Den Realacc Rucksack für Yuneec Typhoon Q500 RC FPV Quadcopter mal näher angesehen

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So gut schützend der im Set der Yuneec Q500 4K Drohne befindliche Alukoffer auch ist, so unhandlich und unpraktisch ist dieser gleichzeitig auch. Zum Lagern zu Hause ist der Ideal aber für den Transport in der Landschaft meines Erachtens eher ungeeignet. Ich suchte also nach einer anderen Lösung die etwas „handlicher“ ist und zudem sich leichter durch die Natur tragen lässt. Fächer für Ladegeräte oder sonstigen Kram brauchte ich nicht, aber es sollten meine (roten) Rotorschützer noch irgendwo rein passen die in dem originalen Alukoffer schon nicht mehr zu verstauen waren. Über das Web bin ich in irgendeinem Forum auf diesen Rucksack bei Amazon aufmerksam gemacht worden und bestellte mir diesen auch prompt. An der Lieferzeit die mir in der Bestätigungsmail genannt wurde, erkannte ich dann auch das dieser irgendwo aus „Fernost“ kommt. So durfte ich dann nach etwa drei Wochen einen Besuch beim lokalen Zollamt machen und gegen 16 Euro und einer Stunde Spaß mit deutschen Beamten meinen Rucksack mit nach Hause nehmen. Jetzt bin ich aktuell gerade in Dänemark unterwegs und habe diesen Rucksack jetzt schon etliche male durch die Gegend getragen und kann den Rucksack nun auch bewerten und Euch mal näher zeigen.

Der Rucksack ist innen mit speziell auf die Yuneec Q500 4K Drohne zugeschnitten „Form-Schaumstoff versehen. Dieser ist deutlich flexibler und biegbarer als der originale aus dem Koffer, der schon eher als „recht fest“ zu bezeichnen ist. Der Rucksack ist gefühlte 10 cm flacher als der Koffer und das macht ihn trotz der benötigten Größe für die recht große Drohne handlicher als man denkt. Da die Drohne gerade mal 1700 Gramm wiegt hat man beim anheben des recht großen Rucksacks immer das Gefühl der sei leer.

Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall das der Rucksack in Summe sechs Fächer für Ersatzakkus hat. So ist auch bei einem langen Flugtag genug Platz dafür. Zudem bietet er mit den beiden Außentaschen an den Seiten auch Platz für iPhone und Geldbörse oder Autoschlüssel. Optisch ist der Rucksack kein „Brüller“ aber sehr funktionell.

Die Propeller muss man zum Transport im Rucksack immer entfernen. Aber das ist bei den Abmessungen der Drohne eigentlich klar und einleuchtend. Mit der Drohne selbst bin ich sehr zufrieden, würde nur beim nächsten mal aufgrund der wesentlich geringeren Packmaße doch eher eine DJI Phantom 4 kaufen.

Der Rucksack ist für einen „Asiaten“ sehr gut verarbeitet und ordentlich gemacht und stinkt nicht nach China-Kleber. Das ist oft sehr störend bei den Produkten aus diesen Ländern. Nicht immer, aber leider sehr oft…

Mittlerweile weiß ich das man diesen Rucksack auf bei einigen Drohnen-Spezial-Händlern in Deutschland um die 70 Euro kaufen kann und dann eben nicht noch zusätzlich den Fun Frust mit dem Deutschen Zoll auf sich nehmen muss.

Als Alternative gab es noch diesen anderen Rucksack (ebenso bei Amazon) in dem man die Alukiste verstauen kann und diese dann auf dem Rücken tragen kann. Mir war das aber dann zu wuchtig.

Wer einen Rucksack sucht mit dem man die Yuneec Drohne durch die Gegend wuchten kann, macht aber generell rein gar nichts mit diesem Rucksack falsch.

Schöne Grüße vom Flieger und Taschenfreak – Jörg Langer

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Die Streethunters Edition der COSYSPEED CAMSLINGER und das Kinderhilfswerk Terre des Hommes

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Normalerweise bin ich kein Fan von Copy and Paste von Pressemeldungen. Das mache ich nur wenn mich das Produkt wirklich brennend interessiert oder die Story dazu wirklich „wichtig“ ist. In diesem Falle muss ich diese Pressemeldung von COSYSPEED mit Euch teilen.

Die schnellste Fototasche der Welt –
CAMSLINGER Streetomatic

Die Kameratasche CAMSLINGER Streetomatic der COSYSPEED GmbH wurde speziell für Systemkameras entwickelt und richtet sich an Street- und Reisefotografen. Die Trageweise an der Hüfte und der schnelle, einhändige Zugriff, machen sie zur schnellsten Fototasche der Welt. Ab sofort ergänzen zwei neue Modelle die Serie, welche Ende 2015 erfolgreich in einem Crowd-Funding auf Indiegogo vorgestellt wurde. Eines davon als limitierte Sonderauflage in Kooperation mit dem internationalen Street-Fotografie-Portal Streethunters.net und der Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes.

Das 1-Hand/1-Sekunde Konzept

COSYSPEED entwickelte die CAMSLINGER als weltweit einzige Kameratasche konsequent auf einhändigen und schnellen Zugriff. Innerhalb von ein bis zwei Sekunden kann man die Tasche mit einer Hand öffnen und seine Kamera sicher entnehmen. Somit kombiniert die CAMSLINGER Streetomatic die Geschwindigkeit eines Sling-Gurtes mit der Sicherheit einer Tasche gegen Stöße, Staub und Regen. Der mitgelieferte FINGERCAMSTRAP, eine Finger-Kameraschlaufe, kann beim Greifen der Kamera ohne Zeitverlust über den Zeigefinger gestreift werden. Somit ist die Ausrüstung auch gegen Stürze gesichert. Dieses 1-Hand/1-Sekunde Konzept macht die CAMSLINGER Streetomatic zur schnellsten Fototasche der Welt.

Hilfe für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge

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Die CAMSLINGER Streetomatic Blue und Khaki werden ab sofort durch die CAMSLINGER Streeomatic Black, sowie die auf 100 Taschen limitierte Sonderauflage CAMSLINGER Streetomatic Black Streethunters Edition ergänzt. Die Streethunters Edition wird in Kooperation mit dem Street-Fotografie-Portal www.streethunters.net und dem Kinderhilfswerk Terre des Hommes vorgestellt. 10,- € aus jeder verkauften Edition fließen in Projekte von Terre des Hommes, in welchen Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge z.B. aus den Kriegsgebieten in Syrien unterstützt werden. Ein Partner von Terre des Hommes ist das Berliner Zentrum XENION.

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Hier werden ehrenamtliche Mentoren ausgebildet und mit Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen zusammengebracht. Viele dieser Kinder und Jugendlichen haben ihre Familien auf der Flucht aus Kriegsgebieten verloren und stehen vor großen Herausforderungen. Die Betreuung durch einen Mentor hilft nicht nur kurzfristig bei praktischen Dingen des Alltags, sondern gibt auch auf lange Sicht einen vertrauensvollen Anker.

CAMSLINGER Streetomatic Kamerataschen zeichnen sich durch folgende Produkteigenschaften aus:

  • Ideal geeignet für kompakte Systemkameras, aber auch für kleine DSLRs sowie Bridge- und Superzoom-Kameras
  • Schneller Zugriff innerhalb ein bis zwei Sekunden mit nur einer Hand
  • Sehr bequem an der Hüfte tragbar, ebenfalls ist der Einsatz als Schultertasche möglich
  • Das mit PE-Platten geschützte Staufach bietet Sicherheit für Kamera und Objektive
  • Ein Sicherheitsverschluss am Gürtel bietet maximale Sicherheit
  • Integrierte Smartphone-Tasche sowie Seitentasche für Akkus, Objektivdeckel etc.
  • Wetterfestes NYLON D600 Material in Militärqualität
  • Inkl. 4 Abteiltrenner, Regenhaube und FINGERCAMSTRAP 10

Spezifikationen

  • Innenmaße: 140 mm (h) x 175 mm (b) x 85 mm bis 105 mm (t) durch flexible Rückwand
  • Einstellbarer Gürtel von 70 cm bis 125 cm (erweiterbar auf 165 cm mit der Beltextension 40)
  • Gewicht: 400g
  • Material: NYLON 600D
  • Lieferumfang: CAMSLINGER Streetomatic, 4 Abteiltrenner, 1 Regenhaube, 1 FINGERCAMSTRAP 10 BW
  • Farben: Schwarz, Blau, Khaki

Preise

Bis zum 30. August 2016 gilt ein Einführungspreis von 59,99 € für die CAMSLINGER Streetomatic bzw. 69,99 € für die CAMSLINGER Streetomatic Black Streethunters Edition. Ab dem 1. September 2016 kosten die Taschen 69,99 € bzw. 79,99 €.

Verfügbarkeit

Die CAMSLINGER Streetomatic ist ab sofort im ausgewählten Fachhandel und Online erhältlich. Die limitierte Sonderauflage CAMSLINGER Streetomatic Streethunters Edition ist nur über den Online-Shop von COSYSPEED unter www.cosyspeedshop.de erhältlich.

Danke lieber Thomas von COSYSPEED für diese Pressemeldung und Euer Engagement. Finde ich großartig!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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News von Think Tank Foto – die neuen Shape Shifter sind da!

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Think Tank Photo aus USA hat wieder einmal spannende News für uns Taschenfreaks. Die sehr beliebte Serie der Shape Shifter wird aktualisiert. Dazu bekam ich eben die folgende Pressemeldung. Diese Pressemeldung sagt zu den neuen Rucksäcken (in Engl.):

Think Tank Photo Upgrades Award-Winning Shape Shifter® – Expandable Backpack and Adds “Naked” Option

Santa Rosa, Calif. – A revolution in backpack design when it first released, Think Tank’s Shape Shifter expanded and contracted to hold gripped camera bodies and a laptop. In response to input from professional photographers, Think Tank has released the Shape Shifter in three new configurations. The Shape Shifter 15 V2.0 is designed to hold a 15” laptop and the Shape Shifter 17 is designed to hold a 17” laptop. The Naked Shape Shifter allows photographers to attach Skin Pouches or Lens Changers inside to create a totally customized modular backpack.

“While traveling or on location, the Shape Shifter V2.0 lets photographers adjust their backpack to fit their workflow,” said Doug Murdoch, Think Tank’s CEO and lead designer. “The Shape Shifters compress to three inches in depth when gear is removed, allowing photographers to have their gear at the ready while maintaining a slimmer profile when maneuvering through crowds.”

Key Features
Shape Shifter 15 & 17 V2.0

  • A great travel bag with extra space to fit a jacket, food, or additional gear Tripod attachment on front of bag keeps tripod weight centered and allows access to gear without detaching the tripod.
  • Easily accessible, plush pocket fits smartphones with displays up to 5.5”
  • Roller handle pass-through sleeve to attach to rolling luggage
  • Detachable water bottle pouch
  • Pro Speed Belt or Thin Skin Belt (sold separately) can be attached
  • Contoured shoulder harness with air channel for all body types
  • YKK® RC-Fuse zippers with lockable sliders (lock not included)
  • Upper front pocket with organizer for accessories
  • Lower front pocket with zippered pocket for accessories
  • Removable waist belt
  • Shoulder harness pockets, D-Rings, and sternum strap
  • Seam-sealed rain cover included

Gear Capacity

  • Shape Shifter® 15 V2.0 Gear Capacity
    Holds a 15” laptop, tablet up to a 12” or 13”, plus one DSLR (gripped or un-gripped) and three lenses (detached) and personal items
  • Shape Shifter® 17 V2.0 Gear Capacity
    Holds a 17” laptop, tablet up to a 12” or 13”, plus one to two DSLRs (gripped or un-gripped) and three to four lenses (detached) and personal items
  • Naked Shape Shifter 17 V2.0 Gear Capacity
    Holds a 17” laptop, tablet up to a 12” or 13”, plus four to seven modular pouches or lens changers and personal items

Materials

  • Exterior: For superior water-resistance, all exterior fabric has a durable water-repellant (DWR) coating, plus the underside of the fabric has a polyurethane coating. The bag also has 600D twill, YKK® RC zippers, 320g dry-flow airmesh, nylon webbing, 3-ply bonded nylon thread.
  • Interior: Removable closed-cell foam dividers, polyurethane backed liner and dividers, 200D polyester, laminated non-woven backed nylex liner, 2x polyurethane coated nylon 190T seam-sealed taffeta rain cover, 3-ply bonded nylon thread.

Specifications

  • Shape Shifter 15 V2.0
    Exterior Dimensions When Expanded:
    18.9” H x 12” W x 7” D” (48 x 30.5 x 18 cm)
    Exterior Dimensions When Compressed:
    18.9” H x 12” W x 3” D (48 x 30.5 x 8 cm)
    Laptop Compartment Dimensions:
    16.8” H x 11.4” W x 1.5” D (42.7 x 29 x 4 cm)
    Tablet Compartment:
    9.4” W x 12.2” H x 0.6” D (24 x 31 x 1.5 cm)
    Smart Phone/Glasses Pocket:
    6.7” W x 4.5” H x 1.6” D (17 x 11.5 x 2 cm)
    Weight (with all accessories):
    4.3 lbs. (2 kg)
  • Shape Shifter 17 V2.0
    Exterior Dimensions When Expanded:
    20” H x 12.5” W x 7” D” (51 x 32 x 18 cm)
    Exterior Dimensions When Compressed:
    20” H x 12.5 W” x 3” D (51 x 32 x 8 cm)
    Laptop Compartment Dimensions:
    19” H x 12” W x 1.5” D (48 x 30.5 x 4 cm)
    Tablet Compartment:
    10.2” W x 12.2” H x 0.6” D (26 x 31 x 1.5 cm)
    Smart Phone/Glasses Pocket:
    7.1” W x 4.7” H x 1.6” D (18 x 12 x 2 cm)
    Weight (with all accessories):
    4.6 lbs. (2.1kg)
  • Naked Shape Shifter 17 V2.0
    Exterior Dimensions When Expanded:
    20” H x 12.5” W x 7” D” (51 x 32 x 18 cm)
    Exterior Dimensions When Compressed:
    20” H x 12.5 W” x 3” D (51 x 32 x 8 cm)
    Laptop Compartment Dimensions:
    19” H x 12” W x 1.5” D (48 x 30.5 x 4 cm)
    Tablet Compartment:
    10.2” W x 12.2” H x 0.6” D (26 x 31 x 1.5 cm)
    Smart Phone/Glasses Pocket:
    7.1” W x 4.7” H x 1.6” D (18 x 12 x 2 cm)
    Weight (with all accessories):
    3.8 lbs. (1.7 kg)

Also, ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich selbst bin heiß wie „Frittenfett“ auf die neuen Teile!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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In den Lowepro Hatchback passt jetzt auch das Macbook 13″ Retina rein!

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In die zweite Version der Lowepro Hatchback Serie passt nun – entgegen der Angaben des Herstellers – auch ein 13″ Retina Macbook hinein. Das wollte ich eigentlich nicht glauben, denn der Hatchback 22L war eine ganze Zeit lang mein liebster Rucksack für den Urlaub oder das kleine Shooting, wo aber das 13er Macbook mitsollte und der passte immer nicht hinein.

Ich bekam jetzt einen sehr günstigen Lowepro LP36957 Photo Hatchback BP 250 AW II von einem anderen User und dieser erwähnte das dies nun passt. Und siehe da, es passt!

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Wie Ihr seht ist es recht knapp, aber es zerrt nicht und es kratzt auch nichts am Macbook. Eine Hülle sollte sollte das Notebook allerdings nicht  nutzen, dann wird es nicht mehr in das Frontfach fürs Tablet passen. Mein 9,7″ iPad hat noch zusätzlich gut hineingepasst.

Der BP250 II ist ansonsten identisch mit den bisherigen Hatchbacks 22L die ich Euch hier, hier und hier schon vorgestellt hatte. Den neuen – also die Serie II – gibt es in Schwarz  und in Blau (wie meinen).

Wer einen relativ leichten, smarten und günstigen Rucksack für die kleine Fotoausrüstung sucht in den ein 13″ Macbook Retina rein passt, der macht mit dem BP 250 II aus der Hatchback Serie von Lowepro keinen Fehler!

Diese kleine News und Erkenntnis wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

In den nächsten Tagen wird es hier auf dem Taschenfreak-Blog sehr viele Updates geben. Ich habe in den letzten Wochen leider nicht die Zeit aufbringen können Eure ganzen Mails zeitnah hier „abzubilden“ aber genau das werde ich in den drei kommenden Wochen – dank Urlaub – nach und nach nachholen.
Danke für Eure Geduld!!!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Pflegetag im Hause Taschenfreak – Oberwerth Lederpflege Care & Protect

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Das ich zwei Oberwerth Ledertaschen über eine geraume Zeit genutzt habe, wisst Ihr ja bereits. Das Leder gerne Patina – ein schönes Wort für Gebrauchsspuren – bekommt, wissen wir auch alle. Gefällt uns das immer? Manchmal ja, manchmal nein. Der einen Tasche „steht das“, der anderen aber wiederrum nicht.

Vor ein paar Tagen bekam ich einen kleinen wattierten Umschlag geschickt mit einer kleinen Flasche, einer Sprühflasche, mit Oberwerths Lederpflegemittel Care & Protect.

Heute war „Pflegetag“ im Hause Taschenfreak.

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Wie wendet man das an?

Das ist eine ganz einfache und stressfreie Prozedur. Erst schüttelt man die kleine Flasche gut, dann sprüht man das Lederpflegemittel mit einem Anstand von etwa 20 cm auf das Leder auf und verteilt es mit einem weichen Stofflappen gleichmäßig. Danach – so habe ich es gemacht – wirkt das Mittel eine Stunde ein. Zum Schluss nimmt man einen anderen weichen Lappen und poliert das Leder.

Was bewirkt das?

Das Leder verändert sich und irgendwie verändert sich das Leder auch nicht. Ihr versteht? Also die Lederfarbe ändert sich nicht, die kleinen Gebrauchsspuren werden deutlich weniger und das Leder fühlt sich wieder „neuer“ an. Ich habe den Eindruck man kann mit dem Mittel ein wenig die „Taschenuhr“ zurückdrehen und das Leder wieder auf „neu“ machen. Dennoch verliert es seinen entstandenen Charakter durch das Leben nicht.

Ich habe noch nie eine Ledertasche „behandelt“, werde mir das aber für die kommenden Jahre in den Kalender aufnehmen als jährlichen Task. Das Leder – sowie das gute Gefühl – danken es einem.

Ob man das Mittel auch an anderen Herstellern anwenden kann, weiß ich (noch) nicht. Aber irgendwann werde ich meinen Heldenanzug anziehen und es einfach wagen! Wer nicht wagt, der nicht dazu lernt!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Die neue Compagnon Medium Messenger nach dem ersten Hochzeitsreportage-Wochenende im Test

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Mein Herz schlug ja letzte Woche bei der Ankündigung der neuen Messenger Serie höher, denn die Compagnon Messenger ist wirklich von allen Taschen die so durch meine Hände gelaufen sind in den letzten 10 Jahren die meistbenutzte und meine beste Tasche. Es ist wirklich schwer (boah klingt das bescheuert…) mich mit Fototaschen noch zu beeindrucken da ich wirklich schon so viele Taschen anfassen, testen und benutzen durfte. Dennoch war (und ist die Messenger der ersten Serie) immer wieder bei meinen Shootings und Hochzeitsreportagen die erste Wahl an Schultertasche vor allen anderen.

Wie in einer guten Ehe, so gibt es immer Punkte die man mag und Dinge bei denen man weiß das es auch anders gehen könnte. So waren das bei meiner heißen Beziehung immer Themen wie:

  • Der fehlende Handgriff und das fehlende Trolleyband.
  • Der Verschluss war – sagen wir es liebevoll – suboptimal.
  • Die Gurtlänge war leider zu kurz für einen Menschen von 193 cm und XXXL Format.
  • Die Größe der großen war öfter etwas zu groß und der „Little“ etwas zu knapp…
  • Der hintere Reissverschluss war wesentlich kleiner als das Fach darunter.

Alle diese Punkte haben die Jungs von Compagnon verbessert – und noch einiges mehr. Dazu schaut Euch am besten mal das Video von Compagnon selbst an.

compagnon „the messenger“ Generation 2 from compagnon on Vimeo.

Ich habe meine Medium Messenger am vergangenen Freitag in der Postzustellung gehabt und ihn (sie?) direkt am Wochenende bei einer 15h Hochzeitsreportage eingesetzt. Das Fazit kann ich gerne schon vorweg nehmen – ich bin happy!

Nachfolgend habe ich Euch ein paar Fotos meiner neuen Liebe gemacht.

Die immer wieder gerne gestellte Frage im Internet „Whats in my Bag“ will ich Euch zur neuen Compagnon Medium Messenger nun gerne mit einer kleinen Liste beantworten.

  • Sony A7R II mit Sony G MASTER 85 1.4 und aufgesetzter (Monster-) Geli in der Mitte
  • Sony Zeiss 16-35 4.0 (rechts unten)
  • Sony HVL-43M Blitz (links unten)
  • Sony Zeiss 55 1.8 (links oben)
  • Leica Q mit Summilux 28 1.7 (rechts oben)
  • zwei Speicherkartenetuis (eins mit leeren – eins für die vollen Karten) (beim Sony Zeiss 55 .1.8 im Fach über dem Blitz)
  • zwei Ersatzakkus für die Leica Q in der leichten Akkutasche von Think Tank
  • vier Ersatzakkus für die Sony A7R II
  • acht Ersatzakkus für den Blitz
  • iPad Pro 9.7″ mit AirBrydge Keyboard in AirBrydge Lederhülle
  • iPad Connection Kit
  • Kleines Notizheft im 5″ Handyformat und einen Kugelschreiber

Nun zu den Verbesserungen

Das Leder ist – auf den Bildern und auch auf dem Video der Compagnon-Buben nicht wirklich zu erkennen – ein Quantensprung in der „Anfassgeilheit“. Das bisherige Büffelleder war gut und nett aber das neue Rinderleder ist vom reinen „Streichelfaktor“ einfach nur Geil. Wenn ich nicht verheiratet wäre, würde die Tasche auf meinem Nachtschrank übernachten und regelmäßig zärtlich gestreichelt. Ähm… das war übertrieben meint Ihr? NEIN!

Über die Haltbarkeit und „Robustheit“ des Leders kann ich nach dem ersten Wochenende nicht viel sagen, aber da das Leder „weicher“ ist als das „alte“ bisher verwendete Büffelleder der ersten Generation der Messenger-Serie gehe ich davon aus das Patina jetzt schneller zu finden sein wird, was ich persönlich bei einer Ledertasche sehr mag und begrüße.

Zum Leder finde ich auch bemerkenswert das der Beweggrund zum Wechseln die Nachverfolgbarkeit des Leders zum Hersteller war. Das rechne ich Valentin und Vitalis sehr hoch an, denn für viele andere Hersteller ist es völlig egal aus welchen Ländern und Herkunften die Rohstoffe für Ihre Erzeugnisse kommen. Leder Made in Germany. Mich fangt Ihr damit, weil Made in Germany oder Made in Europe für mich mehr als nur Marketing ist.

Der Verschluss ist – auch das kommt auf Bildern nur schwer rüber – ein echter Quantensprung. Der alte Metallmagnet-Verschluss war oft bemängelt etwas weit oben und ist gerne mal bei voller Beladung aufgegangen und war auch irgendwie – manchmal – umständlich zu verschließen. Der neue – aus Kunststoff gefertigte – Verschluss der fällt einfach nur zu und sitzt bombenfest und kann nur mit einem ganz leichten Zug zum Boden – also gerade nach unten gelöst werden. Das ist wie mit den Klickpedalen, ganz einfach rein und mit einem leichten Klick wieder auf. Am Anfang etwas ungewohnt, aber nach fünf mal öffnen und schließen geht das sofort in Fleisch und Blut über und ist einfach nur genial und perfekt gelöst. Der bisher beste Verschluss aller (und das waren echt viele!!!) Fototaschen die mir jemals durch die Hände gelaufen sind.

Das bisher fehlende Trollyband und der fehlende Handgriff

Der auf der Rückseite sehr unscheinbar wirkende Handgriff in Form einer LEderschlaufe ist eine tolle Lösung die mir sehr gut gefällt. Er stört das außergewöhnliche und geniale Design der Tasche nicht, was Handgriffe auf dem Deckel m.E. oft tun und ist dennoch sehr funktional. Für meinen Rimowa Trolly ist die Schlaufe aber recht stramm sitzend. Da wären 10 mm mehr an Länge gut gewesen. Ich sehe schon Vitalis und Valentin von Compagnon die Augen drehen beim Lesen dieser Bemerkung (und denken „Boah, das hätte er jetzt so nicht schreiben müssen…“) aber da meine Blogbeiträge – entgegen vieler Vermutungen – nicht von Händlern und Herstellern gekauft sind und ich hier offen meine persönliche Meinung sage, werde ich das auch tun. Aber keine Angst lieber Valentin und Vitalis – die (sehr geringe) Meckere ist auch schon rum, denn spätestens beim Streicheln des Leders vergesse ich eh alles andere :-). Aber trotz der m.E. fehlenden wenigen Millimeter sitzt der Medium Messenger (oder muss es „Die“ Medium Messenger heißen?) sehr gut auf dem Trolly und rutscht nicht mehr weg.

Der Reißverschluss am Rücken der Tasche

Der ist nun in der V2 der Messenger-Serie genau so breit wie das Fach darunter und das ist gut so, denn so bekommt man gut Unterlagen oder was auch immer man dort verstauen will, sehr gut hinein und auch wieder heraus. So passen in der Medium Größe der Messenger-Serie sehr gt einmal gefaltete Din A4 Unterlagen hinein, aber auch ein iPad 9,7″ passt wunderbar in dieses Rückenfach wenn man das will und das in der Tasche befindliche Fach dafür nicht nutzen möchte, weil man dort vielleicht etwas anderes „beheimatet“ hat.

Die Gurtlänge

Im Video oben haben Valentin und Vitalis erklärt das die Gurte nun um 10 cm verlängert wurden. Das ist gut so. Um die Tasche über der Schulter zu tragen ist der „normale“ serienmäßige Schultergurt auch für einen 193cm Kerl wie mich lang und ausreichend genug dimensioniert. Für das Tragen quer über den Oberkörper bei einem 193 cm Mann mit XXXL-Format könnte er aber noch 10 bis 15 cm länger sein. Da empfehle ich die Sonderanfertigungsoption mit der Gurtverlängerung.

Die Größe der Medium Messenger

Wie schon oben erwähnt habe ich meine „große“ Messenger schon sehr lange und wirklich sehr intensiv genutzt. Für einen City-Tripp oder kleinere Fototermine war sie mir aber doch zu groß und ich griff dann doch – sorry Compagnon – zu anderen Herstellern. Die Little Messenger war mir aber leider oft – auch wenn nur minimal – zu klein. Meine „Gebete“ in den Taschenhimmel wurden nun mit der mittleren Größe der Messenger erhört. Sehr praktisch sind auch die „einklettbaren“ Zubehörtaschen aus drei Zubehörtteilen (Speicherkartentasche für bis zu 12 SD Cards, Einschubtasche mit Reißverschluss und Einschubtasche oben offen) die in der Medium Messenger stecken.

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Ist das nicht ein starkes (und hübsches) Hochzeits-Reportage-Team? Die Unique meiner Frau und meine neue Messenger (2) Medium. Ein echtes Dreamteam. (…wie meine Frau und ich auch :-))

Andere Hersteller – sorry für diese Aussage – mein persönlich (wirklich) genutzter Taschenbestand reduziert sich mit der Lieferung der Medium Messenger und der Erfüllung aller meiner Anforderungen nun rein auf Compagnon. Die (oder den?) Weekender für die „großen Sachen“, die Unique für meine Frau, die Medium Messenger für den Alltag und die alte Messenger fürs Herz und die „Nostalgie“ und den Backpack wenn ich mal mehr Zeug über längere Distanzen zu Fuß tragen muss. Meine Anforderungen sind damit allumfassend „gedeckelt“ und das „sortenrein.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

@Valentin und @Vitalis: Wagt Euch die Unique in Rinderleder raus zu bringen – meine Frau will die dann SOFORT haben! Wagt Euch bloß nicht!!! 🙂

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Es gibt eine Evolution! Zumindest bei Fototaschen von Compagnon…

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Seit nunmehr über zwei Jahren bin ich selbst sehr zufriedener und stolzer User mehrerer Compagnon Taschen. Meine erste Compagnon – der hellbraune Messenger der allerersten Serie – war mittlerweile auf über 50 Hochzeiten mit mir Tanzen und arbeiten und auf über 100 anderen Fototerminen aktiv und macht mir immer noch sehr viel Spaß in der täglichen Arbeit als People- und Hochzeitsfotograf.

Was gut ist kann dennoch besser werden!

… war schon immer meine persönliche Devise. Glücklicherweise gibt es noch Hersteller die auf Ihre Kunden hören und auch den persönlichen Willen zeigen Ihre Produkte – die schon sehr gut sind – noch besser und Kundenfreundlicher zu machen. Oft habe ich an meinem Messenger einen Griff und ein Trolleyband zum Beispiel vermisst, oft hätte ich mir ein paar Zentimeter mehr Gurt gewünscht (den ich mir irgendwann habe manuell „Customizen“ lassen.) und oft hätte ich mir am Rücken der Tasche den Reißverschluss etwas breiter gewünscht. Alle diese „Needs“ hatte ich an Vitalis und Valentin kommuniziert.

Heute haben die beiden die Evolution der Messenger Bags vorgestellt und alle meine „Wünsche“ sind berücksichtigt worden und noch ein paar mehr Verbesserungen sind „verbaut“ worden. Das nenne ich „auf Kunden hören“!!!

compagnon „the messenger“ Generation 2 from compagnon on Vimeo.

Ganz besonders lobenswert finde ich auch die Nachverfolgbarkeit des Leders auf die Valentin im obigen Video explizit eingegangen ist.

Das es jetzt auch einen Messenger in der „Medium-Größe“ gibt ist zudem sehr lobenswert, denn der große war für den Städteausflug oft etwas zu viel und der kleine leider auch oft einen ticken zu klein. Auch hier eine sehr wertvolle „Evolution“ der Messenger-Serie, wie ich finde.

Compganon – meine Bestellung für einen Medium – Messenger ist Euch sicher!

Danke das Ihr das so emotional und leidenschaftlich betreibt, was man meines Erachtens Euren Produkten auch anmerkt. Weiter so!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Eine neue Inneinteilung für die Oberwerth Freiburg (DIY)

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Die Oberwerth Freiburg ist meine wertvollste Ledertasche die ich habe – dennoch war ich kuurz davor mich davon zu trennen, da meine aktuelle „Ausflugskombination“, bestehend aus Leica Q und Leica V-LUX einfach nicht sinnvoll hineinpassten mit der serienmäßigen Fotoinneneinteilung. Es war ein einziges „qequetsche“ und „gedränge“ in der Tasche. Hier musste eine Lösung herbei!

Was will ich zwingend in dem edlen Stück transportieren?

  • Leica Q (Typ 116)
  • Leica V-LUX (Typ 114)
  • 2 Ersatzakkus in kleiner Think Tank Akku-Schutztasche
  • 3 SD Cards in kleiner GEPE Wasserfesten Box
  • iPad Pro 9.7
  • Geldbörse

Ohne das Oberwert Insert für die Kameraartikel war ja generell genug Platz in derTasche, aber dann hatte ich unten keinen Schutz gegen Stöße beim Abstellen der Tasche und zwischen die beiden Kameras musste auch was damit die beim laufen nicht aneinander kratzen und „dotzen“.

Eines Nachts kam mir die Lösung. Ich brauchte ja nur unten und „dazwischen“ etwas zum Schutz. An der Hinterseite schützt das iPad mit dem Smart Cover und auf der Vorderseite ist genug Leder durch die Vortasche, das ich da keinen Schutz brauche. Ich brauche ein „T“ auf dem Kopf liegend in der Tasche.

Aus meinem Lager habe ich mir dann passende Inneneinteiler zusammen gesucht (ich glaube es sind die extrem guten von Compagnon) und habe diese zurecht geschnitten.

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Der Klett störte und musste ab. Mit einer kleinen scharfen Klinge hat sich das gut lösen lassen.

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Die Inneneinteiler haben nicht ganz so gepasst wie gebraucht, also habe ich bei einem das innere Polster wegschneiden müssen, damit diese nicht zu dick aufeinander liegen.

Dann habe ich meiner lieben Frau gut zugeredet so das diese eine Stunde Nadel und Faden geschwungen hat und mir mein auf dem Kopf liegendes „T“ zusammen genäht hat.

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Und siehe da – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die beiden Kameras und das iPad passen perfekt ohne „gequetsche“ und „gezuppel“ in meine geliebte Freiburg von Oberwerth und sind gut geschützt.

Ich hoffe Ihr könnt mit solchen DIY-Beiträgen etwas anfangen?!

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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Sailmaker Larsens mit Crumpler Banana Bowl M – die Inseltasche aus Segeltuch

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In meinem Adobe Slate zu den letzten Tagen auf der Insel hatte ich einen Bericht zu meiner „Inseltasche“ angekündigt. Diesen will ich Euch heute hiermit „liefern“.

Segelboote umrunden diese, unsere geliebte Insel jeden Tag hunderte und natürlich dreht sich auch auf der Insel viel um die Segelboote, deren Besitzer und deren Materialien. So waren wir schon beim letzten Inselbesuch in einer der Segelmacher-Stuben und haben meiner Frau eine schicke und dezente Schultertasche aus Segeltuch gekauft. Jetzt, dieses Mal auf der Insel, war „Papa“ dran mit einer leichten Schultertasche aus Segelstoff.

Dezent ist anders….

… aber was an mir ist schon dezent und unauffällig? So habe ich mit der Sailmaker Larsens Schultertasche einen Neuzugang für das Taschenfreak-Lager bekommen mit einem mir persönlich sehr wertvollen Motiv darauf – dem Anker! In dieser schicken (manche werden sie eher ‚grell‘ bezeichnen), sehr leichten und sehr komfortablen Schultertasche sitzt ein Kameratascheninsert von Crumpler, das Banana Bowl M, und darin stecken wiederrum meine geliebte Leicakuh und meine ‚Vroni‘. Achso, ‚Vroni‘ ist der letzte Familienzugang, die Leica V-LUX (114) Zudem habe ich in der Tasche noch viel Kleinkram drinne, wie das iPadPro und vieles mehr.

Also „whats all in my Island-Bag„?

  • In der Crmpler Banana Bowl M
    • Leica Q
    • Leica V-LUX
  • Kleine Segeltuch-Zubehörtasche mit
    • Bose Etui (darin sind ein kl. Notizbüchllein, ein kleiner Kugelschreiber Lamy Pico und ein kleiner Drehbelstift von Faber Castel, der iPad-SD-Lightning-Adapter und der Bose Kopfhörer MI2)
    • Anker Akku für Kindle, iPad und iPhone mit 15.000 mAh und drei kurzen 15/20cm Kabeln
    • iPad Pencil mit Lederschutzhülle
  • Akku und eine Speichercard in der kleinen Think Tank Tasche
    (Leica Q und Leica V-LUX nutzen den selben Akku, deswegen nur einer als Ersatz)
  • iPad Pro mit Smart Cover und Back Cover – passt perfekt in das Tabletfach der Tasche
  • Kindle Paperwhite in Kindle Lederhülle
  • Schlüssel und Geldbörse im inneren Reißverschlussfach. (nicht auf den Fotos)

Die Tasche ist durch den Auto-Sicherheitsgurt als Trageriemen sehr bequem über die Schulter zu tragen und das auch bei großen Menschen wie mir bequem quer über dem Körper. Der Gut ist längenverstellbar und in der länsgten Stellung auf für XXXL-Kerle mit 193cm Bauhöhe ausreichend dimensioniert.

Mit der herausnehmbaren Crumpler Banana Bowl wird aus der normalen Schultertasche eine sehr funktionale Fototasche die man Abends oder außerhalb der Fototouren gut als normale Messenger Bag oder EInkaufstasche nutzen kann.

Ich kann mit hoher Sicherheit sagen, das ich noch nie eine so leichte Schultertasche besessen habe.

Über das Design kann man ganz sicher trefflich streiten, aber beim Sailmaker Larsens in Burg auf Fehmarn findet man für jeden Geschmack etwas.

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Die von mir ausgesuchte Tasche war schon eher das ganz grelle Modell, aber der Anker hatte es mir so angetan. Ich sollte vielleicht doch mal über Anker-Tattoo nachdenken…

Schöne Grüße – Euer Inselfan und Taschenfreak – Jörg Langer

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Der Pacsafe V25 in grün von Manfred – neu auf Taschenfreak.de

2016-04-25-Packsafe-V25_0012Vor ein paar Tagen erreichte mich eine sehr liebe Mail von einem Taschenfreak-Leser. Manfred schrieb in seiner Mail mit den 12 Bildern und einem Word-File mit seinem Text über seinen Pacsafe V25, den ich Euch hier heute vorstellen darf. Manfred schreibt:

Hallo Jörg,

seit einigen Monaten habe ich nach einem Fotorucksack mit Daypack gesucht. Dabei waren mir die Seiten hier bei TASCHENFREAK sehr hilfreich. Naja, und mal was Neues sollte es auch sein, auch Männer kaufen Taschen. Endlich habe ich meinen Flugreisefotoüberlebensgepäckrucksack gefunden! Es ist ein Pacsafe V25 in grün.

Wenn Dir der Bericht zusagt, dann kannst Du ihn gerne in Deinem sehr informativen Blog veröffentlichen.

Zunächst schreibe ich aber was ich warum gesucht habe.

Gesucht habe ich:

Einen leichten, wasserabweisenden und innen gut gepolsterten Fotorucksack mit Daypack. Notebookfach ist unwichtig, wichtiger war mir ein ausreichend großer Teil für die Dinge zum „Überleben“. Es ging vor allem nicht um den optimalen Fotorucksack, (habe ich schon von Lowe) sondern nur um den Transport im Flieger, Bahn und Bus für max. 2 Tage inclusive Überlebens/Übernachtungszubehör und um was ganz einfaches; ich erreiche einen Anschlussflug nicht und muss mich einen Tag auf einem Airport aufhalten, also Handgepäckformat. Was sollte reinpassen in meinen Rucksack?

Fotosachen: 2 Systemkameras Fuji X-E2 mit 14mm, 18-55, 55-200+Geli. Cardsafe für 4SD-Karten, 2 Akku´s, 100er Filter mit Filterhalter, Polfilter. Damit ist der Fototeil nicht ganz ausgefüllt, es passen noch 2 Äpfel rein.

Reisebedarf: wärmende Regen- oder Fleecejacke (XL), 1x Wechselwäsche, Rotkreuztäschchen für Medikamente und Zahncreme, Zahnbürste Banane, Apfel, Schoki, Erfrischungsminze, Kräuterbonbon gegen rauen Hals, Brillenetui, Taschenbuch, Notizheft + Schreibgerät, Powerbar fürs  Smartphone(nicht im Bild), Feuchtigkeitscreme, Schlüsselbund. Reisepapiere und eine Zeitschrift sind im Notebookfach.

Das wär´s dann. Natürlich lässt sich das alles variieren je nach persönlichem Bedarf. Ladegeräte usw. sind im Koffer und ein kleines Reisestativ auch. Für eines schein mir der Rucksack nicht geeignet zu sein; wer damit längere Märsche macht, hat das Problem des eher schlecht belüfteten Rückens. Dafür habe ich einen Deuter-Rucksack der das besser kann, in dem ist eine kleine Fototasche integriert. Die Maße des Rucksacks sind an der Grenze, die Tiefe ist mit knapp 25 cm etwas reichlich, beladen gemessen. Normalerweise spielt das aber keine große Rolle am Airport.

  • Bild 1-3 zeigt den Rucksack von außen.
  • Bild 4 Reißverschluss Schieber am verdeckten Karabiner
  • Bild 5 Außentasche für Schirm oder Trinkflasche, sowie Riemen für Stativ.
  • Bild 6 mittelgroße Außentasche z.B. für Schreibzeug, innen mit RFID-Tasche für Geldbeutel, EC-Karte, Schlüsselbund usw.
  • Bild 7 großes Daypackfach mit Innentasche. Unten kann man mit einem Zug den Bereich zum Fototeil hin schließen. Oben sieht man den stabilen Tragegriff.
  • Bild 8 großes Notebook-Fach
  • Bild 9 unten im Boden ist eine Regenschutzhülle integriert
  • Bild 10 großes Fotofach (herausnehmbar). Im Deckel kleines Fach für Zubehör
  • Bild 11  Fotofach. Dieses ist auch nur seitlich zugänglich zur Kameraentnahme, wenn der Rucksack als Sling getragen wird. Dann öffnet man den Reißverschluss nur bis zu den geschlossenen, hellgrauen Clips.
  • Bild 12 möglicher Inhalt. Ich habe zum Test mal den Rucksack gefüllt. Es fehlt ein Kameragehäuse, das aber reinpasst.

Mein Eindruck:

Die Materialien sind angenehm und wirken robust. Die schnittfesten Edelstahlseile im Tragegurt und das eigearbeitete Metallnetz gegen Aufschlitzen spürt und sieht man nicht. Ob die RFID-Tasche wirklich nützt weiß ich nicht, wird sich ev. beim ersten „Besuch“ auf dem Airport zeigen. Das Tragesystem ist für kürzere Strecken ausreichend gepolstert, der Bauchgurt etwas mager, aber in meinem Fall ist er sowieso überflüssig, der Tragegriff ist angenehm in der Hand und wirkt ausreichend robust. Alle Reißverschlüsse laufen gut, ich habe sie zusätzlich mit Wachs noch fluppiger gemacht. Was mich etwas stört ist, dass nur der Reißverschluss für das Daypack abgedeckt ist. Kein Ausschlusskriterium, aber bei dem Preis kann man das erwarten. Die Reißverschluss-Schieber sind robust und lassen sich tatsächlich nur recht fummelig von den verdeckten Karabinern lösen (und einhängen), das dauert, aber das soll es auch. Ein Tragegurt lässt sich unten vom Karabiner (mit Blockier-Funktion) lösen, damit kann man im Lokal den Rucksack am Stuhl o.ä. befestigen (Diebstahlschutz).

Angegeben sind 25 Liter Volumen. Für meine Zwecke ist das ausreichend. Der Fototeil ist entnehmbar, variabel und gut gepolstert. Da ich mit kompakten Systemkameras unterwegs bin, ist innen ausreichend Platz. Trotzdem passt auch eine DSLR mit angesetztem 2,8/70-200 bequem rein sowie zusätzliche Objektive. Der Teil Daypack ist ausreichend groß für den beschriebenen Inhalt, der auch auf dem Foto zu sehen ist. Hier ist noch etwas Platz für ein Microfaserhandtuch und Kleinstkram.

Die Außenmaße sind so wie vom Hersteller beschrieben, auch das Gewicht stimmt. Diesen Rucksack gibt es auch in schwarz.  Ob der nun unauffällig ist wage ich nicht zu beurteilen, aber so richtig nach Foto sieht er zumindest mal nicht aus.

Lieben Gruß von

Manfred

Ostalbkreis, oder auch schwäbisch Sibirien.

Angaben des Herstellers

  • Viel Platz: Fassungsvermögen von 25 Litern
  • Extrem leicht: Gesamtgewicht nur 1060 g
  • eXomesh Schlitzschutz gegen Taschen-Aufschlitzer
  • Schnittfeste Carrysafe-Riemen gegen Riemen-Abschneider
  • Smart Zipper Security gegen Langfinger
  • Turn & Lock Sicherheitskarabiner gegen Handtaschendiebe
  • RFID-blockierende Tasche gegen Identitätsdiebe
  • Integrierte Regenabdeckung
    • Die neue Pacsafe Camsafe Venture Serie wurde für ambitionierte Hobbyfotografen, Reisende und semiprofessionelle Fotografen entwickelt. Die Camsafe Venture Taschen wurden so gestaltet, dass sie vom modischen Aspekt her nicht wie eine Kameratasche aussehen. Was aber fast noch wichtiger ist: Sie sind damit nicht als Tourist zu erkennen. Das frische Design und die langlebigen Materialien halten souverän allen Abenteuerreisen und Urlauben fernab bekannter Touristenziele stand. Die innovativen Sicherheitsmerkmale wie die RFIDsafe Schutztasche schützt sie vor all denen, die es auf den Inhalt Ihrer Tasche und Ihre Erinnerungen abgesehen haben.
  • Cleverer als Taschen-Aufschlitzer
    • eXomesh Schlitzschutz
      • In dem unteren Bereich der Front, des Bodens und der Seiten des Rucksacks ist das bewährte eXomesh Drahtnetz eingearbeitet. Das eXomesh Drahtnetz-System besteht aus flexiblen, leichten Edelstahl-Drahtkabeln, welche das Durchschneiden oder Aufschlitzen zum Schutz Ihrer Ausrüstung effektiv verhindern. Die engen Maschen verhindern zusätzlich, dass ein Kameraobjektiv durchgezogen werden können.
  • Cleverer als Riemen-Abschneider
    • Schnittfeste Carrysafe-Riemen
      • In dem Schultergurt ist ein flexibles, leichtes Edelstahl-Drahtkabel eingearbeitet, welches effektiv das Durchschneiden des Gurts durch Taschendiebe verhindert.
  • Cleverer als Langfinger
    • Smart Zipper Security
      • Die Reißverschluss-Schieber können an verdeckten Karabinern blockiert werden, um zu verhindern, dass Langfinger in Ihre Tasche greifen.
  • Cleverer als Handtaschendiebe
    • Turn & Lock Sicherheitskarabiner
      • Ein Schultergurt besitzt am Ende einen speziellen Feder-Karabiner mit Sicherungsdrehverschluss, mit dem der Rucksack z. B. an einem Tischbein, Stuhl oder anderen festen Gegenstand fixierbar ist, damit er von Dieben nicht einfach im Vorbeigehen mitgenommen werden kann.
  • Cleverer als Identitätsdiebe
    • RFID-blockierende Tasche
      • Das spezielle Material der Tasche verhindert zuverlässig, dass Hightech-Identitätsdiebe Ihre sensiblen Daten, die auf Ausweis, Reisepass oder Kreditkarte gespeichert sind, unbemerkt auslesen und für kriminelle Geschäfte missbrauchen können. Es werden die Frequenzen von 10 MHz bis 3 GHz geblockt.
  • Weitere Ausstattungsmerkmale
    Gepolstertes Kamerafach mit genügend Platz für die meisten (Digital-)Spiegelreflexkamera mit angeschraubtem Objektiv und Ersatzobjektiv/Blitz
  • Kamerafach mit Klettverschluss-Trennern herausnehmbar für ein 25 Liter Hauptfach
  • Reißverschluss-Oberfach für Reiseutensilien und Ausrüstung mit Netzinnentasche
  • Bequemer Zugang zur Kamera und die Ausrüstung durch vollständig zu öffnendes Fach
  • Reißverschluss-Einschubtasche an der Rückseite für 15,4 Zoll Notebook/iPad/Tablet/Zeitschriften
  • 2 dehnbare Seitentaschen für Flasche/Stativ
  • Vorbereitung für Trinkbehälter (passend für Trinkbehälter bis zu 3 Litern)
  • Gepolsterte, verstellbare Schultergurte
  • Hüftgurt mit Schnellverschluss
  • Integrierte, austfaltbare und wasserfeste Regenabdeckung
  • 5 Jahre Herstellergarantie

Vielen Dank lieber Manfred für diesen sehr ausführlichen Bericht und Deine viele Mühe dafür.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

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