Richard – der neue dicke William oder der Opa von Harry & Sally?

>> Direktlink zum eingebetten Video <<<

Richard – der große Bruder von William – oder gar der große Onkel von Harry & Sally? Diese edlen Fototaschen von Oberwerth bringen mich „Royalen Königshaus-Muffel“ doch noch dazu mich mit Königshäusern und Thronfolgen zu beschäftigen. Seufz… was Fototaschen alles bewirken können.

Eigentlich ist im obigen Video, in den etwas über 10 Minuten, alles gesagt zum neuen und echt sehr edlen Richard aus dem Hause Oberwerth. Da ich aber von einigen von Euch weiß, das sie lieber Lesen anstatt Videos zu schauen, schreibe ich das für Euch noch mal kurz zusammen.

Richard ist…

  • … Geil! (Sorry – das musste jetzt so raus!)
  • … aus feinstem sehr weichem aber unglaublich robustem Leder. Wie auch immer die das machen bei Oberwerth.
  • … quasi baugleich wie William – nur einen Ticken größer – einen praktischen und wesentlichen Ticken!
  • … am Gurt gefühlt etwas länger geworden als der William und auch als Harry & Sally.
  • … mit genialen großen und sehr praktischen Fronttaschen versehen
  • … wie die anderen Oberwerths ebenso mit den genialen Loxx Verschlüssen versehen.
  • … mit einem herausnehmbaren – eingekletteten (gibts das Word im Duden?) – Foto-Inlay / Foto-Innentasche bestückt. Diese Innentasche kann man mit Deckel verschließen.
  • … mit zwei „Prinz-Charles-Ohren“ versehen die das Innenleben der Tasche gegen Wassereintritt etwas schützen.
  • … aus 100% aus vollnarbigem, gewalktem Rindleder handgefertigt in Deutschland.
  • … der größte (oder die größte…) Kameratasche aus der „Casual-Line“ von Oberwerth.

Was gefällt mir sehr gut?

  • Das sensationelle Leder! Ich liebe es!
  • Die Funktionalität der Tasche bei dem sehr edlen und zeitlosen Design.
  • Die Loxx-Verschlüsse.
  • Das Trollyband am Rücken.
  • Der relativ lange Schultergurt. Sie lässt sich bequem über „Kreuz“ tragen.

Was gefällt mir nicht ganz soooo gut?

  • Der Reißverschluss der inneren hinteren kleinen Tasche. Der kann, wenn man nicht aufpasst, ggf. Kratzer am Tablet oder Notebook verursachen. (bei sorgsamer Handhabung allerdings nicht – aber das würde ich irgendwie anders lösen).
  • Das „Notebookfach“ ist kein echtes Notebookfach. Da fehlt unten ein klein wenig Polsterung damit das Notebook beim Abstellen der Tasche auf harten Böden keine Stöße abbekommt. Dennoch kann man – und das recht gut – ein bis zu 13″ Macbook darin verstauen. Auch ein smartes 14″ Windows Ultrabook passt noch hinein. Mein iPad 12,9 – habt Ihr im Video gesehen – passt auch wunderbar rein. 15″ Macbook weiß ich nicht – das kann ich selbst nicht testen.
  • Das Fotofach – das herausnehmbare Inlay. Wenn die Innenwände der Ledertasche/-hülle schon „klettfähig wären, hätte man bei gleichem Außenvolumen viel mehr Innenvolumen. Das Inlay schützt das Equipment extrem gut, braucht aber eben recht viel Platz in der schicken Tasche. Siehe dazu den Hinweis zur Oberwerth Porto im Video oben.

Wünsche des Taschenfreak an Oberwerth

  • Ich wünsche mir einen Oberwerth Philip – der noch breiter und tiefer ist – so das man das selbe Innenvolumen wie bei der Oberwerth Porto hat – aber das gepaart mit dem genialen Leder der Casual Serie – eben das Leder des William oder Richard.
  • Einen Handgriff.

Ich sage herzlich Danke an Oberwerth für diese „Evolution“ der Casual Serie und das es jetzt William etwas größer gibt in Form des Richards. Ich danke auch der Firma Oberwerth für das stets offene Ohr für das Markt-Feedback und der Kunden. 

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

p.s.: Wann kommt Philip?? 🙂

Veröffentlicht unter Leder, Schultertasche, Schultertasche mit Notebook | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Blogger Relations in der Praxis – wenn eine Hersteller-Blogger-Beziehung freundschaftlich wird

Können Blogger und Hersteller Freunde werden?

Bleibt die Objektivität gewahrt wenn man sich gut versteht?

Ist ein Blogger der mit einem Hersteller befreundet ist und sich ab und zu mal trifft noch glaubwürdig?

Kann der Blogger noch schreiben und denken was er will?

Verbaut sich der Blogger damit nicht seinen Zugang zu den anderen Herstellern?

Was sagen denn seine anderen „Partner“ dazu?

Da fliest doch Kohle!

Echt jetzt? Das sind Sorgen von Blog-Lesern? 

Generell würde ich auf diese Fragen gerne schreiben:

„Alles Quatsch!“ … oder „Mir doch egal – Blogger sind auch Menschen!“

Ich denke aber es macht Sinn ein wenig mehr Worte dafür zu verwenden. Ich war gestern mal wieder bei Compagnon in Birkenfeld zu Besuch und wir haben am Abend lecker Kaffee getrunken und geschnackt. Was macht ein Blogger wenn er beim Hersteller sitzt? Was passiert da? Das will ich Euch gerne mal in Stichworten erzählen:

  • Die neuen Räumlichkeiten bewundern
  • Die verschiedenen Modelle in allen Farben mal bestaunen
  • Kaffee trinken
  • Über die Kinder lachen
  • Vom Urlaub erzählen
  • Kaffee trinken
  • Die vielen Prototypen begrabbeln
  • Unter NDA (Geheimhaltungsvereinbarung per Handschlag) die neuen Themen der nächsten Monate ansehen und „begrabbeln“
  • Feedback der Blog-Leser abliefern
  • Kaffee trinken
  • Über Farben diskutieren
  • Männer/Frauen – Anforderungen beleuchten (Kerle können ja sooo anders denken…)
  • Kaffee hatte ich schon erwähnt, oder?
  • Über die Zukunft philosophieren!
  • Produkte im Detail besprechen und Kleinigkeiten zur Optimierung andiskutieren – kontrovers und offen – aber sehr konstruktiv
  • Über die Champs der Branche (Fotografen) schnacken
  • Lachen – viel Lachen!
  • Sich in den Arm nehmen und schöne Grüße an die Family ausrichten!
  • Sich wundern wo die letzten zwei Stunden „hin“ sind?

Ja und? Wenn man „befreundet“ ist gehen doch NDA Themen anderer auch mal hier und da hin? Das kann man doch nicht trennen?! 

Oh, doch das kann „man“, also ich, zumindest sehr wohl trennen. Der beste Kumpel weiß auch Sachen die meine Frau nicht weiß und meine Frau kennt Themen die den allerbesten Kumpel nichts angehen. 

Wer seine Frau oder seinen besten Kumpel schon mal verarscht hat, weiß wie schmerzhaft und langwierig solche Verletzungen des Vertrauens dauern wenn sie überhaupt reparabel sind. Wer eine gesunde Beziehung – und damit meine ich auch Freundschaften zwischen Bloggern und Herstellern – führen möchte sollte sich tunlichst zusammen reisen und Vertrauenswürdig – in alle Richtungen – agieren. Und das tue ich. Immer. Und zu jedem. Auch zu meiner Frau! 🙂

So und was haben die Leser dieses Blogs jetzt davon?

Ein gutes Gefühl das der Schreiber – der Taschenfreak selbst – einen guten und offenen Draht zu den Herstellern und Händlern sucht um früh genug an die wichtigen Infos zu kommen und Euch damit eine Relevanz in den Beiträgen zu liefern.

Des Weiteren möchte ich Euer Feedback, Eure Fragen, Eure Anmerkungen, Eure Sehnsüchte (äh, ihr versteht schon…) und Eure konstruktiven Ideen an die Hersteller heran tragen die dann ggf. in kommenden Überarbeitungen des bestehenden Portfolios oder gar in neue Produkte Einzug finden.

Und genau das klappt bei Compagnon besonders gut. Das sind Menschen mit Herzen, Ohren und Visionen. 

Wer sich von der Qualität der Produkte, der natürlich gegerbten Lederwaren und der Menschlichkeit eines Herstellers überzeugen will, dem kann ich nur nahelegen mal in Birkenfeld in der Nähe von Pforzheim einen Stop einzulegen. Sicher bekommt nicht jeder die NDA Themen gezeigt aber alleine die unterschiedlichen Ledertypen innerhalb einer Serie, die Farbnuancen der Ledersorten und die wirklich enorm „echten“ Kerle hinter der Marke Compagnon mal kennen zu lernen ist die Reise dort hin wert!

Ich habe gestern einen sehr guten Freund als Beifahrer dabei gehabt – und das Ergebnis konnte ich dann am Abend in seinem Facebook-Account finden. Da habe ich wohl einen „angefixt“.

Danke Vitalis – danke Valentin – für Euer offenes Ohr und die Art und Weise wie Ihr beiden „Blogger-Relations“ lebt. Offen. Ehrlich. Unbestechlich. Menschlich. Danke.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Allgemein, Leder | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Klein – schick – aus Leder – das neue Stroppa Battery-Case

„The smallest camera bag you`ll ever need.

This handy, pocket-sized battery case can fit up to 4 batteries and 4 SD cards. The minimalistic design guarantees the exceptional comfort and functionality of the case.“

… so sagt es die Homepage des Herstellers zum neuen Battery Case aus Leder. Bisher nutzte ich für meine Akkus die Think Tank Battery Cases in zweier oder vierer Ausführung. Das neue Battery-Case der polnischen Ledermacher Stroppa reizte mich aber und so lies ich mir eins zum testen kommen.

Das Battery-Case von Stroppa lag nach nur wenigen Tagen im wattierten Umschlag auf meinem Tisch. Ich entschied mich für das dreier Case, da ich es so am besten für meine Anwendungen einsetzen kann.

Plan 1:

  • 2x Akku für Leica Q
  • 1x Akku für Leica D-Lux 109

Plan 2:

  • 1x Akku für Sony A7RII oder RX10
  • 1x Akku für Leica Q
  • 1x Akku für Leica D-Lux 109

… und dazu immer zwei Ersatz-SD Cards.

Der Plan war durchdacht, das Case sicher auch – aber in der Umsetzung hapert es noch etwas. Das Case schaut genial aus, ist sehr klein und handlich aber das Case ist gefühlt einen halben Millimeter zu klein, so das man beim Einsatz der Leica Q Akkus das Case nur mit hoher Gewaltanwendung verschließen kann. Das ist sehr schade, denn wie gesagt ein ist nur ein halber Millimeter der hier fehlt. Mit drei Sony Akkus, die eben ein ganz klein wenig kleiner sind, ist das Case ein Traum. Offiziell freigegeben ist es allerdings für Leica Q und Fuji X-Akkus. Ich habe das Battery-Case jetzt einige Tage mit drei Leica Q Akkus liegen lassen in der Hoffnung das sich das Leder etwas „dehnt“, das ist aber bisher nicht passiert.

Gefällt mir das Case?

Ja – sehr sogar. Ich finde es richtig schick!

Werde ich das Case nutzen?

Ja – das werde ich, da man sich an das enge und feste Material gewöhnen kann.

Werde ich das Case weiter empfehlen?

Ja – bedingt aber mit der Warnung das es eng ist!

Gibt es etwas zu verbessern?

Ja – einen halben Millimeter Material dazu geben und das Leder weniger Glatt und Steiff und damit das Case etwas flexibler und natürlicher gestalten. 

Wie gefällt Euch so ein Case? Würdet Ihr es nutzen?

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Leder, Nicht-Foto-Taschen, Zubehörtasche | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Passt eine DSLR in die neue Compagnon Nano Messenger?

Genau diese Frage wurde mir in meinem ersten Beitrag zur neuen Compagnon Nano Messenger gestellt.

Passt in die neue Compagnon Nano Messenger eine DSLR hinein?

Die Frage kann ich Euch eindeutig mit einem „Jain“ beantworten. Smile.

Nein Spaß beiseite, das kommt sehr stark auf die Größe Eurer DSLR an. Nachfolgend findet Ihr zwei Beispiele:

Nikon D700 mit Nikon 28-300 VR:

Mit einem 50mm passt die gerade so hinein – macht aber wenig Sinn meines Erachtens. 

Nikon D40 mit Nikon 18-70 – von der Größe her gut mit der aktuellen D3xxx Serie vergleichbar):

Passt Super! Da passt auch noch Speicher und Putzzeug hinein.

Meine persönliche Einschätzung zu anderen DSLRs findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle:

Passt gut rein:

  • Nikon D40/50/70/90
  • Nikon D3xxx
  • Canon EOS 300/350D
  • Canon EOS 1xxxD

Passt sehr eng rein:

  • Nikon D6xx / D750 mit sehr kleinem Objektiv

Passt nicht mit Objektiven rein:

  • Nikon D700
  • D800/810/850
  • Canon EOS 5D M1/M2/M3/M4
  • Canon 1er Serie (wobei der Body ohne Objektiv gut rein passt….)
  • Nikon D3/D4/D5 er Serie (wobei der Body ohne Objektiv gut rein passt….)

Wenn Ihr eine Nikon D750 oder D600 mit einem kleinen Objektiv verstauen wollt, so kann das funktionieren, ich würde Euch aber dringend zur „Little Messenger“ raten – der Tasche mit der einen Nummer größer aus der Compagnon Messenger Serie. Meinen Beitrag zur Little Messenger hattet Ihr gesehen? Die ist bequemer und auch für das „rein und raus“ sicherer und macht Euch auf Dauer mehr Spaß.

Für die schicken Leicas oder die kleinen Systemkameras ist die Nano Messenger natürlich perfekt!

Ich hoffe das hilft Euch etwas bei der Wahl der richtigen Messenger Größe.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Kompakte Taschen und Hüllen, Leder, Schultertasche | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

„Die kalahari Okavango W-11 ist wasserdicht“ – Das wollte ich jetzt aber wirklich wissen!

… und das kann ich Euch heute nun mit fester Überzeugung bestätigen – das ist sie!

Die kalahri Okavango W-11 wurde mir von der Brenner Import- und Großhandels GmbH zur verfügung gestellt. Diese Tasche hat sich vor dem Urlaub direkt meine liebe Frau „gekrallt“ und die ersten zwei Wochen unseres Urlaubs an der dänischen Küste für alles benutzt – als Einkaufstasche, als Fototasche, als Hunde-Leckerlie-Tasche und vieles mehr. Heute musste sie diese allerdings mal hergeben, da es mich schon seit zwei Wochen in den Fingern juckt die Wasserfestigkeit wirklich zu testen. 


Diese relativ kleine unscheinbare Tasche von Kalahari, auf der „Made by Ortlieb“ zu lesen ist, steckt echt viel ein. Ich gebe zu, bei dem heutigen Test hatte ich keine Kamera darin verstaut, sondern drei schwere dänische Steine von etwa drei bis vier Kilo damit mir die Tasche bei dem Wind nicht wegfliegt. 

Würde ich darin meine über 4.000 Euro teure Leica Q ins Wasser halten?

Ja das würde ich – nach diesem Test definitiv. Ich habe die kalahri Okavango W-11 über 15 Minunten am Steg im Wasser hängen lassen und habe danach im Inneren der Tasche keinen einzigen Tropfen Wasser finden können. Dabei war die Tasche immer mit den unteren 5-10 cm im Wasser und wurde zudem, wir Ihr auf den Bildern sehen könnt, andauern um- und überspült von der Brandung.

Kann die Tasche auch Stöße ab oder nur Wasser?

Die Tasche selbst besteht aus einer wasserdichten Hülle (und diese stammt von Ortlieb – dem Hersteller der weltbekannten wasserdichten Biker-Taschen) und einer herausnehmbaren Kalahari Innentasche. Diese Innentasche ist gepolstert. Die Polsterung ist allerdings nicht übertrieben stark ausgelegt aber meines Erachtens völlig ausreichend dimensioniert. Dazu gibt es einige flexibel einzubauende Klett-Einteiler mit denen man sich die Tasche nach seinen Wünschen und Equipment entsprechend einteilen kann.

Was geht hinein?

In meiner Beladung der W-11 – so wie ich sie im Urlaub gerne nutze – steckt das folgende darin:

  • Sony RX10 III – die Universelle mit dem 24-600mm Objektiv
  • Leica Q – die edle mit der 28mm Festbrennweite (im Halffcase steckend)
  • Sonnenbrille im eigenen Etui
  • Akkus und Speicher
  • Zwischen die Innentasche und die Außenhülle passt dann noch bequem das iPad Pro 9.7 mit Smartcover hinein. (das 10.5er denke ich auch – kann ich aber nicht 100% bestätigen)

Die Innentasche hat einen Deckel der mit zwei Klettbändern verschlossen werden kann. Darauf kann man dann noch gut seine Geldbörse und sein Smartphone ablegen und bekommt dennoch den wasserdichten Reißverschluss verschlossen, ohne darin etwas einzuklemmen.

Abmessungen (Herstellerangabe) (Breite x Höhe x Tiefe):

  • Innenmaß mit Fotoeinsatz: 22,5 x 17 x 12 cm
  • Innenmaß ohne Fotoeinsatz: 24 x 22 x 14 cm

Technische Details:

  • Volumen: 7 Liter
  • Schutzklasse: IP54
  • Gewicht mit Fotoeinsatz: 430 g
  • Gewicht ohne Fotoeinsatz: 270 g
  • Material: PS36C (PVC-frei)
  • Farbe: blau

Lieferumfang:

  • 1 Kalahari Okavango W-11 Fototasche
  • 1 Polstereinsatz
  • 2 Inneneinteiler
  • 1 Schultergurt
  • 1 Gleitpaste
  • 1 Gebrauchsanleitung (Deutsch)

Gurt

Die Tasche wird mit einem abnehmbaren und längenverstellbaren Gurt und einem (abnehmbaren) Schulterpostler geliefert. Der Gurt ist sehr bequem zu tragen obwohl er sehr leicht und dünn ist. Der Gurt kann zudem auch in die beiden auf der Taschenrückseite befindlichen Schlaufen einegefädelt werden und somit kann die kalahari Okavango W-11 auch als Hüfttasche getragen werden. Wer ein Rucksacktragegeschirr sein eigen nennt kann die Okavango W-11 durch die in Summe vier Gurtösen auch als Backpack tragen. 

Die Außenhülle

Die Außenhülle ist meines Erachtens unverwüstlich. Der kann sicher nur Feuer gefährlich werden. Nach unserem Schlag, Kratz und Wassertest am Pfosten des Stegs in der Brandung hatte die Hülle einige Kratzer und jede Menge Algenkram an sich. Da ich selbst auch ausgesehen habe wie ein Einsbär im Krieg mit den Algen habe ich die Tasche mit unter die heiße Dusche genommen (seid froh das es davon keine Bilder gibt) und dort in Ruhe abgewaschen. Keine Kratzer mehr zu sehen. Sieht aus wie neu. Ich möchte mit dem Begriff „unverwüstlich“ eigentlich sparsam umgehen, ich denke aber die kalahari Okavango W-11 trifft das schon ganz gut.

Die Öffnung – der Reißverschluss

Die kalahari Okavango W-11 wird mit einem quasi Kunststoff-Reißverschluss verschlossen. Dieser ist ein kleiner Schieber der zwei Kunststofflaschen aneinander presst. Wenn man diesen recht schwer gehenden Schieber ganz verschlossen hat kann nicht mal ein funken Luft (wollte nicht Pups schreiben…) entweichen. Die Tasche ist dicht – sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen.

Fazit

Für nur 69 Euro sollte meines Erachtens die kalahari Okavango W-11 in keinem Fotohaushalt fehlen wenn man gerne mal mit der Kamera Boot fahren will oder einen Urlaub an der Küste oder im deutschen städtischen Sommerregen plant. Wer Angst vor Wasser am Equipment hat macht mit dieser Tasche keinen Fehler. Für das geringe Investment bekommt man viel Schutz und bequem tragen lässt sie sich auch.

Nein, die Flip Flops in Taschenfarbe gehören nicht zum Lieferumfang. Smile.

Die kalahari Okavango Serie hat auch noch einen großen Bruder der W-11 im Portfolio. Die W-37. Diese habe ich noch Originalverpackt zu Hause liegen und diese werde ich im kommenden Herbst gründlich testen und Euch dann auch einen Bericht dazu liefern. 

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

Weiterführende Links:

Veröffentlicht unter Hüfttasche, Schultertasche, Wasserfest | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 1 Kommentar