Die Peak Design Everyday SLING 10L im Test beim Taschenfreak

„Was eine unscheinbare gewöhnliche Tasche…“

.. dachte ich als ich die Sling 10L aus der Everyday Serie von Peak Design das erste Mal bei einem Freund kurz sah. Dennoch wollte ich diese für Euch persönlich testen und Euch einen kurzen Bericht dazu liefern. Enjoyyourcamera.com hat mir dafür diese schwarze Peak Design Everyday Sling 10L zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank.

Das Video oben habt Ihr Euch angesehen?

Nachfolgend noch mal ein paar Highlights, was mir gefällt und was mir nicht so gefällt für Euch in Textform.

Highlights

  • Die bequeme Schultertasche und Slingtasche mit sehr effizienter und schneller Gurtverstellung.
  • Sehr robuste Materialien:
    • Außen: Rugged Ultralight Nylon Canvas
    • Innen: Weicher Stoff der keine Kratzer hinterlässt
    • Waterproofed Stoffe – auch die Reißverschlüsse
  • Trennwandsystem mit ausklappbaren Trennwandteilen – nennt Peak Design Flex Fold.
  • Laptop / Tabletfach.
  • Erweiterbare Vortasche.
  • Stativhalterung.
  • Zugriff auf den Inhalt mit vom Körper wegklappenden Deckel – nennt Peak Design On-Body-Access.
  • Schultergurt verstellbar – zweifach:
    • „Long Term Adjuster“ von Peak Design genannt – die Verstellung direkt an der Tasche.
    • „Quick Adjuster“ von Peak Design genannt – die Schnell-Verstellung mitten im Gurt.
  • Der Reißverschluss-Schnipsel kann für Dienstahlschutz verklemmt werden – nennt Peak Design „Theft-Resistant Zipper – Locks Zipper Pulls“.
  • Handgriff und Trollyband.

Was mir gut gefällt

  • Die flexiblen Inneneinteiler – die sind einzigartig und finden keinen auf dem Markt der besser ist!
  • Die Materialien fühlen sich gut und dennoch robust an.
  • Die Tasche ist auch über viele Stunden bequem zu tragen.
  • Die Tasche kann auf wirklich jeden Körper angepasst werden – und das schnell und sicher!
  • Die Tasche ist auf jeden Fall Regenfest.
  • Es passt mehr rein als man denkt und man der Tasche von außen ansieht.
  • Egal ob DSLR, Systemkamera oder dicke Bridgekamera – die Sling 10L hat die perfekten Maße für alle drei Systeme.

Was mir nicht soooo Super gefällt

  • Die Tasche ist – wie im Video deutlich erklärt – einen guten Zentimeter zu flach (also nicht hoch genug) – denn dann würde das 13″ MBP Retina und auch das 12.9″ iPad Pro wirklich bequem hinein passen.
  • Der schwarze Stoff zieht am ersten Tag Fussel und Hunde und Katzenhaare an wie ein Staubsauger. Das lässt aber nach wenigen Stunden direkt nach.

Links:

Danksagung

Ich bedanke mich ganz deutlich für den Test der Tasche bei Enjoyyourcamera.com.

Mein persönliches Fazit

Das Video oben hattet Ihr gesehen? Die Peak Design Everyday Sling 10L sieht viel langweiliger aus als sie in der Benutzung ist. Die Tasche macht sehr viel Spaß im Handling und ist äußerst solide verarbeitet. Peak Design wissen auf jeden Fall genau was sie tun!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


Hinweis in eigener Sache zur WERBUNG:

Meine Blogbeiträge und Videos sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Artikel ab und zu kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Ein Dankeschön an Euch – ich verlose einen nagelneuen Compagnon Backpack – für einen guten Zweck!

Compagnon hat heute in seiner Kickstarter Kampagne für die beiden neuen Backpacks, Explorer und Explorer Plus das Finanzierungsziel erreicht und die beiden neuen Produkte werden in die Produktion gehen. Da ich schon sehr früh „eingeweiht“ wurde in dieses Projekt und auch den Compagnons etwas mit Ideen, Hardware und Kritik und schlussendlich mit etwas Social Media Marketing helfen konnte, freut mich das ganz besonders.

Auf die Dankesnachricht heute früh für meinen Support musste ich den lieben Compagnon-Buben allerdings was aus den Rippen leiern als kleines Dankeschön.

Ein Dankeschön – nicht für mich – sondern für Euch meine lieben Leser und Follower. Lasst uns zusammen was gutes tun für einen guten Zweck!

So freut es mich mit diesem Beitrag einen nagelneuen Compagnon Backpack aus rotem waxed Canvas mit schwarzem Leder zur Verlosung ausspielen zu können.

Habt Ihr Lust diesen „Kult-Foto-Rucksack“ zu gewinnen?

Es ist ganz einfach! Ihr müsst einfach folgendes tun:

  • Diesen Beitrag in einem Socialen Netzwerk Eurer Wahl teilen
  • Mindestens 20 Euro spenden für einen guten Zweck! Gerne auch mehr – aber BITTE mindestens 20 Euro – ich vertraue Euch da! Es geht um einen guten Zweck!
  • In einen Kommentar hier unten – hier in diesem Blogbeitrag – muss folgendes stehen:
    • Wo habt Ihr den Beitrag geteilt?
    • Wofür habt Ihr gespendet (bzw. an wen)?
  • Euer Name und Eure Mailanschrift (bei der Kommentar-Eingabe – sieht öffentlich keiner) muss stimmen, da wir den Gewinner per Mail benachrichtigen werden.

Ihr seht – es ist ganz einfach! Blogbeitrag teilen und etwas Spenden für einen guten Zweck. Beides in den Kommentar hier im Blog rein tippen und schon seit Ihr im virtuellen Lostopf.

Der Gewinn hat einen Wert von 449 Euro – sowas gab es noch nie auf Taschenfreak.de!!!

Für nur 20 Euro – mit einer Spende für einen sozialen guten Zweck (den ich auch noch beim Finanzamt absetzen könnt) seid Ihr im elektronischen Lostopf! Macht mit! Die Chance ist groß. Es ist doch bald Weihnachten…

Ich ziehe den Gewinner am Sonntag Abend, den 03. Dezember 2017 um 20:00 Uhr. Wer danach spendet/kommentiert tut was gutes – wird aber keine Tasche mehr gewinnen aus dieser Verlosung.

Der Rucksack kommt in den nächsten Tagen bei mir an und freut sich auf den Gewinner am 03.12.2017! Somit kann einer von Euch einen schicken Compagnon Backpack im Wert von 449 Euro bei sich unter den Weihnachtsbaum legen (…oder gleich nutzen. Smile.).

BITTE BEACHTET DIE HINWEISE ZUR VERLOSUNG AUF TASCHENFREAK.DE


Ich wünsche Euch allen viel Glück und bedanke mich recht herzlich bei Compagnon für diese Bereitstellung dieses hochwertigen Artikels. Ich freue mich sehr mit Euch gemeinsam etwas gutes zu tun!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


Links:


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Der Harry bekommt ein neues Herz – oder – DIY Innenleben für Oberwerths Harry & Sally

Meine Social Media Buddys wissen es – ich liebe meinen blauen Oberwerth Harry und habe diesen gerne auf kleinen Ausflügen und Touren dabei. Die ganz treuen Follower wissen auch, das ich bereits am ersten Tag das originale „Innentäschle“ raus genommen habe, da es für meine Sonys zu eng war. Die Tasche selbst ist aber groß genug. Mit alten Tascheneinteilern habe ich mir da dann selbst was zusammen geschustert.

Gestern war es dann endlich so weit und meine liebe Frau hat von mir erklärt bekommen, für was ich Ihr vor einigen Wochen die Nähmaschine gekauft habe. Ok ich werfe jetzt fünf Euro ins Macho-Spruch-Schweinchen ein. Smile. Also Spaß beiseite. Was war das Ziel?

Ich möchte folgendes im Harry transportieren:

  • Reise-Set:
    • Sony RX10 MK III
    • Sony A6300 mit Sony SEL 10-18
    • iPad Mini 4
    • Akkus, Speicher, Putztuch
  • High-End-Reportage-Set:
    • Leica Q
    • Sony A7r II mit Sony Zeiss 55 1.8 oder Sony G Master 85 1.4
    • iPad Mini 4
    • Akkus, Speicher, Putztuch

Um das alles stressfrei und „quetchfrei“ in den Harry zu bekommen musste ein DIY-Innenleben hergestellt werden. 

Der Plan war fertig. Eine Bodenplatte. Eine aufrechte Trennwand und zwei Rückwände, zwischen die das Tablet passen muss, und fertig sollte die neue „Inneneinrichtung“ für Harry sein. 

Ich bestellte mir also Moosgummi und Stoff. Als Stofffarbe wählte ich ein grelles Orange das auch im dunklen noch ermöglicht zu sehen ob in der Tasche noch etwas liegt (Objektivdeckel und Co.). Als Moosgummi wählte ich einen 3mm Moosgummi, der genug Schutz bietet und grade so genug Stabilität mit bringt. Beides habe ich bei Amazon bestellt.

Ansonsten braucht man für die eigene Kreation dann noch:

  • Eine liebe Frau die die Nähmaschine bedienen kann
  • Eine Nähmaschine die auch durch Moosgummiplatten nähen kann
  • Einen „Plan“.
  • Geduld
  • bissi Klettband
  • und ein bisserl Zeit

Da der Harry an der inneren hinteren Rückwand ein Reißverschlussfach hat und der Reißverschluss ggf. die Metallrückseite des iPads verkratzen könnte mussten also zwei „Rückwände“ gebaut werden, zwischen die das iPad rutschen soll. Damit ist das rundherum geschützt und kann dennoch schnell raus gezogen werden. Die hinteren inneren beiden Taschen können dann weiterhin genutzt werden für SD-Card-Lightning Adapter und Headset und ähnliches.

An der Vorderseite habe ich keine „Stellwand“ mehr gebaut, da mir hier die Taschenwand selbst und die Vordertasche genug „Ramm-Schutz“ für das Equipment bietet. Dadurch bleibt die Taschentiefe erhalten und es gehen die dickeren Sonys damit auch in den kleinen Oberwerth Harry hinein. 

Wer nur die Leica Q und eine Leica M in der Oberwerth Harry & Sally transportieren wird, braucht das alles nicht und kann mit dem serienmäßigen Innenleben der Oberwerth Tasche glücklich werden. Leider sind die Sony Systemkameras aber etwas „dicker“ und brauchen etwas mehr Platz.

An dieser Stelle wird es Zeit für ein fettes Danke an meinen Schatz, die meine Bastelflausen unterstützt und mir das gestern so genäht hat. Hat Spaß gemacht den Abend zusammen an der Nähmaschine und dem Schneidebrett zu verbringen. 

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Der Explorer Backpack im Test an der Küste – die neuen Compagnon Explorer Backpacks mit Deuter zusammen mal näher betrachtet

DIREKTLINK ZUM EINGEBUNDENEN VIDEO FÜR DIE DIE DAS NICHT SEHEN

Kickstarter?
Eine renommierte Marke wie Compagnon geht über Kickstarter?
Warum das denn?

Deuter?
Warum das denn?

Stoff und Gummi?
Kein waxed Canvas und Leder mehr?
Warum das denn?

Tja, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen nachdem wahnsinnig viele User seit Jahren verlangen, kann schon lustige Gegenfragen aufwerfen. So müssen sich Valentin und Vitalis von Compagnon auch fühlen, die vor einigen Tagen mit ihren beiden neuen Babys – dem Explorer Plus Backpack und dem Explorer Backpack an die Öffentlichkeit gegangen sind und diese im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne vorgestellt haben.

„Unser Ziel ist es, denjenigen einen leichten Rucksack anzubieten, die Ihr umfangreiches Foto- und Film-Equipment auch über lange Zeit sehr bequem und gesund tragen wollen.“

Zitat aus einem persönlichem Gespräch mit den beiden Compagnon Gründern Vitalis und Valentin und mir.

Und genau das Compagnon in Kooperation mit Deuter meines Erachtens mit den beiden neuen Explorer Backpacks auch geschafft. Ich habe nun seit ein paar Tagen die beiden Rucksäcke dabei und teste diese gerade hier in Dänemark an der Küste. Es sind zwei Prototypen der Rucksäcke, die nach erfolgreicher Kickstarter-Kampagne von Compagnon bei Deuter in Auftrag zur Produktion gegeben werden.

In meinem Reisegepack ist der Explorer Plus Backback in der Farbe Arctic mit seinen 25L Volumen  (plus 12L im RollTop) und der Explorer Backpack in der Farbe Stone mit seinen 16L Volumen (plus 9L im RollTop) .

Die ganzen Details wie Größe, Gewichte und Preise findet Ihr in aller Ausführlichkeit auf der entsprechenden Kickstarter-Seite. Diese möchte ich hier ungerne noch mal vorkauen.

In meinem obigen Video habe ich versucht Euch so komprimiert wie möglich meine Meinung, Eindrücke und Highlights der beiden Rucksäcke rüber zu bringen.
Habt Ihr Euch das Video angesehen?

Die Highlights der Explorer Backpacks

  • Tragesystem eines perfekten Wander-Rucksacks von Deuter
  • Diebstahlgeschützter Seiteneingriff für schnellen Zugriff auf die Kamera ohne den Backpack absetzen zu müssen
  • Extrem geräumiges RollTop-Fach oben drauf
  • Seitenfach durch Dehnfalten sehr gut nutzbar
  • an beiden Seiten Trageschlaufen für Stative, Wanderstöcke oder auch Jacke(n)
  • Gummierter Wasserfester Boden
  • Rucksack bleibt auch voll beladen stehen
  • Zugriff aufs Hauptfotofach nur über den Rücken
  • Das Frontfach ist sehr gut nutzbar und nicht nur „Nice to Have“
  • Zwei Größen (16L im Explorer und 25L im Explorer Plus)
  • Zwei Farben (Arctic und Stone)
  • Hüftgurt sehr gut – wie von einem guten Trekking-Rucksack – aber auch abnehmbar
  • Magnetischer RollTop-Gurt-Verschluss für Einhandbedienung
  • Robuste und Wasserabweisende Außenmaterialien

Ein paar Hinweise zu den Explorer Backpacks

Die Explorer Backpacks wird es in zwei Größen und jeweils zwei Farben geben. Die Farben sind Arctic (ein helles Blau) und Stone (ein schickes dezentes Grau). Der Explorer Backpack hat ein Ladevolumen von 16 plus max. 9 Liter im RollTop-Fach und der Explorer Plus Backpack ein Ladevolumen von 25 plus max. 12 Liter im RollTop-Fach.

Für Menschen unter 180 cm Körperhöhe sind beide Backpacks sehr gut geeignet. Für Menschen über 180 cm Körperhöhe empfehle ich aus meinen eigenen Tests hier in Dänemark im Moment eher den Explorer Plus Backpack, also den größeren. Auch ich als XXXXL-Kerl kann zwar beide Explorer Backpacks bequem tragen, aber besser aussehen „am Mann“ tut bei meiner Körpergröße und -fülle eindeutig der größere Explorer Plus.

In den Explorer passt bequem ein 13″ Macbook oder schmales 14″ Ultrabook hinein. Auch ein iPad Pro 12,9″ passt wunderbar noch hinzu. In dem Explorer Plus kann man auch ein Macbook Pro mit 15″ verstauen.

Die Inneneinteilung ist mit reichlich Innen-Wänden extrem flexibel auf jegliche persönliche Anforderungen anzupassen. Man braucht einen Moment um es sich dort sinnvoll und „bequem“ einzurichten, aber es geht wirklich alles so wie man will, dank der sehr stabilen und dennoch sehr flexiblen Inneneinteiler.

Warum Kickstarter?

Nun, das haben Valentin und Vitalis sehr gut in Ihrem Facebook Live Video erklärt und auch in der Pressemeldung ist das wirklich gut erklärt worden:

Dieses besondere und ehrgeizige Projekt möchte die noch junge Firma compagnon mit Hilfe der Kickstarter Community realisieren. Da die Produktion über den Weltmarktführer Deuter große Stückzahlen erfordert, benötigt compagnon für die Markteinführung des „explorer“ den finanziellen Support aller potentiellen Kunden.

Hinter dem Anreiz der einmaligen Sonderpreise, die im Einzelhandel so niemals möglich wären, können die Unterstützer des Projekts diesen Rucksack nicht nur besonders günstig sondern auch schon vor der Markteinführung erhalten.

So bekommt zum Beispiel ein „Early Bird“ (engl.: früher Vogel) den Rucksack, die Hüftflosse und die Schutzhülle zu einem stark reduzierten Preis im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung.

Kickstarter ist keine Shopping-Plattform sondern eine Spenden-Community.

Jedes Projekt hat ein Finanzierungsziel, welches zwingend erreicht werden muss um das Produkt überhaupt in Produktion zu bringen. Unterstützer erhalten Belohnungen, die sich nach der Höhe ihrer Spende richten.

Da die auf Kickstarter gezeigten Produkte oder Projekte meist noch nicht existieren, gibt es natürlich eine gewisse Wartezeit auf das Eintreffen der Belohnung. Eine genaue Zeitplanung wird im Rahmen der Kampagne erläutert.

Ich persönlich finde diesen Weg sehr gut und vernünftig. Ich bin mir sicher das die beiden Gründer das Projekt auch ohne Kickstarter direkt hätten starten können, aber warum soll ein sehr gesundes Unternehmen das seit fünf Jahren schuldenfrei und gesund wächst sich mit einem neuen Produkt – einem das sogar noch anders geartet ist als die bisherigen – „übernehmen“ und gewagte Risiken eingehen? Ich halte das für extrem vernünftig welchen Weg die beiden hier eingeschlagen haben.

Was mir besonders gut gefällt

  • Das bequemste was ich bisher auf dem Rücken hatte – mit Abstand das Bequemste!
  • Der starke und stabile Hüftgurt ist kein Muss. Ich mag persönlich keine Hüftgurte. 
  • Die Farbe Arctic ist ja genau meins!
  • Das sehr geräumige RollTop – das ja irre was da alles rein passt.
  • Die Inneneinteilung ist wahnsinnig flexibel gestaltbar.
  • Der Handgriff an dem man den schweren Rucksack gut „rum-heben“ kann.
  • Die Schultergurte sind nicht zu dick gepolstert.
  • Der magnetische Verschluss macht viel Spaß am Gurt über dem RollTop-Fach.
  • Der Gummiboden kann wirklich auch mal in einer fetten Pfütze stehen. Ja ich habe das getestet. Alles trocken geblieben.
  • Das Frontfach ist sehr gut nutzbar mit seinen Fächern. 
  • Das Seitenfach ist viel besser nutzbar als am Classic Backpack durch seine Dehnfalten.
  • Die Stativhalterungen. Einfach aber sehr gut gelöst.

Was mir nicht ganz so gefällt

  • Das Grau am Bodenfach – das wäre in Schwarz m.E. sinnvoller.
  • Das ich die Prototypen wieder abgeben muss. Seufz. Bin echt verliebt in den großen Blauen Engel….

Bilder – Explorer Backpack – Auspackzeremonie

Bilder – Explorer Plus Backpack in Action

Bilder – Explorer Plus Backpack mit Stativ

Links

Bilder – Compagnon Backpacks im Vergleich

Wie Ihr sehen könnt ist der Explorer Plus Backpack und der Classic Backpack sehr ähnlich von den Innenabmessungen. Der Explorer Plus ist nur im Innenfach deutlich tiefer so das man einige Objektive darin stellen kann und diese nicht flach legen muss. Dadurch passt in den Explorer Plus auch etwas mehr Equipment hinein. 

Mein persönliches Fazit

Mein erster Eindruck war, nun sagen wir mal, vorsichtig zurückhaltend, denn es war nicht das von mir geliebte Material Waxed Canvas, welches ich an meinem orangenen Compagnon Backpack so liebe – gerade in Verbindung mit dem Leder. Aber als ich den „fetten“ Hüftgurt entfernte und den Rucksack vollbeladen das erste Mal auf meinem Rücken hatte und ein paar Kilometer durch das Hafenstädtchen schleppte und den Rucksack quasi gar nicht auf dem Rücken merkte, dann war es um mich geschehen. Die Farbe Arctic ist für mich und meinen persönlichen Geschmack ein absoluter Volltreffer. Der Gummiboden könnte von mir aus besser in schwarz gehalten sein damit man ihm weniger den „Alltag“ ansieht aber in seiner Funktion ist er gnadenlos genial.

Kurzum: Wer sich keinen „Früh-Bucher-Bonus“ bei der Kickstarter-Kampagne sichert ist selbst schuld. Einen bequemeren und funktionaleren Foto-Wander-Rucksack werdet Ihr nicht finden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Vitalis und Valentin von Compagnon für das Vertrauen bedanken und die großartige Chance die beiden Rucksäcke schon so frühzeitig anhand der beiden Prototypen testen zu können um meinen Lesern diesen Bericht liefern zu können. Ich drücke Euch – und vor allem uns Usern – die Daumen das das Kickstarter-Finazierungsziel zeitnah erreicht wird und diese extrem guten Produkte in die finale Produktion gehen werden. 

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Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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Der wirklich perfekte Schutz für die Leica – der Oberwerth 1-Second-Camera-Holster

„Ich suche eine kleine leichte Hülle für meine teure Leica um diese einfach ins Auto oder in den Rucksack werfen zu können – Was kannste empfehlen Herr Taschenfreak?“

Ganz ehrlich, ich konnte diese Frage nicht mehr hören. Auf meiner Mailbox auf dem Telefon habe ich mindestens zwei mal in der Woche diese Frage aufgesprochen wieder vorgefunden. In meiner Mail-Inbox zum Taschenfreak-Kanal habe ich diese Frage ungelogen mindestens 30 mal im Monat gefunden. Es scheint, insbesondere den Leica-Usern ein Riesen-Thema zu sein. Eine brauchbare – wenn auch sehr wenig schicke Lösung – waren die Neoprentaschen von OpTech oder von Leica direkt. Schön war aber anders und wer keinen Klett mag, war damit auch nicht happy. Ich auch nicht…

Jetzt hat sich dieser scheinbar offenkundigen Problematik der die Deutsche Edeltaschen-Schmiede Oberwerth aus Koblenz angenommen. Über Kickstarter haben die Koblenzer Handmade-Taschenfertiger den 1-Second-Camera-Holster angeboten.

Schaut Euch dazu mal mein kurzes Video an:

Die Highlights des Oberwerth 1-Second-Camera-Holster aus meiner Sicht:

Was mir sehr gut gefällt

  • Die geniale Größe der Tasche – es passt 100% genau zur Leica Q oder Leica M
  • Das es zwei Größen gibt – für die kleinen Leicas oder Systemkameras und eine große für die DSLRs
  • die vielen Farben – da ist für jeden Geschmack was dabei (oder die schwarze für die Leica Q und eine andere Farbe für die Leica M…)
  • Das extrem geile Leder – ja diese Formulierung passt!
  • Das Oberwerth sich dieser „offenen Baustelle“ der Leicanianer angenommen hat. Danke.

Was mir nicht so gefällt

  • die Pinke Version. 🙂
  • das ich die Variante ohne langen Gurt und ohne die noch nicht genau beschriebene „The Compact All Leather Bag“ bekommen habe. 🙂 (Oberwerth – wir müssen reden – smile)

Links

Mein persönliches Fazit

Kurz und Knapp: DANKE Oberwerth! Perfekt!

Schaut Euch mal in Ruhe das Video und die Details so wie die verfügbaren bzw. über Kickstarter bestellbaren Farben auf der Kampagnen-Seite an. Im Februar geht es los…

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer


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