Tank Händler in Deutschland, ISARFOTO, gehalten und diese können Euch die neuen Shape Shifter V2 ab Oktober 2016 liefern.

Ich sage herzlich Danke an Think Tank in den USA, die sich meinen Artikel sicher wieder unter Google Translator schmunzelnd betrachten, für diese Teststellung und die Möglichkeit meinem deutschsprachigen Leser-Publikum diesen Rucksack näher zu bringen. Ich finde das Teil wahnsinnig durchdacht und genial!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Den Dakine Fotorucksack Mission Photo black vom Taschenparadies mal näher betrachtet

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„Haben Sie als Blogger Interesse an einer Zusammenarbeit?“

So fing der Mailverkehr zwischen mir und den Mitarbeitern vom Taschenparadies.de  am 20.07. an der nach vielen Mails und einigen größeren Kommunikationspausen gestern damit endete das meine Frau ein Paket im Getränkemarkt am Ort abholden durfte, für das wir dank des kompetenten GLS Fahrers nie eine Benachrichtigung im Briefkasten hatten. Testen wollte ich eigentlich ganz andere Produkte aber sei´s drum, es kam der nachfolgend beschriebene Rucksack Dakine Fotorucksack Mission Photo black 25l gestern in einem Plastiksack bei mir an. Ich gebe zu, meine Frau hatte recht wenn sie sagte,

„Der kann ja noch so gut sein wie er will, aber so wie das anfing wirst Du an dem Teil kein grünes Haar lassen….“

Stimmt, ich war nicht offen und schon gar nicht positiv geprägt zu diesem Test. Dieser Rucksack belehrte mich aber schnell eines besseren und wusste schnell mich zu faszinieren.

Der für knappe 100 Euro bei Taschenpardies.de zu bekommende Dakine Rucksack hat was. Und zwar hat er eine ganze Menge sehr durchdachte Fächer und vielen praktischen Verstaumöglichkeiten.

Fangen wir mal ganz unten an. Da finden wir eine Regenschutzhülle hinter einem kleinen Reißverschlussfach versteckt. Diese muss man bei vielen anderen Rucksäcken vergeblich suchen oder recht teuer optionale dazu kaufen. Ich kenne zwar kaum jemanden der diese Teile auch wirklich nutzt bzw. stundenlang im Regen mit seinem Rucksack steht, aber theoretisch wäre es mit dieser Schutzhülle und diesem Backpack kein Problem.

An der rechten Seite (von hinten drauf schauend) finden wir ein recht unauffälliges kleines Fach, das sich als Flaschenabstellplatz herausstellte und auch mit unserer 0,7 Liter Wasserflasche sehr gut zurecht kam.

Auf der anderen Seite, der linken, finden wir zwei Taschen, welche ebenso mit Reißverschluss zu verschließen sind, die ideal für Kleinkram, wie Headset, Smartphone, Akkus, Speicher, Putzzeug, Ausweis, etc. geeignet sind.

Die Reißverschlüsse am ganzen Dakine Photo Mission sind sehr leichtgängig und alle sehr gut mit einer Hand zu bedienen. Sie haben dafür keinen „Wasserschutz“ wie das bei anderen Rucksäcken zum Teil zu finden ist, deren Reißverschlüsse dafür aber auch wesentlich schwergängiger zu bedienen sind.

Die Gurte sind bequem zu tragen und auch für große und schwere Kerle wie mich in der oberen XXL-Klasse noch sehr bequem zu tragen. Gerade hier fallen für große Kerle sehr viele Rucksäcke raus aus der Auswahl, da viele bei den Otto-Normal-Körper-Größen in der Entwicklung aufhören mit zu denken. Gerade einem „Modeorientierten“ Hersteller wie Dakine hätte ich diese Weite nicht zugetraut. Der Hüftgurt ist nicht abnehmbar, zumindest nicht ohne Schere, Nadel und Faden.Da ich selbst kein Hüftgurt-Fan bin, wird es hier eine kleine Operation in den nächsten Tagen geben. Mal sehen wie wir da „operativ“ eingreifen. 🙂

Der Rucksack ist eigentlich ein ganz normaler Rucksack, der noch dazu sehr leicht und sehr unauffällig ist. Er wird erst durch sein Photo-Insert zu einem echt guten Fotorucksack. Dieses Insert ist an den beiden Seiten durch Klettverschluss im Hauptfach des Dakine Rucksacks fixiert Die Polsterung des Photo-Inserts ist sehr stabil und auf einem sehr hochwertigen Niveau. Mist ich wollte doch auch was zu meckern haben… 🙂

In diesen Photo-Insert (so nenne ich das Teil jetzt einfach…) habe ich sehr bequem das folgende Verstauen können:

  • Sony A7R II mit Sony Zeiss 16-35
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony 85 1.4G oder alternativ Sony 24-240
  • Leica Q
  • Nikon 10×50 Fernglas

Eine DSLR wie die Nikon D700 passt von der Höhe hier auch noch sehr bequem rein. Eine Nikon D3/D4/D5 oder Canon 1Dxx wird hier recht eng, dürfte aber gerade so noch gehen.

Der Deckel des Photo-Inserts kann in eine Schlaufe gesteckt werden die am Deckel des äußeren Rucksacks dafür vorgesehen ist. So geht der Deckel des Fotofachs mit auf wenn der Rucksack geöffnet wird. Dieses Fach hat Reißverschlüsse die auf beiden Seiten bis zum Boden des Rucksacks zu öffnen sind und man damit wirklich vollen Zugriff auf das gesamte Innenleben des des Rucksacks bekommt.

Von oben hat man noch ein separates Fach, in das auch eine recht ausgewachsene Kamera für den Schnell zugriff rein passt oder eben anderes Zeugs das man schnell im Zugriff haben möchte. Auf den Fotos seht Ihr darin meine Sony A7R II mit dem Sony Zeiss 16-35.

Auch auf sein Tablet oder Notebook muss man nicht verzichten wenn man mit dem Dakine Photo Mission unterwegs ist. Wir Ihr auf den Fotos sehen könnt, ist im vorderen „Organizer-Fach“ ein Fach das sehr weich ausgekleidet ist, in das man gut ein 13″ Macbook Pro oder ein ähnliches Notebook verstauen kann. Zusätzliche kleine Fächer für Smartphone, Visitenkarten oder Stifte sind dort ebenso zu finden.

Mit seinen 28 x 51 x 15 cm macht dieser Rucksack auch gut gefüllt garantiert keine Sorgen beim Check-In am Flughafen. Aber es passt weit mehr rein als man glaubt. Durch sein „Schul-Rucksack-Outfit“ kommt nicht jeder gleich darauf, dass sich in diesem unscheinbaren schwarzen Nylonteil so hohe Werte verstecken.

Auf der geschlossenen Tasche (hinten außen) finden wir zwei Gurte die man auf- und zu-klipsen kann. Ich dachte natürlich an meine Regenjacke oder eine Stativbefestigung, musste aber dann auf der Page beim Taschenparadies zu diesem Rucksack lesen das es sich um Snowboardhalterungen handelt. Wie konnte ich nur glauben, dass das für eine banale Jacke gedacht ist. Ich weiß zwar nicht für was ich nächstes Jahr auf der AIDA ein Snowboard brauche, aber wenn die Halterung schon dafür am Rucksack da ist…. :-).

Alles in allem wollte ich doch irgendwie was zum Meckern finden, aber so richtig habe ich nichts an diesem Rucksack gefunden das es auszusetzen gäbe. Der nicht abnehmbare Hüftgurt ist jetzt ein Punkt der mich ganz persönlich stört, aber für viele Nutzer ein ganz wichtiger ist. Also Meckern wäre da nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil, es ist ein genial durchdachter und sehr praktischer Rucksack der sich sehr bequem tragen lässt den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Ja ihr lieben Taschenfreak-Leser, ich habe wirklich versucht mal was zu meckern – aber bei dem Dakine Photo Mission war ich dazu echt nicht in der Lage dazu.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

p.s.: Danke an Taschenpardies.de für diese Teststellung.

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Warum stehst Du so auf Compagnon Jörg? Was zahlen die Dir?

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Ja, genau das werde ich schon öfter mal gefragt. Wenn ich positiv über bspw. Peak Design spreche oder was tolles über ONA Bags schreibe oder eben auch öfter meine Compagnon-Bags erwähne in den Social Medias,immer dann werde ich gefragt, was ich für diese positive „Werbung„, denn so wird meine Meinung scheinbar oft aufgefasst, gezahlt bekomme.

Ich kann Euch versichern, und das ehrlich und treu, das ich noch nie einen einzigen Euro von einem Hersteller oder Händler entgegen genommen habe für eine positive Bewertung. Meine Meinung ist nicht käuflich, auch wenn das von anderen Herstellern schon versucht wurde. Ja, ich genieße öfter mal den „Luxus“ früher vor Produktankündigungen schon etwas über kommende Modelle zu wissen und kann auch das eine oder andere mal kostenfrei eine Tasche testen und ganz selten sogar mal eine solche behalten. Meine Meinung ist aber in keinster Weiße kaufbar.

„Aber warum erwähnst Du dann den einen oder anderen Hersteller so oft in Deinen Social Medias, wie bspw. Compagnon?“

Mit den Fototaschen ist es mehr als nur die „Beziehung“ zu einem Werkzeug das ganz einfach nur eine Sinn erfüllen muss. Eine Fototasche – kann – mehr sein. Man ist sehr oft auch echter „Tuchfühlung“ mit diesem „Werkzeug“ und muss natürlich auch dieser Tasche vollumfänglich vertrauen bei den Werten die man damit transportiert.

Wenn dann noch zusätzlich die „Story“ und die „Macher“ einem etwas bedeuten, dann entsteht sowas wie bei mir zwischen Comgagnon und dem Taschenfreak.

Die beiden Menschen hinter diesem Label faszinieren mich. Valentin und Vitalis sind beide extrem bodenständig, sympathisch, offen für neues, anfassbar und extrem Kundenorientiert. Das neueste Video von den beiden, das ich in dieser Woche jetzt im Netz gefunden habe möchte ich Euch nachfolgend einmal in diesen Beitrag einbinden, denn es zeigt einen Blick hinter die Kulissen der Fertigung. Zudem sprechen die beiden sehr offen über Hintergründe und Beweggründe. Die Einstellung der beiden „Macher“ ist dadurch sehr gut ersichtlich.

compagnon // ein tiefer Einblick in unsere Produktion from compagnon on Vimeo.

Die beiden sind doch wirklich „echt„, oder? Besonders cool fand ich auch den Beitrag der beiden zu Ihrer Übernachtung während der Photokina auf Facebook. Bodenständig – pur!

Also, warum rede ich so positiv über Compagnon? Ganz einfach: Mir gefallen die Produkte, sie Story und die Macher!

Im Moment teste ich übrigens eine „The Portfolio„, die meine Arbeitstasche ersetzen soll. Auch wenn ich als Marketer (in meinem Hauptjob) eigentlich nur mit einem Moleskin und einem Notebook bewaffnet sein muss, so habe ich dennoch gerne meine Leica Q und anderes Kleinzeugs dabei. Das alles darf und soll die schicke und sehr unauffällige The Portfolio transportieren. Ich werde bald berichten, denn am kommenden Monat steche ich nach 3 Wochen Pause wieder in „See“ in das Marketing-Gewässer und werde die Tasche damit auf Herz und Nieren testen können. Und außerdem passt die „kleene Portfolio“ sowas von genial zu meinem Backpack.

Ich hoffe Euch mit diesem Beitrag ein bisschen einen Einblick in das „Warum stehst Du so auf Compagnon?“ und zugleich in deren Fertigung und deren „Denke“ geliefert zu haben.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der EVOC Photo 18L mit dem EVOC Photo CP 26L verglichen

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Vor ein paar Tagen hat mein Freund und Fotodealer Axel Hoffmann in Facebook einen wertvollen Beitrag für Taschenfreaks gepostet und hat mir zudem seine Bilder geschickt so das ich euch diese Informationen hier auch zeigen kann. Axel hat seinen EVOC Photo mit 18L Volumen mit dem EVOC Photo CP 26L verglichen.

EVOC, bisher hatte ich den EVOC Photo mit 18l Volumen. Ein wundervoller Trecking Rucksack. Aber leider wird´s langsam eng und ich hatte mir zwischen Mindshift und EVOC viele Gedanken gemacht. Als aller erstes das Tragegefühl. Das ist am EVOC besser. Alles sitzt perfekt und der Rücken wird durch viele Rillen belüftet. Am CP 26l sind genauso gute Reisverschlüsse wie bei Think Tank/Mindshift. Verarbeitung besser gehts wohl nicht. Warum ich den 26l gewählt habe. Ich bekomme jetzt alles rein. Kamera, mindestens 6 Objektive, Filter & Filterhalter, Reinigung, Adapterringe, Fernauslöser, Regenschutz und einiges an Zubehör.
Ging zwar auch alles in den 18l gerade rein. Aber dann keine Jacke oder Handschuhe mehr. 6l Volumen machen doch einiges aus und das man die ganze Rückseite öffnen kann einfach genial. Zusätzlich der seitliche Eingriff um nur die Kamera heraus zu bekommen hat auch etwas. Freu mich schon auf den nächsten großen Ausflug mit einem richtig gut sitzenden Rucksack.

Vielen Dank mein lieber Axel und Dir in Deinem baldigen Urlaub ganz viel Spaß mit dem schicken neuen Rucksack.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der Deuter Rise Pro 34+ von Sascha Wolf

Sascha Wolf hat mir vor ein paar Tagen einen tollen Bericht und Bilder zu einem Wander-Rucksack geschickt den er als Fotorucksack nutzt. Es geht um den Deuter Rise Pro 34+. Aber lest am besten selbst was Sascha dazu schreibt:

Hallo,
ich möchte einen kleinen Bericht zum Deuter Rise Pro 34+ schreiben. Der Rucksack hat 34L und lässt sich um 8-10 Liter erweitern. Gekostet hat mich der Rucksack 119 Euro (Aktion bei Sportscheck).

Ich war jetzt schon mehrmals mit dem Rucksack unterwegs. Beladen war er mit Gewichten zwischen 10Kg und 12Kg. Am Tragekomfort gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Im Vergleich zu meinem Jack Wolfskin ACS Photopack Pro sitzt er besser auf der Hüfte. Der Hüftgurt des Deuter ist zwar nicht größer aber stabiler und fester. Außerdem kann man ihn mit Riemen noch anpassen. Der Druck auf den Schultern ist minimal, außerdem sind die Träger recht dick und fest gepolstert (Mein Capture Clip Pro hat mit den kurzen Schrauben gerade so gepasst)

Die Rückenpolsterung ist angenehm, allerdings schwitze ich deutlich mehr als beim Netzrücken des Wolfskin – dafür sitzt der Deuter stabiler auf dem Rücken. Hier haben beide Rucksäcke ihre Vor und Nachteile.
Das Stativ kann wie zu sehen ist, auf zwei Arten befestigt werden. Einmal vorne und einmal an der Seite. Generell kann man alle Riemen fest zuziehen ohne Angst haben zu müssen etwas abzureißen.

Auf der Außenseite gibt es noch ein Fach an der Seite, dieses ist aber recht schmal. An der Front gibt es noch ein großes Fach mit einer separaten Tasche. Hier bringe ich eine kleine Tasche mit Akkus, Filter usw. unter. Auf der anderen Seite ist noch ein Netz für eine Trinkflasche. Eine 1L Sigg Flasche passt problemlos rein.
Am Deckel gibt es ein Außenfach sowie ein Innenfach. Der Zugriff auf den Inhalt ist trotz Rückenöffnung auch von oben möglich.

Eine Regenhülle wird nicht mitgeliefert. Da es sich aber eigentlich um einen Alpin Rucksack handelt gehe ich davon aus, dass er etwas Wasserbeständiger ist als andere Rucksäcke. Ansonsten kann man sicherlich einen Universalüberzug für 10 Euro verwenden.

Der Rucksack hat ein stufenlos höhenverstellbares Deckelfach. So kann das Volumen erweitert werden. Diese Geschichte hat für mich so interessant gemacht. Wird der Platz nicht benötigt, hat der Rucksack eine Höhe von ca. 55cm. Wird das komplette Volumen genutzt hat er eine Höhe von ca. 71cm. Eine Jacke o.ä. kann dann aber trotzdem noch unter den Deckel geklemmt werden – die Riemen sind länger als für das maximale Volumen benötigt wird. Entsprechend höher wird dann der Rucksack.
Das Rückenfach lässt sich komplett öffnen. Da die Träger beim Öffnen auch nach vorne gehen, müssen die beiden Lastkontrollriemen (die auch für die Anpassung der Rückenlänge sind) vorher gelöst werden. Das geht aber gut – die Schnallen springen gut auf weil die Träger etwas Zug haben. Generell geht das Öffnen gut von der Hand, da man ihn beim Absetzen gleich auf die Front legen kann. Im Rückenfach gibt es auch noch die Vorbereitung für eine Trinkblase. Diese passt wegen dem Einsatz allerdings nicht mehr (es fehlt die Tiefe).

An der Verarbeitung gibt es wirklich nichts zu bemängeln. Alle Nähte sind sauber, Schnallen und Befestigung sehen sehr stabil aus. Außerdem hat der Rucksack überall noch Fixpunkte um eine Jacke, Isomatte o.ä. zu befestigen. Am Hüftgurt befindet sich an der rechten Seite eine kleine Tasche. Links eine Schlaufe für einen Eispickel. Der Rucksack hat keine Molle Schlaufen oder ein ähnliches System. Ich denke aber, ein Köcher sollte problemlos an den anderen Befestigungspunkten anzubringen sein.

Nun zu meinem kleinen Umbau. Ich habe den Mountainsmith Kit Cube Traveller Einsatz gekauft (Preis 64 Euro), der passt super in den Rucksack. Die Tiefe passt so gut, dass ich den Deckel vom Einsatz nicht schließen muss. Diesen habe ich einfach abgetrennt. Man kann ihn aber auch einfach nach hinten umschlagen (wie bei der F-Stop ICU auch). Der Einsatz hat die Maße 31x35x15, innen 29x33x13,8. Der Einsatz entspricht so in etwa der Pro ICU und muss genau so eingesetzt werden wie die Maße angegeben sind. Mit den 35cm quer lässt sich der Reißverschluss auf der Rückseite nicht mehr schließen.

Der Einsatz an sich ist (je nach Einteilung) recht stabil was Druck von oben angeht. Ich habe ihn aber trotzdem an allen 4 Seiten aufgetrennt und zugeschnittene Kunststoffplatten (Plexiglas 2mm) eingesetzt. Mit Panzerklebeband habe ich alles „gekordelt“ so sieht man eigentlich nichts davon. Jetzt kann von oben wirklich gestopft werden ohne den Einsatz zu verbiegen.

Da ich die Kamera unten habe auf dem Display stehen habe, habe ich noch einen 30mm dicken, festen Schaumstoff zugeschnitten, der unten im Rucksack liegt. Ist vielleicht etwas übertrieben aber ich fühle mich sicherer.

Ich habe nun wenn der Rucksack nicht erweitert wird ein Daypack von ca. 18x29x20 (HxBxT), was ungefähr 10L entspricht. Wird der Rucksack erweitert stehen maximal ca. 35x29x20 (HxBxT) zur Verfügung, was ca. 20L entspricht.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Wolf

Vielen Dank lieber Sascha für diesen sehr ausführlichen Bericht, der ganz sicher vielen suchenden nach einem Rucksack für die eine oder andere Wander- oder Kletter-Tour sehr helfen wird. Danke!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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