Den Dakine Fotorucksack Mission Photo black vom Taschenparadies mal näher betrachtet

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Gestern kam der nachfolgend beschriebene Rucksack Dakine Fotorucksack Mission Photo black 25l in einem Plastiksack per DPD bei mir an, nachdem er 7 Tagen bei DPD übernachtete, ohne das DPD mich darüber informierte. Ich gebe zu, meine Frau hatte recht wenn sie sagte,

„Der kann ja noch so gut sein wie er will, aber so wie das anfing wirst Du an dem Teil kein grünes Haar lassen….“

Stimmt, ich war nicht offen und schon gar nicht positiv geprägt zu diesem Test. Dieser Rucksack belehrte mich aber schnell eines besseren und wusste schnell mich zu faszinieren.

Der für knappe 100 Euro bei Taschenpardies.de zu bekommende Dakine Rucksack hat was. Und zwar hat er eine ganze Menge sehr durchdachte Fächer und vielen praktischen Verstaumöglichkeiten.

Fangen wir mal ganz unten an. Da finden wir eine Regenschutzhülle hinter einem kleinen Reißverschlussfach versteckt. Diese muss man bei vielen anderen Rucksäcken vergeblich suchen oder recht teuer optionale dazu kaufen. Ich kenne zwar kaum jemanden der diese Teile auch wirklich nutzt bzw. stundenlang im Regen mit seinem Rucksack steht, aber theoretisch wäre es mit dieser Schutzhülle und diesem Backpack kein Problem.

An der rechten Seite (von hinten drauf schauend) finden wir ein recht unauffälliges kleines Fach, das sich als Flaschenabstellplatz herausstellte und auch mit unserer 0,7 Liter Wasserflasche sehr gut zurecht kam.

Auf der anderen Seite, der linken, finden wir zwei Taschen, welche ebenso mit Reißverschluss zu verschließen sind, die ideal für Kleinkram, wie Headset, Smartphone, Akkus, Speicher, Putzzeug, Ausweis, etc. geeignet sind.

Die Reißverschlüsse am ganzen Dakine Photo Mission sind sehr leichtgängig und alle sehr gut mit einer Hand zu bedienen. Sie haben dafür keinen „Wasserschutz“ wie das bei anderen Rucksäcken zum Teil zu finden ist, deren Reißverschlüsse dafür aber auch wesentlich schwergängiger zu bedienen sind.

Die Gurte sind bequem zu tragen und auch für große und schwere Kerle wie mich in der oberen XXL-Klasse noch sehr bequem zu tragen. Gerade hier fallen für große Kerle sehr viele Rucksäcke raus aus der Auswahl, da viele bei den Otto-Normal-Körper-Größen in der Entwicklung aufhören mit zu denken. Gerade einem „Modeorientierten“ Hersteller wie Dakine hätte ich diese Weite nicht zugetraut. Der Hüftgurt ist nicht abnehmbar, zumindest nicht ohne Schere, Nadel und Faden.Da ich selbst kein Hüftgurt-Fan bin, wird es hier eine kleine Operation in den nächsten Tagen geben. Mal sehen wie wir da „operativ“ eingreifen. 🙂

Der Rucksack ist eigentlich ein ganz normaler Rucksack, der noch dazu sehr leicht und sehr unauffällig ist. Er wird erst durch sein Photo-Insert zu einem echt guten Fotorucksack. Dieses Insert ist an den beiden Seiten durch Klettverschluss im Hauptfach des Dakine Rucksacks fixiert Die Polsterung des Photo-Inserts ist sehr stabil und auf einem sehr hochwertigen Niveau. Mist ich wollte doch auch was zu meckern haben… 🙂

In diesen Photo-Insert (so nenne ich das Teil jetzt einfach…) habe ich sehr bequem das folgende Verstauen können:

  • Sony A7R II mit Sony Zeiss 16-35
  • Sony Zeiss 55 1.8
  • Sony 85 1.4G oder alternativ Sony 24-240
  • Leica Q
  • Nikon 10×50 Fernglas

Eine DSLR wie die Nikon D700 passt von der Höhe hier auch noch sehr bequem rein. Eine Nikon D3/D4/D5 oder Canon 1Dxx wird hier recht eng, dürfte aber gerade so noch gehen.

Der Deckel des Photo-Inserts kann in eine Schlaufe gesteckt werden die am Deckel des äußeren Rucksacks dafür vorgesehen ist. So geht der Deckel des Fotofachs mit auf wenn der Rucksack geöffnet wird. Dieses Fach hat Reißverschlüsse die auf beiden Seiten bis zum Boden des Rucksacks zu öffnen sind und man damit wirklich vollen Zugriff auf das gesamte Innenleben des des Rucksacks bekommt.

Von oben hat man noch ein separates Fach, in das auch eine recht ausgewachsene Kamera für den Schnell zugriff rein passt oder eben anderes Zeugs das man schnell im Zugriff haben möchte. Auf den Fotos seht Ihr darin meine Sony A7R II mit dem Sony Zeiss 16-35.

Auch auf sein Tablet oder Notebook muss man nicht verzichten wenn man mit dem Dakine Photo Mission unterwegs ist. Wir Ihr auf den Fotos sehen könnt, ist im vorderen „Organizer-Fach“ ein Fach das sehr weich ausgekleidet ist, in das man gut ein 13″ Macbook Pro oder ein ähnliches Notebook verstauen kann. Zusätzliche kleine Fächer für Smartphone, Visitenkarten oder Stifte sind dort ebenso zu finden.

Mit seinen 28 x 51 x 15 cm macht dieser Rucksack auch gut gefüllt garantiert keine Sorgen beim Check-In am Flughafen. Aber es passt weit mehr rein als man glaubt. Durch sein „Schul-Rucksack-Outfit“ kommt nicht jeder gleich darauf, dass sich in diesem unscheinbaren schwarzen Nylonteil so hohe Werte verstecken.

Auf der geschlossenen Tasche (hinten außen) finden wir zwei Gurte die man auf- und zu-klipsen kann. Ich dachte natürlich an meine Regenjacke oder eine Stativbefestigung, musste aber dann auf der Page beim Taschenparadies zu diesem Rucksack lesen das es sich um Snowboardhalterungen handelt. Wie konnte ich nur glauben, dass das für eine banale Jacke gedacht ist. Ich weiß zwar nicht für was ich nächstes Jahr auf der AIDA ein Snowboard brauche, aber wenn die Halterung schon dafür am Rucksack da ist…. :-).

Alles in allem wollte ich doch irgendwie was zum Meckern finden, aber so richtig habe ich nichts an diesem Rucksack gefunden das es auszusetzen gäbe. Der nicht abnehmbare Hüftgurt ist jetzt ein Punkt der mich ganz persönlich stört, aber für viele Nutzer ein ganz wichtiger ist. Also Meckern wäre da nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil, es ist ein genial durchdachter und sehr praktischer Rucksack der sich sehr bequem tragen lässt den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Ja ihr lieben Taschenfreak-Leser, ich habe wirklich versucht mal was zu meckern – aber bei dem Dakine Photo Mission war ich dazu echt nicht in der Lage dazu.

Schöne Grüße – Euer Taschenfreak – Jörg Langer

p.s.: Danke an Taschenpardies.de für diese Teststellung.

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