Es gibt Tage, an denen möchte ich eine Kamera dabeihaben – aber eben keinen großen Fotorucksack.
Wenn ich zwischen zwei Terminen durch Frankfurt ziehe, zwischendurch einen Cappuccino trinke, ein paar E-Mails beantworte und trotzdem fotografieren möchte, brauche ich keinen halben Hausstand auf dem Rücken. Ich brauche eine Tasche, die bequem sitzt, nicht unnötig groß ist und mir vor allem einen schnellen Zugriff auf die Kamera ermöglicht.
Genau für solche Tage ist die Think Tank Photo TurnStyle 11L gedacht.
Ich habe sie in der Farbe Urban Rust ausprobiert. Eine Farbe, die ich mir vermutlich nicht selbst ausgesucht hätte. Mein erster Gedanke wäre wahrscheinlich wieder Schwarz gewesen. Schließlich passt Schwarz immer, fällt nicht auf und lässt sich hervorragend mit meiner ohnehin überwiegend dunklen Kleidung kombinieren.
Think Tank Photo Deutschland beziehungsweise Transcontinenta Deutschland hat mir die Farbauswahl allerdings abgenommen und mir Urban Rust geschickt.
Und was soll ich sagen? Ich finde die Farbe inzwischen richtig gut. (… auch wenn meine Frau sie „geht so….“ findet…)
Urban Rust liegt irgendwo zwischen Rostrot, Orange und einem gedeckten warmen Braunton. Auffällig, aber nicht schrill. Ungewöhnlich, ohne sofort nach klassischer Outdoor-Ausrüstung auszusehen. Meine Frau war zwar nur bedingt begeistert – aber mir gefällt sie.
Viel wichtiger als die Farbe ist bei einer Fototasche natürlich die Frage: Wie funktioniert sie im Alltag?
Genau darum geht es in diesem Praxistest.
Mein Video zur Think Tank Photo TurnStyle 11L
Im Video zeige ich euch die Tasche direkt im praktischen Einsatz, vollständig gepackt und getragen. Ihr seht, wie sie auch an einem etwas größeren Menschen auf dem Rücken sitzt, wie schnell sie sich nach vorne ziehen lässt und welche Ausrüstung tatsächlich hineinpasst.
YouTube-Video:
Warum überhaupt eine Slingbag?
Eine Slingbag ist für mich der Mittelweg zwischen einer klassischen Schultertasche und einem Fotorucksack.
Sie wird mit einem einzelnen Gurt über der Schulter getragen und liegt dabei relativ körpernah auf dem Rücken. Wenn ich an die Kamera möchte, muss ich die Tasche nicht absetzen. Ich ziehe sie einfach vom Rücken nach vorne, öffne das Hauptfach und habe meine Ausrüstung direkt vor mir.
Das ist für mich der größte Vorteil dieses Taschenkonzepts.
Eine Kamera, die zu Hause liegt, macht keine Bilder. Aber auch eine Kamera, die tief unten in einem großen Rucksack vergraben ist, hilft mir nicht besonders viel, wenn das Motiv nach wenigen Sekunden verschwunden ist.
Natürlich kann man auch einen normalen Fotorucksack absetzen, öffnen und die Kamera herausnehmen. In der Praxis merke ich bei mir jedoch immer wieder: Wenn der Zugriff umständlich ist, bleibt die Kamera häufiger in der Tasche.
Bei einer Slingbag sieht das anders aus.
Nach vorne ziehen. Reißverschluss öffnen. Kamera herausnehmen. Fotografieren.
Genau dafür mag ich dieses Konzept.
Der erste Eindruck
Die TurnStyle 11L wirkt für ihre Größe erstaunlich schlank. Sie trägt nicht unnötig dick auf und sieht auch dann nicht aus wie ein großer Fotorucksack, wenn das Hauptfach ordentlich gefüllt ist.
Die Verarbeitung macht den Eindruck, den ich von Think Tank Photo erwarte. Die Reißverschlüsse laufen sauber, die Nähte sind ordentlich ausgeführt und die verwendeten Materialien wirken robust.
Think Tank verwendet unter anderem recycelte und bluesign-zertifizierte Materialien. Die Stoffe sind laut Hersteller PFAS-frei und mit einer wasserabweisenden Beschichtung versehen.
Die Tasche ist dadurch nicht wasserdicht. Einen normalen Regenschauer sollte sie aber problemlos verkraften. Für stärkeren oder länger anhaltenden Regen befindet sich zusätzlich eine Regenschutzhülle im Lieferumfang.
Der Schultergurt
Der Schultergurt ist für eine Slingbag natürlich entscheidend. Schließlich hängt das gesamte Gewicht an diesem einen Gurt.
Bei der TurnStyle 11L ist er angenehm breit und mit einem Meshpolster ausgestattet. Auch mit meiner vollständigen Beladung empfand ich ihn als bequem.
Die oberen Gurtaufnahmen sind beweglich konstruiert. Dadurch kann sich der Gurt beim Drehen der Tasche besser an die jeweilige Position anpassen. Das ist wichtig, weil eine Slingbag nicht nur auf dem Rücken funktionieren muss. Sie soll sich auch möglichst leicht nach vorne bewegen lassen.
Die Länge des Gurtes lässt sich selbstverständlich verstellen. Gut gefällt mir dabei die kleine Klettlösung für das überstehende Gurtende. Der überschüssige Gurt kann zusammengerollt und fixiert werden.
Das klingt nach einer Kleinigkeit, sorgt aber dafür, dass kein langer Gurtrest lose an der Tasche herumbaumelt.
Und wir wissen schließlich alle: Gebaumel und Gebumble braucht kein Mensch.
Vorbereitung für einen Capture Clip
Am Schultergurt befindet sich eine verstärkte Aufnahme für gängige Kamera-Clipsysteme. Think Tank spricht dabei von einer „Camera Clip Rail“.
Dort lässt sich beispielsweise ein Capture Clip oder ein ähnliches Befestigungssystem anbringen. Die Kamera kann dann direkt am Schultergurt befestigt werden.
Ich selbst nutze solche Clips eher nicht. Bei einer größeren Kamera hätte ich immer das Gefühl, dass sie dort vorne etwas zu unruhig hängt. Ich habe meine Kamera lieber in der Hand oder sicher in der Tasche.
Trotzdem ist es gut, dass Think Tank diese Möglichkeit vorgesehen hat. Viele Fotografen nutzen solche Systeme ausgesprochen gerne – gerade beim Wandern, auf Reisen oder bei längeren Fototouren.
Der zusätzliche Stabilisierungsgurt
Zur TurnStyle 11L gehört ein zusätzlicher Stabilisierungsgurt. Dieser wird quer am Körper befestigt und verhindert, dass sich die Tasche bei sportlicheren Bewegungen ungewollt verschiebt.
Das ist vor allem beim Fahrradfahren, Wandern oder schnellen Laufen hilfreich.
Der Gurt lässt sich nicht vollständig abnehmen, kann aber verstaut werden. Zunächst hat mich das ein wenig gestört. Wenn ich einen Gurt nicht benutze, möchte ich ihn normalerweise gerne komplett entfernen.
Bei genauerem Nachdenken ergibt die feste Befestigung jedoch Sinn. Wer die Tasche spontan beim Fahrradfahren oder für eine andere aktive Tour einsetzt, hat den Stabilisierungsgurt automatisch dabei und muss ihn nicht erst zu Hause suchen.
Für meinen normalen Weg zwischen Kundenterminen brauche ich ihn nicht unbedingt. Wenn man sich mit der Slingbag sportlicher bewegt, ist er aber eine sinnvolle Ergänzung.
Das Rückenpolster
Die Rückseite ist mit einem atmungsaktiven Meshmaterial gepolstert. Das erhöht den Tragekomfort und schafft zumindest etwas Abstand zwischen Rücken und Tasche.
Natürlich wird aus einer kompakten Slingbag dadurch kein aufwendig belüfteter Wanderrucksack. Dafür ist das gesamte System viel zu flach und körpernah konstruiert.
Im Alltag trägt sich die TurnStyle 11L aber angenehm. Das Polster ist weich genug, ohne unnötig dick zu sein.
Zwei gepolsterte Handgriffe
Die TurnStyle besitzt nicht nur einen Handgriff an der Oberseite, sondern auch einen seitlichen Griff.
Das klingt zunächst unspektakulär, ist im Alltag aber ausgesprochen praktisch. Nicht immer möchte ich die Tasche direkt über die Schulter werfen. Wenn ich sie im Café umstelle, aus dem Auto nehme oder nur wenige Meter trage, greife ich häufig einfach zum Handgriff.
Der seitliche Griff ergibt gerade bei einer hochkant konstruierten Slingbag Sinn. Beide Handgriffe sind leicht gepolstert, tragen aber nicht unnötig auf.
Die verstaubare Trinkflaschenhalterung
Eine interessante Lösung befindet sich an der Seite der Tasche. Dort ist ein kleines Netzfach für eine Trinkflasche versteckt.
Wird es nicht benötigt, verschwindet es vollständig in seinem Fach. Dadurch bleibt die Tasche optisch schlank und es hängt kein leeres Netz außen herum.
Bei Bedarf lässt sich die Halterung herausziehen. Eine klassische Halbliterflasche passt gut hinein und kann zusätzlich mit einem Gurt fixiert werden.
Diesen Gurt kann man natürlich auch für andere Dinge verwenden. Eine leichte Jacke oder ein kleines Sweatshirt lassen sich damit ebenfalls außen an der Tasche befestigen.
Gerade bei einer kompakten Tasche ist das hilfreich. Eine Jacke würde im Innenraum sofort einen großen Teil des verfügbaren Platzes einnehmen.
Die Regenhülle
Die mitgelieferte Regenhülle befindet sich in einem eigenen Fach an der Rückseite. Sie lässt sich vollständig von der Tasche entfernen.
Ich persönlich gehöre nicht zu den Menschen, die beim ersten Regentropfen sofort eine Hülle über die Fototasche ziehen. Die Materialien solcher Taschen halten normalerweise deutlich mehr aus, als man zunächst glaubt.
Trotzdem ist eine Regenhülle sinnvoll, wenn man längere Zeit in starkem Regen unterwegs ist. Sie schützt nicht nur die Kameraausrüstung, sondern verhindert auch, dass sich das Außenmaterial unnötig stark mit Wasser vollsaugt.
Wer sie grundsätzlich nicht verwenden möchte, kann sie einfach herausnehmen und den gewonnenen Platz anderweitig nutzen.
Die Fronttasche
Auf der Vorderseite befindet sich ein relativ flaches Zubehörfach. Das Think-Tank-Logo ist angenehm dezent gehalten.
In meinem Fall lagen dort unter anderem:
- Geldbörse
- AirPods
- Kartenleser
- Kabel
- Papierkram
- Terminunterlagen
- Auto- und Haustürschlüssel
Für die Schlüssel gibt es eine integrierte Sicherungsschnalle. Das ist eines dieser kleinen Ausstattungsmerkmale, die ich gerne nutze. Schlüssel gehören zu den Gegenständen, die unterwegs erstaunlich schnell verschwinden können.
Wenn sie fest mit der Tasche verbunden sind, muss ich nicht jedes Mal sämtliche Fächer durchsuchen.
Das Hauptfach
Das Hauptfach wird über zwei umlaufende Reißverschlüsse geöffnet. Wenn die Tasche nach vorne gezogen wurde, lässt sich die Öffnung so positionieren, dass man direkt von oben auf die Ausrüstung zugreifen kann.
Die Innenseiten sind mit einem Flauschmaterial versehen. Die mitgelieferten Trennwände können dadurch flexibel positioniert und an die eigene Ausrüstung angepasst werden.
Think Tank liefert mehr Trenner mit, als ich für mein persönliches Setup benötige. Das ist aber besser als zu wenige. Schließlich unterscheidet sich die Ausrüstung von Fotograf zu Fotograf erheblich.
Die Trennwände sitzen fest und lassen sich trotzdem ohne größere Fummelei versetzen.
Was passt in die TurnStyle 11L?
Think Tank gibt an, dass die Tasche eine spiegellose Kamera beziehungsweise eine mittelgroße Kamera ohne Batteriegriff sowie zwei bis drei Objektive aufnehmen kann.
Als maximale Objektivgröße nennt der Hersteller ein angesetztes 70–200 mm f/2.8 in horizontaler Position. Ein 70–200 mm f/4 kann auch vertikal verstaut werden.
So weit die Theorie.
In meinem praktischen Einsatz hatte ich eine Nikon Z8 mit NIKKOR Z 28–400 VR dabei. Weder die Nikon Z8 noch das Reisezoom gehören zu den besonders kleinen Vertretern ihrer Art.
Trotzdem lässt sich diese Kombination problemlos in der TurnStyle 11L unterbringen. Der Reißverschluss schließt sauber, ohne dass ich die Tasche mit Gewalt zusammendrücken muss.
Zusätzlich bleibt Platz für eine kleinere Kamera, eine kompakte Gimbal-Kamera oder weiteres Zubehör.
Alternativ habe ich die Tasche mit einer Nikon Zf und mehreren kompakten Voigtländer-Objektiven gepackt. Auch dieses Setup funktioniert sehr gut. Kleine Festbrennweiten lassen sich mit einem passenden Trenner übereinander anordnen.
Die TurnStyle 11L ist damit keine Tasche für eine vollständige professionelle Reportageausrüstung mit mehreren großen Zoomobjektiven. Dafür ist sie auch nicht gedacht.
Für eine Kamera mit angesetztem Objektiv, ein bis zwei weitere kompakte Objektive und eine kleine Videokamera bietet sie jedoch erstaunlich viel Platz.
Das Tabletfach – mein größter Kritikpunkt
Kommen wir zu dem Punkt, der mich bei der TurnStyle 11L am meisten stört.
Laut Hersteller ist das Tabletfach für Geräte vom iPad mini bis zum iPad Pro mit 11 Zoll ausgelegt. Auf dem Produktanhänger wird ebenfalls ausdrücklich mit dem iPad Pro 11 Zoll geworben.
Mein iPad Pro 11 Zoll passt grundsätzlich hinein.
Allerdings nur ziemlich knapp.
Mit einer kleinen Hülle und dem seitlich befestigten Apple Pencil wird es schwierig. Je nach Ausrichtung steht der Stift oben heraus oder der Reißverschluss kommt dem iPad unangenehm nahe.
Wenn ich das Tablet richtig herum in das Fach schiebe, vollständig nach unten drücke und beim Schließen etwas mit dem Finger nachhelfe, lässt sich das Fach schließen.
Es funktioniert also.
Elegant oder großzügig ist es aber nicht.
Mit einer deutlich größeren Tastaturhülle würde ich es gar nicht erst versuchen. Wer sein iPad Pro regelmäßig mit Magic Keyboard oder einer ähnlich großen Hülle transportiert, sollte die Kombination vor dem Kauf unbedingt ausprobieren.
Das Tabletfach ist für mich deshalb gleichzeitig praktisch und enttäuschend. Ich freue mich, dass Think Tank überhaupt ein separates Fach integriert hat. Ein oder zwei Zentimeter mehr Spielraum hätten der Tasche an dieser Stelle jedoch sehr gutgetan.
Gut gelöst: geschützter Reißverschluss
Der Reißverschluss des Tabletfachs kann unter einer kleinen Stofflasche verschwinden.
Dadurch liegt der Zipper nicht offen am Rücken beziehungsweise an der Kleidung an. Das verhindert, dass er an einer Jacke reibt oder sich irgendwo verfängt.
Wieder nur ein kleines Detail – aber eines, an dem man merkt, dass Think Tank Photo seit vielen Jahren Taschen für den praktischen Einsatz entwickelt.
Fotos
Technische Daten
Die offiziellen Herstellerangaben der Think Tank Photo TurnStyle 11L:
- Außenmaße: 23,5 × 44 × 14,5 cm
- Innenmaße des Fotofachs: 21,5 × 39 × 11 cm
- Tabletfach: 20,5 × 27,5 cm
- Volumen: 11 Liter
- Gewicht: 0,80 kg
- Platz für eine Kamera ohne Batteriegriff und zwei bis drei Objektive
- Tabletfach für iPad mini bis iPad Pro 11 Zoll (siehe dazu aber bitte die Hinweise von mir im Video)
- maximale Objektivgröße vertikal: 70–200 mm f/4
- maximale Objektivgröße horizontal: angesetztes 70–200 mm f/2.8
- Regenhülle im Lieferumfang
Erhältlich ist die TurnStyle 11L in den Farben:
- Asphalt Black
- Golden Hour
- Greenway
- Urban Rust
Bildquelle: https://www.thinktankphoto.com/products/turnstyle-11l
Für wen eignet sich die TurnStyle 11L?
Die Think Tank Photo TurnStyle 11L eignet sich aus meiner Sicht besonders für:
- Streetfotografen
- Reisefotografen
- Städtetouren und Tagesausflüge
- Fotografen mit einer Kamera und Reisezoom
- kleinere spiegellose Kameraausrüstungen wie Nikon Zf, Leica, Fujifilm und vergleichbare Systeme
- Fotografen, die schnellen Zugriff auf ihre Kamera möchten
- alle, die zusätzlich ein kompaktes Tablet mitnehmen wollen
- Content Creator mit Kamera und kleiner Videokamera
Weniger geeignet ist sie für:
- Kameras mit angesetztem Batteriegriff
- mehrere große und lichtstarke Zoomobjektive
- umfangreiche Blitz- oder Reportageausrüstungen
- große Tablet-Tastaturhüllen oder gar Notebooks
- Fotografen, die das Gewicht lieber symmetrisch auf beiden Schultern verteilen
Eine Slingbag bleibt ein Ein-Gurt-System. Wer sehr viel oder sehr schweres Equipment über mehrere Stunden transportiert, ist mit einem klassischen Fotorucksack in vielen Fällen besser beraten.
Für ein bewusst reduziertes Setup spielt die TurnStyle dagegen ihre Stärken aus.
Mein Fazit zur Think Tank Photo TurnStyle 11L
Die Think Tank Photo TurnStyle 11L ist schnell erklärt – und genau das ist positiv gemeint.
Sie ist kompakt, bequem und praktisch. Ich kann sie auf dem Rücken tragen, bei Bedarf innerhalb weniger Sekunden nach vorne ziehen und direkt auf meine Kamera zugreifen.
Die Verarbeitung ist hochwertig. Die vielen kleinen Detaillösungen sind sinnvoll. Dazu gehören die verstaubare Flaschenhalterung, die Regenhülle, der zusätzliche Stabilisierungsgurt, die Aufnahme für einen Kamera-Clip und die Fixierung für das überstehende Ende des Schultergurts.
Auch das Platzangebot hat mich überzeugt.
Wenn eine Nikon Z8 mit angesetztem NIKKOR Z 28–400 mm problemlos hineinpasst, muss sich eine Tasche dieser Größenklasse ganz sicher nicht verstecken.
Mein klarer Kritikpunkt bleibt das knapp bemessene Tabletfach. Ein iPad Pro 11 Zoll passt hinein, aber mit Hülle und Apple Pencil wird die Angelegenheit unnötig eng. Hier hätte ich mir etwas mehr Reserve gewünscht.
Davon abgesehen macht die TurnStyle 11L genau das, was ich von ihr erwarte.
Sie hält meine Kamera griffbereit, trägt sich angenehm und ist groß genug für ein vielseitiges Alltags-Setup, ohne gleich wie ein vollständiger Fotorucksack zu wirken.
Und Urban Rust?
Hätte ich vermutlich nicht selbst gewählt.
Würde ich inzwischen aber durchaus wieder nehmen.
Meine Wünsche zur Think Tank Photo TurnStyle-Serie
Ich wünsche mir bei der 11L Variante eine 1cm größere Variante und ich wünsche mir eine 14″ Variante in die ein Macbook Air 13″ hineinpasst – ohne Quetschen! Und ich wurde mir eine „graue“ Variante wünschen, so wie die Wotancraft Pilot 88. Und eine dunkelblaue Variante könnte ich mir auch gut vorstellen!
Wie wären Eure Wünsche in Sachen Volumen und Farbe? Schreibt es mir in die Kommentare!
Transparenz
Die in diesem Beitrag und im Video gezeigte Think Tank Photo TurnStyle 11L in Urban Rust wurde mir von Transcontinenta Deutschland beziehungsweise Think Tank Photo Deutschland zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Wie immer berichte ich über meine persönlichen Erfahrungen und spreche auch die Punkte an, die mir im praktischen Einsatz nicht gefallen.
Die Hersteller beziehungsweise Distributoren erfahren von meinen veröffentlichten Inhalten grundsätzlich zur gleichen Zeit wie ihr. Eine vorherige inhaltliche Abstimmung oder Zensur findet nicht statt.
Bezugsquelle und Rabattcode
Die Think Tank Photo TurnStyle 11L findet ihr im offiziellen deutschen Shop:
Mit meinem persönlichen Rabattcode spart ihr dort 10 Prozent auf Think Tank Photo Produkte:
Rabattcode: TASCHENFREAK10
Jetzt interessiert mich eure Meinung
Welche Farbe würdet ihr wählen?
Asphalt Black, Golden Hour, Greenway oder Urban Rust?
Und seid ihr grundsätzlich Team Slingbag – oder verteilt ihr das Gewicht lieber mit einem klassischen Rucksack auf beide Schultern?
Schreibt mir eure Erfahrungen und Fragen gerne in die Kommentare.
Liebe Grüße
Euer Taschenfreak
Jörg Langer




























