Eine erste Betrachtung der enzianblauen Harry & Sally von Oberwerth

> Direktlink zum obigen Video für diejenigen die das eingebette Video nicht sehen <

„Unglaublich, hören die meine Leitung ab bei Oberwerth? Erst letzte Woche habe ich am Telefon einem Fotofreund gesagt ich hätte gerne eine kleine William in einer coolen Farbe….“

… und schwubbs, wenige Wochen später erfahre ich von Oberwerth das es „Harry & Sally“ – einen kleinen Clone von William in verschiedenen Farben geben wird.

Bildquelle: Oberwerth.de

In Blau? Echt jetzt? Meine Farbe? Blau!?

„Schaaaaaaaaaaaaaaatz (schreit der Taschenfreak durchs ganze Haus…), Oberwerth bringt einen kleinen William in Blau raus….“

Was auch immer meine Frau in diesem Moment gedacht hat. Ich glaube immer mehr, dass ich es gar nicht wissen will.

Heute kam das gute in Deutschland hangemachte Stück bei mir an. Im obigen Video könnt Ihr die blaue „Harry & Sally“ mit mir aus dem „Kaddooong“ (Hessisch für „Karton“) heben und anschließend etwas bestücken mit Foto-Hardware. Wer das Video aufmerksam gesehen hat wird zwei Dinge festgestellt haben:

  • Die Wunschbestückung aus Leica Q mit Halfcae, Leica Minilux und der recht großen Fuji SQUARE SQ10 passt mit dem gefütterten Foto-Insert nicht wirklich bequem.
  • Der Taschenfreak hat, wie man bei den Outtakes sehen kann, eine geringe Hemschwelle im Internet und noch dazu mächtig einen am Sträußchen! 🙂

Zur ersten Feststellung habe ich nach dem Videodreh eine Lösung gefunden, die Ihr auf den nachfolgenden Bildern sehen könnt.

Lösung: Ich lasse das Foto-Insert einfach weg.

Das Leder ist noch Polster und Schutz genug. Ganz unten liegt die Fujifilm SQUARE SQ10 in einer ganz dünnen Hülle. Daneben steht die Leica Minilux in ihrer originalen Lederhülle und die Leica Q nebst Halfcase liegt oben drauf. Passt alles wunderbar und stressfrei.

Die Tasche ist derart perfekt auf eine Leica M mit zwei oder drei weiteren M-Linsen ausgelegt wie keine andere. Dazu die Passgenauigkeit auf die iPad Pros machen einen echten kleinen feinen Allrounder aus dieser erstklassigen Ledertasche.

Auf den YouTube Kanal wurde ich folgendes gefragt:

„Würdest du bei 500€ auch von einem guten Preis sprechen, würdest du die Tasche auch kaufen wenn du sie bezahlen müsstest? Nicht falsch verstehen ich habe selbst Taschen von Compagnon und mag Hochwertige Taschen. Wie immer tolle Präsentation!“

Meine Antwort die ich dort verfasst habe, möchte ich Euch hier auch zeigen:

„Ja das würde ich und habe ich auch schon öfter in den letzten Jahren getan. Das Leder und auch die Verarbeitung und ‚Made in Germany‘ rechtfertigen den Preis in meinen Augen absolut. Schau Dich mal in der Damenhandtaschenbranche um, welche minderwertigen Leder dort für deutlich mehr verkauft werden. Ja, eine Oberwerth und auch eine Compagnon sind mehr als reine Funktionstaschen.“

Schaut Euch mal bei namhaften Damenhandtaschenanbietern um (ich sage bewusst Anbieter und nicht Hersteller). Welche Werte da aufgerufen werden und was man dort im Gegenzug oft bekommt. Mindere Qualität, nahezu keine Funktion und auch oft nicht ein solches wertvolles edles und feines Leder.
Ja, ich kann eine Tasche für 35 Euro kaufen die die selbe Funktion hat, aber ist das dann das was man gerne zu seiner edlen Fotoausrüstung als „Accessoires“ dabei haben möchte? 

Habt Ihr Euch das Video angesehen? Habt Ihr Fragen zu Harry & Sally von Oberwerth? Dann lasst es mich wissen. Diese Tasche wird mich einige Wochen begleiten und ich kann gerne das eine oder andere für Euch testen.

Einen späteren Erfahrungsbericht nach längerem Test werde ich Euch dann wahrscheinlich so Ende August liefern können. Stand heute gehe ich davon aus das William etwas neidisch auf den jüngeren Harry sein wird… aber wir werden sehen!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


Hinweis in eigener Sache:

Meine Blogbeiträge und Videos sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Artikel ab und zu kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Drei lederne kalahari KAAMA Fototaschen in der Betrachtung – und alle drei gibt es zu gewinnen!

> Direktlink für alle die das eingebettete VIDEO nicht sehen <

Ich freue mich tierisch über diesen Beitrag in dem ich Euch und anderen etwas gutes tun kann. Die drei sehr edlen Taschen, die Ihr im obigen Video von mir im Detail gezeigt bekommt, können bald Euch sein!

Es geht um die drei folgenden Taschen:

Was Ihr tun müsst um eine der drei Taschen zu gewinnen findet Ihr ganz unten in diesem Beitrag.


kalahari KAAMA L-15

Die etwas unter 150 Euro kostende lederne Fototasche ist ein echter Allrounder. Es passt, wie im Video gezeigt eine schicke und brauchbare Shootingkombination an Equipement hinein. In unserer Testbeladung war enthalten:

  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18 oder Sony Zeiss 16-70
  • Leica Q
  • Fujifilm Instax SQUARE SQ10
  • Apple iPad Pro 9.7 mit SmartCover
  • Smartphone
  • Akkus
  • Speicher

Was mir an der kalahari KAAMA L-15 gefällt

  • Das Leder
  • Das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Die Dimensionen – es passen alle aktuellen Kameras und Tablets perfekt ohne quetschen hinein

Was mir an der kalahari KAAMA L-15 weniger gefällt

  • Der Reißverschluss könnte etwas leichtgängiger laufen – kann aber daran liegen das er noch nagelneu ist…

Für unter 150 Euro bekommt man mit dieser Tasche, der kalahari KAAMA L-15 mit dem SchulterPad L-68 eine wirklich solide und hochwertige Tasche die sich sehen lassen kann und die nicht direkt nach teurer Ausrüstung schreit. Unauffällig. Robust. Dezent.

Mir gefällt sie gut! Hätte sie am liebsten behalten… 


kalahari KAAMA L-14 – die mittlere aus dem obigen Video

Die etwas unter 100 Euro kostende lederne Fototasche ist irgendwie ein schicker kleiner Lederkoffer. Sie schützt die ganze Ausrüstung durch ihr starres „Koffer-Konzept“ sehr gut. Durch den magnetischen Knopf, welcher den Deckel an Ort und Stelle hält, ist die Tasche lautlos zu öffnen und zu verschließen. Grade Kirchen und Museumsfotografen werden das zu schätzen wissen.

In meinen Tests hat darin gut platz gefunden:

  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Sony Zeiss 16-70
  • Smartphone
  • Akkus
  • Speicher

Oder:

  • Fujifilm Instax Mini
  • Leica Q
  • Smartphone
  • Akkus
  • Speicher

Wirklich extrem gut passend ist eine Systemkamera mit Objektiv und ein zusätzliches Objektiv dazu. Bspw. die Sony A6x00 mit dem 16-50 und dem 55-120 dazu.

Was mir an der kalahari KAAMA L-14 gefällt

  • Das Leder
  • Das sehr attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Das lautlöse Öffnen und verschließen

Was mir an der kalahari KAAMA L-14 weniger gefällt

  • mir ganz persönlich ist es zu viel „Koffer“ – aber das ist kein Mangel, sondern eher Geschmacksache. 

Für unter 100 Euro bekommt man mit dieser Tasche, der kalahari KAAMA L-14 eine wirklich robuste und hochwertige Tasche die sich, wie die anderen KAAMA´s  sehen lassen kann und die nicht direkt nach teurer Ausrüstung schreit. Unauffällig. Robust. Dezent. Auch hier passen diese drei Attribute absolut!


kalahari KAAMA L-12 – die kleine schnuckelige aus dem obigen Video

Die kleine ist quasi der zu klein geratene Zwilling der großen KAAMA L-15. Ich liebe diesen kleinen Schatz. Meine Leica Q hat sich auf der Stelle sau wohl darin gefühlt. Eine Leica M oder vergleichbare Systemkameras finden hier super edel verpackt ihre „Heimat“. Der Stoffgurt ist wie bei den anderen KAAMA´s auch mit Leder besetzt und auch zu dieser kleinen KAAMA L-12 gehört ein SchulterPad L-68.

Für deutlich unter 100 Euro bekommt man einen kleinen schicken Begleiter, der die kleine, aber vielleicht sehr wertvolle Kamera darin extrem gut schützt. 

In meinen Tests hat darin gut platz gefunden:

  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Akkus
  • Speicher

Oder:

  • Fujifilm Instax SQUARE SQ10
  • Drei Instax SQUARE Filme

Oder:

  • Leica Q
  • Akkus
  • Speicher

Was mir an der kalahari KAAMA L-12 gefällt

  • Eigentlich einfach alles. Die kleine ist der Hammer!
  • Das Leder
  • Das sehr attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis

Was mir an der kalahari KAAMA L-12 weniger gefällt

  • Das klingt jetzt wie nach „Krümeln suchen“ aber der Klettverschluss auf dem Deckelfach für die Visitenkarten und die SD_Cards ist sehr laut. Ach vergesst es, das muss so sein. Es gibt nichts was mir nicht gefällt. 

Ich verschenke auch diesen kleinen Schatz und gehe fest davon aus das ich mir diese Tasche irgendwann dann doch wieder bei Amazon bestellen werde. Die passt einfach zu geil zu meiner Leica Q.



Ihr wollt eine der genialen Ledertaschen gewinnen? Lust? Macht Ihr mit?

Es ist ganz einfach! Ihr müsst einfach folgendes tun:

  • Diesen Beitrag in einem Socialen Netzwerk Eurer Wahl teilen
  • Mindestens 10 Euro spenden für einen guten Zweck! Gerne auch mehr – aber BITTE mindestens 10 Euro – ich vertraue Euch da! Es geht um einen guten Zweck! 
  • In einen Kommentar unten – hier in diesem Blogbeitrag – muss folgendes stehen:
    • Wo habt Ihr den Beitrag geteilt?
    • Wofür habt Ihr gespendet?
    • Welche der drei Taschen wollt Ihr gewinnen?
  • Euer Name und Eure Mailanschrift (bei der Kommentar-Eingabe – sieht öffentlich keiner) muss stimmen, da wir den Gewinner per Mail benachrichtigen werden

Also, Ihr seht es ist ganz einfach! Blogbeitrag teilen und was Spenden für einen guten Zweck. Beides in den Kommentar und schon seit Ihr im Lostopf.

Ich ziehe die drei Gewinner am Sonntag Abend, den 02. Juli 2017 um 20:00 Uhr. Wer danach spendet/kommentiert tut was gutes – wird aber keine Tasche mehr gewinnen aus dieser Verlosung.

BITTE BEACHTET DIE HINWEISE ZUR VERLOSUNG AUF TASCHENFREAK.DE


Ich wünsche Euch allen viel Glück und bedanke mcih recht herzlich bei B.I.G. photo equipment für diese Bereitstellung der drei hochwertigen Artikel. Ich freue mich sehr mit Euch gemeinsam etwas gutes zu tun!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


Hinweis in eigener Sache:

Meine Blogbeiträge und Videos sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Artikel ab und zu kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Ein echtes Packwunder – die kalahari KAPAKO K-31 – nicht nur für die Wüste geeignet!

>>> Direktlink zum Video für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen <<<

Puuuuh, was das denn?

… waren meine ersten Gedanken als ich die kalahari KAPAKO K-31 in Canvas Khaki vor ein paar Wochen aus dem Karton nahm. Ich bekam diese Tasche für einen Test zur Verfügung gestellt. Sie gefiel mir aber irgendwie – ich kann heute nicht sagen warum – so gar nicht. Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit die Tasche mal ausgiebig zu testen. Am Wochenende waren wir kurzentschlossen bei Freunden an der Nordsee und dort habe ich mir ein paar Minuten Zeit genommen und Euch das obige Video gedreht um Euch einen besseren Eindruck der Tasche vermitteln zu können.

Die Tasche ist genial. 

… um das Fazit mal vorweg zu nehmen. Die Tasche kostet keine 65 Euro und ist ein echtes Packwunder. Habt Ihr das im obeigen Video gesehen was da alles stressfrei verstaut werden kann?

  • Sony A7R II mit Batteriegriff und dem fetten Sony 24-70 2.8 G Master
  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Leica Q
  • Fujifilm Instax Mini 90
  • Leica C
  • iPad Pro 9.7 inkl. Smart Cover und Back Cover
  • Manfrotto Pixi
  • Manfrotto Clamp
  • zwei Instax Mini Filme
  • Parfum
  • vier Akkus
  • Putztuch
  • Geldbörse 

Ja, die kalahari KAPAKO K-31 ist ein echt kleines Packwunder. Es hat wirklich viel Spaß gemacht diese an der Nordsee als Begleiter dabei zu haben. Man ist ja eh generell viel zu selten am Meer, oder?

Was mir gut gefällt

  • Die Tasche ist ein Packwunder
  • Die Fächer sind sehr alltagstauglich
  • Der Gurt ist bequem und rutscht dank dem Schulterpolster nicht von der Schulter
  • Die Tasche ist sehr weich und damit sehr bequem zu tragen
  • Die Tasche wird mit reichlich Innen-Teilern geliefert
  • Der Preis der Tasche ist extrem attraktiv
  • Die Reißverschlüsse sind sehr leichtgängig und gut zu bedienen
  • Stabile Füße zum Abstellen (der Stoff drumherum steht dennoch im Dreck…)

Was mir nicht gefällt

  • Wenn die Tasche komplett innen mit dem Klett-Flausch ausgestattet wäre, würden die Inneneinteiler etwas fester sitzen. 
  • Der Klett ist nicht sehr fest genäht im Kunststoff der Innentasche. Da muss man ggf. mal vom Schuster nach nähen lassen.

Technische Daten des Herstellers

  • Innen-Breite: 31 cm
  • Innen-Höhe: 22 cm
  • Innen-Tiefe: 10,5 cm
  • Gewicht: 1.100 Gramm

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist erstklassig. Nur beim Innenklett an den Wänden könnten ein paar Nähte mehr investiert werden um den Flausch-Klett besser an den Kunststoffwänden zu fixieren. Das werde ich bei meiner mal nach nähen lassen beim lokalen Schuster. Ansonsten sind alle Nähte einwandfrei. Die Reißverschlüsse sind tadellos und auch die Druckknöpfe sind sehr hochwertig. Die Tasche ist besser verarbeitet als man beim ersten Blick und ihrem Preis vermuten mag.

Bezugsquelle

Mein persönliches und ehrliches Fazit

Wer eine sehr flexible Tasche für sein mittelgroßes Equipment zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis sucht macht mit dieser Tasche keinen Fehler! Für das Geld wird es schwierig eine Tasche mit diesem Ladevolumen und dieser brauchbaren Verarbeitung zu finden.

Ich bedanke mich bei kalahari für diese Teststellung.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


Hinweis in eigener Sache:

Meine Blogbeiträge und Video sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Taschen oftmals kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Fair – Unikat – Handarbeit – Made in Germany

Mit sozialem Engagement und einer besonderen Story schafft man es mich von meinen Prinzipen abzubringen. Einer meiner Taschenfreak-Blogger-Prinzipien ist es ja, nur über Foto- und IT-Taschen hier auf meinem Blog zu berichten. Mit der folgenden Story begründet musste ich dazu allerdings eine Ausnahme machen.

Vor ein paar Wochen bekam ich die folgende Mail, die mich sehr berührt hat. So schrieb mich die nette Silvia von der Offerte GmbH mit den folgendem Text an:

Hallo Taschenfreak,

Ich würde euch uns gerne vorstellen. Unser Unternehmen wurde 2009 gegründet und fertigt Upcycling Taschen aus gebrauchten Drucktüchern. Diese fallen beim Offsetdruckverfahren an, können nicht wiederverwertet werden und landen im Hausmüll. Als zusätzliche Materialien werden gebrauchte Sicherheitsgurte und gebrauchte Kabel verwertet. Somit versuchen wir wertvolle Rohstoffe zu schonen und unseren Abfallberg zu verringern.

Wir beschäftigen Mitarbeiter die in der normalen Arbeitswelt kaum eine Chance haben. Wir sind jedoch keine Behindertenwerkstätte und arbeiten ohne jegliche Zuschüsse. Unsere Mitarbeiter sind z.b. Älter, d.h. sie sind sowohl vom Arbeitstempo als auch von der Auffassungsgabe schlicht zu langsam für ein Unternehmen. Oder nach einer Krebserkrankung von der Krankheit gezeichnet und in der Belastbarkeit eingeschränkt. Bei chronisch Kranken haben wir immer wieder Ausfallzeiten und extreme Leistungsschwankungen. Mütter haben auch heute noch das Problem der Kinderbetreuung, bei auffälligen Kindern ist dies besonders schwer. Gerade für diese Mütter ist es jedoch extrem wichtig Bestätigung durch ihre Arbeit zu erfahren. Mitarbeiter die die deutsche Sprache gar nicht oder kaum beherrschen, können hier ihren Einstieg bekommen.

Die meisten unserer Mitarbeiter haben einen langen Leidensweg hinter sich. Zum einen erfahren sie Druck durch die Arbeitsagenturen, zum anderen ist ihr Selbstvertrauen durch ihre Misserfolge meist ganz unten, sodass sie sich eigentlich nichts mehr zutrauen und positive Erfahrungen gar nicht mehr stattfinden.
Für diese Menschen ist ein Wiedereinstieg kaum machbar. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie es sich schlicht und einfach nicht mehr zutrauen.

Hier wollen wir ihnen die Möglichkeiten geben ihre Stärken wieder zu entdecken, einzubringen, eine Bestätigung zu erhalten. So werden unsere Taschen nicht von einem einzelnen entworfen, sondern von der kompletten Belegschaft entwickelt. D.h. eine Grundidee ( von einem Kunden, einem Vertriebspartner, einem Mitarbeiter) wird aufgezeigt, wird allen zur Verfügung gestellt und jeder macht seine Vorschläge. Hierdurch erreichen wir, dass jeder der Mitarbeiter sich mit dem Produkt identifizieren kann, außerdem stärkt dieses Mitwirken ihr Selbstvertrauen.

Die erste Ausführung wird dann zusammen hergestellt. Da die Fähigkeiten der Mitarbeiter sehr unterschiedlich sind, fertigen wir in sehr kleinen Arbeitsschritten. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass jeder zumindest einen Schritt selbständig ausführen kann. Unsere Arbeitsplätze sind immer Gruppenarbeitsplätze, da ein Austausch wichtig und erwünscht ist.
Durch dieses Miteinander lernen sie die Schwächen der Kollegen zu akzeptieren, können sich gegenseitig helfen, was wiederum ihr eigenes Selbstvertrauen stärkt und ihnen zeigt, dass auch ihre Schwächen akzeptiert werden.

Pausen finden stündlich statt, da eine längere konzentrierte Arbeit meist nicht möglich ist, aber auch dass kleine und größere Probleme miteinander ausgetauscht werden können. Auch für Mitarbeiter mit Sprachlichen Einschränkungen ist dieser Austausch sehr wichtig, da gerade hierbei die deutsche Sprache gelernt wird.

Durch Kontakte in andere Unternehmen, können wir Mitarbeiter, die wieder festen Boden unter den Füßen haben, bei einem Einstieg weiterempfehlen. Leider ist dies in den letzten Jahren kaum mehr machbar, da es immer mehr Menschen gibt, die dem Druck der Arbeitswelt einfach nicht mehr standhalten können.

Durch unsere offene Produktion können Vertriebspartner und Endkunden während der Produktion den Mitarbeitern bei der Produktion zuschauen. Hierdurch erfahren die Mitarbeiter die direkte positive Bestätigung durch den Besucher.

Das außergewöhnliche an unserem Unternehmen ist nicht nur das was wir tun, sondern wie wir es tun!

Nachhaltigkeit nicht nur unserer Umwelt gegenüber, sondern auch gegenüber den Menschen!

Bilder unserer Produkte findet Ihr auf www.fairbag-shop.de oder unter Facebook www.facebook.com/fairbagshop.

Kritik und Anregungen sind herzlich willkommen!

Es hat mich berührt, dass es in der heutigen von Digitalisierung und Erfolgsdruck durchsetzen Gesellschaft noch ein solches Unternehmen gibt.  Zudem fasziniert es mich, dass damit Menschen eine wertvolle und sinnvolle Aufgabe bekommen und somit Produkte auf den Markt gebracht werden können, die Umweltverträglich und noch dazu recht schick und fernab vom Mainstream sind.

Da ich mich sehr lobend und positiv in der äußerst netten Mailkommunikation mit Silvia geäußert habe, habe ich einen Fairbag CityBackPack im Wert von 97,50 Euro bekommen. Diesen seht Ihr auf den nachfolgenden Fotos.

Das Material:

Das Kunststoffartige recht feste und wasserabweisende Material besteht aus gebrauchten Drucktüchern. Diese fallen beim Offsetdruckverfahren an und können nicht wiederverwertet werden und landen wenn sie nicht zu Taschen „umgebaut“ werden im Müll und belasten damit unsere Umwelt. Das Material fasst sich gut, besser als eine uns allen bekannte LKW Plane. Man bekommt keine Schwitzenden Finger wenn man die Tasche länger in den Händen hält.

Der Gurt:

Der Gurt ist ein uns allen bekannter Automobil-Sicherheitsgurt. Dieser ist damit nahezu unkaputtbar und sehr robust und zugleich sehr bequem zu tragen. Die Länge ist auch für mich mit 1,93m Körperhöhe sehr lang und ausreichend diese Tasche auch quer über dem Oberkörper zu tragen.

Das Volumen:

Wir Ihr auf den Bildern sehen könnt ist in der Tasche ein Flies-Insert eingesetzt. Damit können auch sensible Inhalte, wie mein persönlicher Schatz, meine Leica Q oder diverse IT-Gadgets damit beruhigt transportiert werden. Das Insert fühlt sich toll an und ist wie Tasche auch sehr solide verarbeitet.

Die Verarbeitung:

Robust und Alltagstauglich. Ich denke das beschreibt es am besten. Die Tasche wirkt auf mich als ob sie für die Ewigkeit gefertigt wurde. Es fehlt Ihr an „SchickiMicki“ aber das würde auch nicht  zu diesem Konzept passen. Sie ist robust und solide gefertigt um genau das zu sein was sie soll – eine alltagstaugliche Tasche!

Und jetzt? Geschenke – Geschenke – Geschenke…

Jetzt verlose ich diese Tasche an einen von Euch der diesen Beitrag hier in seinen Social Medias teilt und hier im Blog in einem Kommentar hier unten kommentiert wo und wann er das geteilt hat. Dieses Unternehmen mit diesem Sozialen Engagement hat es verdient etwas „Publicity“ zu bekommen. Seht Ihr das auch so? Dann teilt es und erwähnt es positiv und landet in meiner elektronischen Lostrommel. Am Sonntag Abend, den 18.06.2017 um 18:00 ist quasi „Einsendeschluss“ Bitte beachtet in diesem Zusammenhang die folgenden „Regeln“.

Ich wünsche Euch allen viel Glück bei der Verlosung und sage recht herzlich Danke für diese grundsolide Einstellung, das umweltbewusste Engagement und die sensationelle soziale Kompetenz des Unternehmen das die Fairbags auf den Markt bringt. Danke!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


BITTE BEACHTET DIE RECHTLICHE GRUNDLAGE ZU DIESER VERLOSUNG!

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Der graue Little Messenger von Compagnon in der näheren Betrachtung

>>> Link für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen <<<

Eine graue Leder-Fototasche? Im Ernst?

So oder ähnlich habe ich jetzt einige Reaktionen gehört auf meine bisherigen Zusammentreffen mit anderen Fotografen in den Sozialen Medien oder im echten realen Leben.

Grau? Da könnte ich jetzt doch schwach werden. Muss ich mir mal näher ansehen…

… sind die anderen Reaktionen. Diese Lederfarbe scheint zu polarisieren. Das mag ich. Zum „näher anschauen“ habe ich Euch obiges kleines Video aufgenommen um Euch einiges zu dieser Tasche zu zeigen und zu erzählen. Klickt Euch mal rein.

Die Tasche ist nun einige Tage bei mir und hat schon einige Termine und auch eine Hochzeitsreportage mitgemacht. 

In der vollsten Beladung geht – sehr bequem – folgendes hinein:

  • Sony A7R II mit Sony 85 1.4 G Master
  • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
  • Leica Q
  • Unterlagen / Tablet
  • Smartphone
  • Geldbörse
  • 4 Akkus
  • Speicherkartenetui

Die passt zu mir. Ich mag das kleine graue „Stück“. Was sagt Ihr? Bin auf Eure Meinungen gespannt.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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