Eine Kamera-Tasche im “Zeitungs-Design”…

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Der Blogger und Kamerafreak Carsten hat uns einen Text und nette Bilder zu seiner „Zeitungstasche“ geschickt, die wir Euch gerne hier zeigen möchten. Er schreibt in seinem Text zu dieser Tasche im „Zeitungsdesign“ folgendes:

Kamerataschen sind inzwischen nicht mehr nur zweckmäßig, sondern sowohl haptisch als auch optisch oft ein Genuss. Leider sind solche Exemplare in der Regel ziemlich teuer, was nicht nur am ausgeklügelten Entwurf, sondern auch am besonderen Material liegt – und daran, dass sie häufig in Handarbeit gefertigt werden.

An dieser Stelle möchte ich eine Tasche vorstellen, die ein außergewöhnliches Design mit hoher Zweckmäßigkeit, angenehmer Haptik und zusätzlich noch der Gewissheit um eine Herstellung in Handarbeit verbindet und das zu einem überaus bezahlbaren Preis: die Kameratasche von „Lieschenradieschen“. Das klingt zunächst einmal nicht nach einem Hersteller von Foto-Zubehör, ist es auch nicht – zumindest nicht hauptsächlich. Hinter dem Namen “Lieschenradieschen” steckt Luise, eine junge Studentin aus Baden-Würtemberg, die ihr Hobby etwas “ausgeweitet” hat. Luise ist überaus geschickt mit der Nähmaschine und stellt allerlei Produkte in Manufaktur-Qualität her.

Bei Lieschenradieschen gibt es nicht nur Kamera-Gurte, sondern auch Kamera-Taschen und zwar in recht ausgefallenen Designs. Als ich dann mit Luise in (einen überaus netten) Kontakt getreten bin, versprach sie mir, eine Kamera-Tasche passend zu meinem “Zeitungs”-Gurt zu schneidern, in schwarz und mit der Deckklappe mit Zeitungs-Motiv. Wow! Eine Einzelbestellung nach Kundenwunsch. Wo gibt es denn sowas noch?

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Und ich muss sagen, die Tasche ist ebenso fein und sauber genäht wie der Gurt auch. Aber der Reihe nach…

Die Tasche ist 28 x 19,5 x 15 cm groß und bietet genug Platz für eine Kamera und drei bis vier Objektive, ohne aber beim Tragen zu ausladend zu wirken. Sie ist aus robustem Möbelstoff und bunt-bedruckten Baumwollstoffen. Der Boden ist aus festem Kunstleder und somit wasserfest und abwaschbar. Abstellknöpfe sind keine vorhanden. Die Tasche ist zusätzlich mit einer Einlage verstärkt, sodass sie auch ohne die herausnehmbare, gepolsterte Innentasche in Form bleibt und anderweitig verwendet werden kann. Dieser gut schützende Kameraeinsatz verfügt über vier variable, durch Klettband haftende Unterteilungen, die ganz beliebig angeordnet werden können. Er wird oben verschlossen und durch einen Tunnelzug zugezogen, was das innen liegende Equipment zusätzlich schützt. Man darf zwar nicht von einer echten Wetterfestigkeit ausgehen, aber im Nieselregen würde ich mir keine großen Sorgen machen.

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Der Gurt ist verstellbar und lässt sich auf eine Maximallänge von 125 cm erweitern, was für einen Menschen meiner Größe (“einsachtzig”) ausreicht. Ich habe mich anfangs ein wenig gefragt, ob der Gurt fest genug an der Tasche angenäht ist, denn er wird nicht – wie bei manch anderer Heavy–Duty-Tasche um den Boden der Tasche herumgeführt, aber ich denke, dass die Mehrfachnaht durchaus genügend Sicherheit bietet. Man schleppt in dieser Tasche ja auch keine 10 kg an Equipment herum.

Auf der Taschenrückseite befindet sich ein Reißverschlussfach, das für flacheres Zubehör und persönliche Dinge Platz bietet. Ein 7-Zoll-Tablet passt hinein. Seitlich finden sich zusätzliche Einstecktaschen, in denen Filmrollen, Ersatzakkus, Speicherkarten-Boxen oder sogar ein kleines Objektiv mitgenommen werden können.

Die Taschenklappe wird durch zwei Metalldruckknöpfe verschlossen. Dafür gäbe es womöglich noch bessere Lösungen. Ich mag ja diese besonderen Verschlüsse der Dothebag Mono sehr. Doch die sind vermutlich um einiges teurer und schwieriger zu bekommen. Die verwendeten Druckknöpfe gehören aber zu den Praktischeren ihrer Art, denn sich lassen sich mit genau dem richtigen Kraftaufwand öffnen und schließen, so dass sie einerseits einhändiges geöffnet werden können, andererseits ein versehentliches Öffnen nicht befürchtet werden muss. Gut!

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Das Besondere an der Tasche ist und bleibt aber ihr außergewöhnliches Design:

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Diese Kombination aus Gurt und Tasche hat was, oder?

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Und hier wird wohl kaum jemand eine Fotoausrüstung in der Tasche vermuten – auch ein für viele wichtiger Aspekt!

Nun noch ein paar weitere Eindrücke:

Ich bin ja eh ein wenig “kamerataschenverrückt”, aber ich muss sagen: ich glaube, ich habe mich ein wenig verliebt. 😉

Wenn ich aus heutiger Sicht urteilen sollte, würde ich der Tasche ein

“sehr empfehlenswert“

geben. Gerade für die kompakteren Systemkameras ist sie sehr gut geeignet. Doch auch eine Nikon Df passt hinein, da die Tasche dick und hoch genug ist. Jetzt muss die Tasche nur noch einem echten Praxis-Test unterzogen werden.

Vielen Dank lieber Carsten – tolle Bilder von einer echt ansprechenden Tasche! Schaut nicht nur „anders“ aus, sondern auch sehr funktional für eine solche Ausrüstung. Die Kombination mit dem Kameragurt ist natürlich eine besonders schicke Sache. Danke für Deinen Bericht.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak-Team & Jörg Langer

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